Mehr Orientierung im U-Bahnhof: BVG testet "PINK*Zone"

Hilfe schneller finden – das ist das Ziel der neuen „Pink*Zone“. Die BVG testet an fünf U-Bahnhöfen auffällige Markierungen rund um ihre Notruf- und Informationssäulen. So sollen Fahrgäste im Ernstfall auf einen Blick erkennen, wo sie Unterstützung erhalten.
Den Auftakt machen die Bahnhöfe Alexanderplatz, Kurfürstenstraße und Britz-Süd. Kurz darauf folgen Walther-Schreiber-Platz und Osloer Straße. Getestet werden verschiedene Farb- und Gestaltungskonzepte, die auch auf Barrierefreiheit geprüft wurden.
Über einen QR-Code können Fahrgäste ihre Eindrücke direkt an die BVG weitergeben. Das Feedback fließt in die Auswertung des Pilotprojekts ein.
Die „Pink*Zone“ ergänzt die Sicherheitsstrategie der BVG, die bereits Wirkung zeigt: Im ersten Halbjahr 2026 ging die Zahl der registrierten Straftaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 16 Prozent zurück. Mit der neuen Kennzeichnung soll der Zugang zu Hilfe jetzt noch einfacher und schneller werden.

 

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Der Urbanliner: Weltspitze auf Berliner Gleisen

Mit dem Urbanliner startet Berlin heute offiziell in eine neue Ära des Nahverkehrs. Die 50 Meter lange Straßenbahn des französischen Herstellers Alstom bietet Platz für 312 Fahrgäste und überzeugt mit mehr Komfort, moderner Ausstattung und besserer Barrierefreiheit.
Zunächst fahren drei Urbanliner auf der stark nachgefragten Linie M4. Bis zum Jahresende sollen dort bereits rund 15 Fahrzeuge im Einsatz sein. Insgesamt hat die BVG 65 Urbanliner bestellt, die schrittweise auch auf weiteren Linien eingesetzt werden.
Als aktuell modernste Straßenbahn der Welt steht der Urbanliner für einen leistungsfähigen, klimafreundlichen und zukunftsfähigen Nahverkehr – und für ein Berlin, das konsequent in moderne Mobilität investiert.

 
Mehr Verkehrssicherheit am S-Bahnhof Greifswalder Straße

Der Radweg am S-Bahnhof Greifswalder Str. soll künftig farblich markiert werden, um Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrern zu reduzieren. Ein kleiner Eingriff mit großer Wirkung für die Verkehrssicherheit vor Ort. Die Idee basiert auf einem Antrag, der auf meine Initiative hin von der SPD-Fraktion ins Bezirksparlament eingebracht wurde. Die Markierung soll im Bereich zwischen Grellstr. und Lilli-Henoch-Str. in grün, in den Einmündungsbereichen sowie dem Bahnsteigausgang in rot, erfolgen. Kosten: rund 30.000 Euro.  Wann? Voraussichtlich ab der zweiten Jahreshälfte 2026. (Bild-Hinweis: Visualisierung)

 
Start des Azubi-Tickets

Seit dem 1. Juni konnte es bestellt und seit heute genutzt werden: Das neue Azubi-Ticket. Es kostet 37,80 Euro im Monat und ermöglicht bundesweite Fahrten im Nahverkehr. Es profitieren Azubis in vollschulischer Ausbildung, Freiwilligendienstleistende sowie Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter der Laufbahngruppe 1. Auch duale Auszubildende können das vergünstigte Ticket über ihre Arbeitgeber erhalten. Ein Pluspunkt für Berliner Betriebe: Das Angebot steht auch kleineren Unternehmen offen. In Brandenburg startet das Angebot einen Monat später – mit Verkaufsbeginn heute und Nutzungsstart am 1. August.

 
BGH bestätigt Rückkehrpflicht für Mietwagen

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Rückkehrpflicht für Mietwagen bestätigt. Fahrzeuge, die über Plattformen wie Uber und Bolt vermittelt werden, müssen nach einer Fahrt zum Betriebssitz zurückkehren, sofern kein neuer Auftrag vorliegt. Mit dem Urteil gab der BGH einer Kölner Taxigenossenschaft Recht. Das Gericht sieht die Regelung als verfassungskonform an. Ich begrüße die klare Entscheidung des Gerichts ausdrücklich. Nun gilt es regelmäßig Kontrollen durchzuführen und Verstöße konsequent zu ahnden. Um nun auch den fortwährenden Unterbietungs- und Verdrängungswettbewerb zu unterbinden, hilft nur ein Mindestbeförderungsentgelt für Mietwagen. Hier ist nun die Verkehrssenatorin gefordert. Das Urteil ist da und die Zeit der Ausreden ist vorbei. Ich will jetzt Taten sehen.

 

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