27.11.2018 in Geschichte von SPD-Abteilung 01 Niederschönhausen-Blankenfelde

Der Tag, an dem Gertrud Prusseit verschwand

 
"Wo bleibt Frau Prusseit...?" - Aufruf aus dem „Kleinen Telegrafen“ (47 / Jg. 2)

Neulich war Markus Roick bei uns in der SPD-Abteilung 01 Niederschönhausen-Blankenfelde zu Gast.

Wir hatten Markus Roick eingeladen, weil er sich ausgiebig mit der Geschichte der Pankower SPD beschäftigt hat und uns eine Menge darüber zu berichten wusste.

Dabei ging es auch um Gertrud Prusseit - auf diesen Namen war Markus Roick gestoßen, als er in den Archiven den Staub von den Folianten blies.

Wer war Gertrud Prusseit? Sie war 1950 die Kreisvorsitzende der SPD Pankow.

Gertrud Prusseit „verschwand“ am 15. November 1950. Noch anderthalb Jahre später wusste man nichts Offizielles über ihren Verbleib. 

Aus den Akten wissen wir: Der damalige „sowjetdeutsche Staatssicherheitsdienst“ – also die frisch gegründete Stasi – hatte sie in ihrer Wohnung in der Kaiser-Wilhelm-Str. 14 in Niederschönhausen (heute: Dietzgenstr.) ohne Begründung verhaftet.

 

10.11.2018 in Geschichte von SPD-Abteilung 12 | Helmholtzplatz

Veranstaltung: November 1918- Eine deutsche Revolution

 
Berlin 9.11.1918, Bundesarchiv, Bild 183-18594-0045 / CC BY-SA 3.0 DE

100 Jahre sind vergangen seit in Deutschland das Alte und Morsche, die Monarchie zusammengebrochen ist, wie Philipp Scheidemann (SPD) von einem Fenster des Reichtages den Massen zurief. Die SPD Helmholtzplatz lädt alle Interessierten ein, über diesen "November 1918: Eine deutsche Revolution" zu diskutieren und  zwar am 23.11.2018 um 20 Uhr im En Passant (Schönhauser Allee 58/Ecke Gneiststr.). Zu Gast ist Dr. Heinrich-Wilhelm Wöhrmann, Vorsitzender der historischen Kommission Berlin. Denn noch heute ist der Blick auf die Novembertage des Jahres 1918 umstritten. Die Urteile reichen von „Der größten aller Revolutionen“ zum „verpassten Frühling des 20. Jahrhunderts“ im November 1918, wie zwei aktuelle Buchtitel lauten. Die Novemberrevolution brachte die Republik, das Frauenwahlrecht und den modernen Sozialstaat. Für viele ist sie dagegen der Beginn des Wegs in den Nationalsozialismus. Und immer noch laufen einen beim Straßenwahlkampf genug über den Weg, die sich des ewigen Klassikers bedienen vom „Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!“  

 

 

20.09.2018 in Geschichte von SPD-Abteilung 12 | Helmholtzplatz

Gedenken an Gertrud Pincus

 

Der Dreiecksplatz zwischen Krügerstraße, Dunckerstraße und Kuglerstraße soll nach Gertrud Pincus umbenannt werden, einer Pionierin der Kinder- und Jugendarbeit in der Weimarer Republik. Sie wurde 1941 von den Nazis nach Riga deportiert und ermordet. Ein wichtiges Zeichen, diese Geschichte nicht zu vergessen in Zeiten wie diesen. Und eine Gelegenheit, an das Reformjugendamt im Prenzlauer Berg zu erinnern, in dem von dem SPD-Stadtrat mit Menschen wie Gertrud Pincus, Ella Kay und Martha Schanzenbach in der Weimarer Republik vieles entwickelt wurde, was heute in der Jugendarbeit selbstverständlich ist.

 

20.06.2018 in Geschichte von SPD Abteilung 15 | Kollwitzplatz, Winskiez, Kastanienallee

Blutrote Roben: Abteilung 15 und AsJ Pankow besuchen Ausstellung über Nazi-Volksgerichtshof.

 

Blutrot wie die Roben der Richter sind die Schilder der Ausstellung „Terror durch ´Recht´- Der Volksgerichtshof 1934-1945“, die die Abteilung 15 Kollwitzplatz und die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen (AsJ) Pankow am 24. Mai gemeinsam besichtigt haben. „Mein Wunsch ist, dass die Menschen hier rausgehen und sagen: Demokratie ist gar nicht so schlecht“, sagt Claudia Steur, Kuratorin der Ausstellung "Terror durch Recht" im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors, am Ende ihrer Führung.

 

21.05.2018 in Geschichte von SPD-Fraktion Pankow

Vor 73 Jahren endete der Zweite Weltkrieg

 

Die SPD-Fraktion der BVV Pankow gedenkt dem Tag der Befreiung am 8.Mai 2018 am Gedenkstein zur Erinnerung an die Befreiung Berlins, am Ostseeplatz.

 

"Was vor 25 Jahren von unzähligen Deutschen neben der persönlichen als nationale Not empfunden wurde", sagte schon Willy Brandt 1970 vor dem Bundestag, "war für andere Völker die Befreiung von Fremdherrschaft, von Terror und Angst." Der 8. Mai 1945 markiert eine Zäsur in der deutschen Geschichte und ebenso in der europäischen. Auch wenn dieser Tag in den verschiedenen Ländern unterschiedlich wahrgenommen wurde, hatte das Kriegsende zufolge, dass erstmals ein gesamteuropäisches Interesse entstand, friedlich miteinander zu leben. Seither wuchs das Bewusstsein ein gemeinsames Europa zu formen und zu gestalten. Für die SPD ist dieser Tag von großer Bedeutung, denn auch viele Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sowie Systemgegnerinnen und Systemgegner wurden vom Nazi-Regime ermordet. Daher hat die SPD und alle Mitbürgerinnen und Mitbürger die Pflicht achtsam zu sein und jegliche faschistische Strömung zurückzudrängen.

 

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