Bildung
In der Sitzung der AfB-Pankow am gestrigen Abend stand das bundesweite Startchancen-Programm im Mittelpunkt der Diskussion. Es gilt als zentrales Instrument zur Förderung von Bildungsgerechtigkeit, auch mit Blick auf die Umsetzung in Berlin.
Im Austausch mit dem eingeladenen Experten, Herrn Jürgen Dietrich, dem Schulleiter eines Oberstufenzentrums Gastgewerbe in Pankow, wurde sehr deutlich, dass das Programm nicht nur in den Ausbau und die Modernisierung von Lernräumen investiert, sondern auch gezielt grundlegende Kompetenzen in den Fächern Deutsch und Mathematik fördert.
Durch den Einsatz multiprofessioneller Teams soll insbesondere für sozial benachteiligte Schülerinnen und Schüler ein schulisches Umfeld entstehen, das Teilhabe ermöglicht und individuelle Förderung stärkt. Dies entspricht einem bildungspolitischen Schwerpunkt der SPD.
Das übergeordnete Ziel des Programms besteht darin, den Einfluss der sozialen Herkunft auf den Bildungserfolg zu verringern.
Die AfB Pankow plant auf Grundlage der Diskussion einen Antrag zur Stärkung überfachlicher Lehrpläne in die kommende Kreisdelegiertenversammlung (KDV) einzubringen.
Gleichzeitig wurden auch blinde Stellen im Startchancen-Programm identifiziert, etwa das Fehlen psychologischer Beratungsangebote oder die unzureichende Berücksichtigung der strukturellen Herausforderungen in den Elternhäusern der Schülerinnen und Schüler. Auch hierzu konnten wichtige Impulse für mögliche Folgeanträge gesetzt werden.
Vielen Dank an alle Teilnehmenden für den engagierten und konstruktiven Austausch.
Valery und Rodel
Vorsitzende des AfB-Pankow
Arne
Social-Media-Beauftragter
Da derzeit nicht alle Kinder und Jugendliche in Pankow einen Schulplatz im eigenen Bezirk erhalten, haben wir auf Einladung der Abteilung Weißensee und der AfB Pankow am 08.11.23 über das Thema „Schulplatzsituation in Pankow“ diskutiert. Die Pankower SPD-Bezirksverordnete Katja Ahrens skizzierte, dass nach jetzigem Stand das Defizit bis 2030 auf um mehrere Tausend fehlende Schulplätze anwachsen könnte. Die lebhafte Diskussion mit einigen betroffenen und interessierten Genossinnen und Genossen beinhaltete neben der Absicherung und Ausweitung der Finanzierung der Schulbauoffensive verschiedene mögliche Lösungsansätze. Dazu gehörten etwa eine Aufweichung des Denkmalschutzes, das Bauen höherer Schulgebäude sowie die Verlagerung von Schulaußenflächen auf Dächer oder aber die Stärkung von Gemeinschaftsschulen. Insbesondere zu nennen, ist die Idee, das Konzept des grundständigen Gymnasiums in Frage zu stellen. Diese Anregungen sollen nun dazu dienen, die Debatten in der Partei zu intensivieren, um dieses eklatante Problem mittelfristig zu lösen.
Bild: Katja Ahrens (vorne, Bezirksverordnete), Georg Heyn (links, Vorsitzender Abteilung Weißensee), Dr. Dennis Nikolas Pauly (rechts, Vorsitzender AfB Pankow)
Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,
Pankow ist ein stark wachsender und für Familien attraktiver Bezirk. Durch steigende Schüler*innen-Zahlen besteht in den kommenden Jahren ein zusätzlicher Bedarf von ca. 10.000 Schulplätzen.
Die SPD-Abteilungen Niederschönhausen-Blankenfelde, Blankenburg-Heinersdorf, Weißensee-City und Pankow-Süd laden Sie daher zu einer öffentlichen Online-Podiumsdiskussion ein.
Über den Stand und die Perspektiven des Schulbaus und der Schulsanierung in Pankow sprechen am 16. Juni 2021 von 19:30 bis 21:00 Uhr:
Eine Registrierung vorab ist nicht notwendig. Den direkten Link zur Teilnahme an der Veranstaltung finden Sie am 16. Juni 2021 ab 19:25 Uhr hier: https://www.tillman-wormuth.de
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und eine spannende Diskussion.
Mit solidarischen Grüßen
Sarah Neumeyer, Tobias Hüchtemann, Alina Rebholz, Walter Birkhan, Georg Heyn, Till Graßmann
Auf unserer gestrigen Abteilungsversammlung haben wir vier Anträge zu den Themen Heteronormativität und queere Sichtbarkeit in der Schule beraten und beschlossen. Die Anträge sollen nun auf der nächsten KDV Pankow (vermutlich Mai) diskutiert und zum Landesparteitag der Berliner SPD gesendet werden. Sie finden die Anhänge unterhalb des Artikels.
Viele Lehrkräfte stemmen sich seit Jahren gegen institutionelle Diskriminierung in der Schule und versuchen Vielfalt zu thematisieren. Es ist an der Zeit, dass auch die Politik ihnen unter die Arme greift und strukturelle Diskriminierung in unseren Schulen angeht, um somit eine diskriminierungsfreie Identitätsentwicklung für alle zu ermöglichen!
Der Berliner Senat hat heute auch dem Kauf des Grundstücks an der Woelckpromenade zur Realisierung eines Campus für das Primo-Levi-Gymnasium zugestimmt. Die Zustimmung des Hauptausschusses im März ist Formsache, dann wird das Land dieses Grundstück im März erwerben.
Konkret bedeutet das, dass neben der Turnhalle und in unmittelbarer Nähe zum denkmalgeschützten früheren Bühringgymnasium (siehe Foto) nun in den nächsten Jahren ein moderner Neubau für das Gymnasium entstehen kann und so ein Campus mit drei Gebäuden entstehen wird.
Das heutige Gebäude an der Pistoriusstraße wird dann zu einem Grundschulstandort entwickelt.
Ein herzlicher Dank gilt der Schulgemeinschaft, die diese Idee selbst hatte und weiter entwickelt hat. Er gilt den Kolleginnen und Kollegen in der rot-rot-grünen Koalition, die das Geld für den Ankauf mit ihrer Zustimmung zum Haushalt 2020/21 zur Verfügung gestellt haben. Er gilt aber auch parteiübergreifend für die Unterstützung durch Schulstadtrat Torsten Kühne im Bezirk und an die BVV, die die entsprechenden Voraussetzungen bereits geschaffen hat.
SPD Mauerpark: Stolpersteinputz- und Gedenkrundgang zum Holocaustgedenktag
25.01.2026, 10:30 Uhr - 11:30 Uhr
Ecke Malmöer Straße Isländische Straße
Lichterkette Pankow: Gedenktag an die Opfer des Holocaust
27.01.2026, 18:00 Uhr
Ehemaliges Jüdisches Waisenhaus Berliner Straße 120/1
Antragsberatung
28.01.2026, 19:00 Uhr
Berliner Straße 30, 13189 Berlin