09.06.2020 in Bildung

Sandra Scheeres: Kinder fördern, Familien entlasten

 
Copyright: SenBJF/Reto Klar

Die Berliner Schulen und Kitas kehren in den Regelbetrieb zurück. Der Berliner Senat hat am heutigen Dienstag ein umfassendes Konzept beschlossen, wie die vollständige Wiedereröffnung der Bildungseinrichtungen in Berlin erfolgen soll. Die deutliche Abschwächung des Infektionsgeschehens ermöglicht es uns, die Kinder wieder vor Ort in den Einrichtungen zu betreuen und zu fördern. Die letzten Wochen und Monate haben viele Eltern und ihre Kinder vor große Herausforderungen gestellt. Kinderbetreuung, Begleitung des Lernens von zu Hause, Arbeit im Homeoffice und den Familienalltag unter einen Hut zu bekommen, war für alle Familien ein Kraftakt. Für den großen Einsatz der Eltern möchte ich mich ausdrücklich bedanken. Mit der zügigen Rückkehr zum Regelbetrieb leisten wir nun einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung der Familien.

 

25.02.2020 in Bildung von SPD Blankenburg-Heinersdorf

Schulregion wird entlastet

 

Der Berliner Senat hat heute auch dem Kauf des Grundstücks an der Woelckpromenade zur Realisierung eines Campus für das Primo-Levi-Gymnasium zugestimmt. Die Zustimmung des Hauptausschusses im März ist Formsache, dann wird das Land dieses Grundstück im März erwerben.

Konkret bedeutet das, dass neben der Turnhalle und in unmittelbarer Nähe zum denkmalgeschützten früheren Bühringgymnasium (siehe Foto) nun in den nächsten Jahren ein moderner Neubau für das Gymnasium entstehen kann und so ein Campus mit drei Gebäuden entstehen wird.

Das heutige Gebäude an der Pistoriusstraße wird dann zu einem Grundschulstandort entwickelt.

Ein herzlicher Dank gilt der Schulgemeinschaft, die diese Idee selbst hatte und weiter entwickelt hat. Er gilt den Kolleginnen und Kollegen in der rot-rot-grünen Koalition, die das Geld für den Ankauf mit ihrer Zustimmung zum Haushalt 2020/21 zur Verfügung gestellt haben. Er gilt aber auch parteiübergreifend für die Unterstützung durch Schulstadtrat Torsten Kühne im Bezirk und an die BVV, die die entsprechenden Voraussetzungen bereits geschaffen hat.

 

04.04.2019 in Bildung von SPD Blankenburg-Heinersdorf

Informationsveranstaltung für den Grundschulstandort Heinersdorfer Straße / Schmöckpfuhlgraben

 

Gestern konnten sich Interessierte über den neuen Schulstandort an der Heinersdorfer Straße informieren. Etwa 50 Leute, darunter vor allem Anwohner der Anlage Blankenburg, kamen zur der zweistündigen Veranstaltung im Margaretensaal der evangelischen Kirchengemeinde Heinersdorf zusammen.

Die Schulregion Blankenburg/ franz. Buchholz und die Schulregion Heinersdorf/ Weißensee benötigen dringend neue Schulen. Bereits heute fehlen pro Schulregion 2,6 Züge, was je etwa 374 Schülerinnen und Schülern entspricht. Im Schuljahr 2023/2024 wird mit einem Mangel von 4,8 Zügen (691 Schulplätze) im Grundschulbereich pro Region gerechnet. Dabei ist der Wohnungsbau noch nicht mitberechnet. Dieser wird voraussichtlich bis 2023 noch einmal 2,5 Züge mehr benötigen. Das neue Wohnbauprojekt Blankenburger Süden wird weitere Schulneubauten verlangen.

Handeln ist also dringend erforderlich! Neben dem Ausbau der GS unter den Bäumen entsteht an der Heinersdorfer Straße / Schmöckpfuhlgraben eine vier-zügige GS, die später um eine ISS erweitert werden soll. Damit möglichst wenig Platz verloren geht, wird die Schule kompakt gebaut. Sie soll vier bis fünf Geschosse umfassen und damit Platz für Schulhof, eine große Sporthalle und ein großes Sportfeld bieten. Letztere werden in der Region nicht nur für Schulen, sondern auch für den Vereinssport dringend benötig. Die vorgestellten Entwürfe folgen modernen pädagogischen Anforderungen und ermöglichen es Lernenden und Lehrenden schnell von einem Raum in den anderen zu kommen und so wichtige Unterrichtszeit zu sparen.

Probleme bereitet noch der Umgang mit „Elterntaxis“, welche die bereits stark befahrene Heinersdorfer Straße weiter belasten würden. Eine Erschließungsstraße ist hierbei derzeit nicht vorgesehen. Zur Verhinderung, dass Eltern ihre Kinder bis vor die Schule transportieren, wird in Zusammenarbeit mit der BVG nach einer Lösung gesucht, sowie der Radweg attraktiver gestaltet.

Bis Ende April haben Sie noch Zeit sich beim Projekt einzubringen.

 

01.08.2018 in Bildung von Tino Schopf

Beitragsfreie Kitas für alle Kinder

 

Ab heute entfallen für Berliner Eltern die Gebühren für die Betreuung ihrer Kinder in Kitas oder bei Tagesmüttern. Damit hat Berlin als erstes Bundesland die Kita-Gebühren komplett abgeschafft. Derzeit gibt es in Berlin rund 170.000 Kita-Plätze. Eltern haben einen Rechtsanspruch auf sieben Stunden Kinderbetreuung täglich. In der wachsenden Stadt steigt der Bedarf, daher baut das Land die Kinderbetreuung seit Jahren aus.

Ab 1. September wird auch die Höhe der Zuzahlung für zusätzliche Sportangebote, Bio-Essen, Musik- oder Sprachunterricht gesetzlich begrenzt. Gerade einkommensschwächere Eltern werde so vor unangemessenen finanziellen Forderungen geschützt. Die Regelung sieht eine Obergrenze von 90 Euro vor, wenn die Eltern zusätzliche Angebote wünschen. Sie enthält auch Vorgaben, welche Zusatzbeiträge für welche Leistungen möglich sind. Eine Meldepflicht für Kitas, wozu sie welche zusätzlichen Zahlungen von den Eltern erheben, soll zudem mehr Transparenz bringen.

Mit der Abschaffung der Gebühren fördern wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und investieren in die frühkindliche Bildung.

 

16.05.2018 in Bildung von Torsten Hofer MdA | Anpacken! Für Pankow.

Nägel mit Köpfen beim „Digitalpakt Schule“!

 

„Gestern haben wir unseren Stand vor dem S-Bahnhof Wilhelmsruh aufgebaut!, sagt der Pankower Abgeordnete Torsten Hofer (SPD).

Hofer weiter:

Hauptsächlich haben wir diesmal über das Thema Bildung informiert! Dazu eine wichtige Neuigkeit, die noch wenig bekannt ist und zu der das Abgeordnetenhaus einen Beschluss gefasst hat:

Auf Betreiben der SPD sieht der Koalitionsvertrag auf Bundesebene einen „Digitalpakt Schule“ vor. Ziel ist es, die Länder beim Ausbau der digitalen Infrastruktur an den Schulen zu unterstützen. Dazu enthält der Koalitionsvertrag zwischen SPD, CDU und CSU eine klare Finanzierungszusage:

  • In den nächsten fünf Jahren nimmt der Bund 5 Mrd. EUR in die Hand, um die digitale Bildung in Deutschland voranzutreiben.
  • Allein bis zum Ende der Legislaturperiode 2021 kommen damit in den Ländern 3,5 Mrd. EUR an.

Wir als Abgeordnetenhaus wollen, dass das jetzt auch zügig umgesetzt wird! Deshalb hat das Landesparlament dazu einen Beschluss gefasst.

Das Abgeordnetenhaus hat den Senat aufgefordert, sich gegenüber dem Bund und in der Kultusministerkonferenz dafür einzusetzen, die Finanzierungszusage des Bundes zum „Digitalpakt Schule“ verbindlich in einem Staatsvertrag mit den Ländern festzuhalten.

 

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