05.03.2019 in Frauen von AsF Pankow

Der 8. März und der "Kaufhallenkunde"

 

Ein Kommentar von Ulrike Rosensky zum neuen Feiertag in Berlin

 

Ich hätte es ja nicht geglaubt und wenn ich in meinem „Spreeperlen“ Taschenkalender schaue, steht dort nichts vom Feiertag zum 8. März, aber der Countdown läuft, am Freitag ist es endlich soweit!

Heute hatte ich beim Einkaufen, eine für mich nachdenkliche Begegnung. Als ich meine Fleischration für die Woche käuflich erwerben wollte (alle Veganer*innen und Vegetarier*innen mögen es mir verzeihen), belauschte ich, wie es so meine Art ist, folgendes Gespräch:

Kunde (männlich): „Watn, Freitag is ja nich offen, oder?“ Bedienung (weiblich): „Na da is doch Feiertach.“ „Echt, wat denn fürn Feiertach?“ „Irgendwat für die Frauen...“ Kunde: „Der 8. März ist doch schon Frauentach..., wat brauchen die noch extra einen Feiertach?“

Daran kann ich, die durch Anträge mit meinen Pankow Power Frauen in der SPD, die Einführung dieses Feiertags forciert hat, erkennen, dass diese für uns bahnbrechende Errungenschaft in der Bevölkerung noch lange nicht angekommen ist. Angekommen ist, dass es einen weiteren Feiertag gibt, jedoch scheinbar nicht, worauf er sich bezieht. Hier ist der Senat und wir alle gefordert, in der Bevölkerung noch deutlicher zu machen, dass es sich hierbei um den Internationalen Frauentag handelt, der nun zum Feiertag in Berlin wurde. Für uns Frauen in der SPD, ist dies nicht nur irgendein neuer Feiertag, sondern endlich werden die Errungenschaften in der Frauenpolitik deutlicher gewürdigt und auf Missstände hingewiesen. Missstände, wie zum Beispiel: Endlich gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit leben, die endgültige Streichung von §219a Strafgesetzbuch vornehmen, mehr Frauen in Führungspositionen oder die Parität in den Parlamenten einzufordern.

 

10.07.2018 in Frauen von AsF Pankow

Suffragetten Infostand - Politik erlebbar gestalten - 100 Jahre Frauenwahlrecht

 

Die Novemberrevolution des Jahres 1918 hat den Frauen das Wahlrecht gebracht. Sie konnten wählen und gewählt werden. Im Zuge des 100-jährigen Jubiläums möchte die ASF Pankow, Frauen aus Pankow in den Fokus stellen, die sich im letzten Jahrhundert um Sozialdemokratie, Arbeiterbewegung und/oder Frauenrechte verdient gemacht haben. Gleichzeitig soll aber auch die Brücke geschlagen werden, zu aktuellen frauenpolitischen Themen. Denn es gibt noch Einiges zu tun. Insbesondere in diesem Jahr setzt sich auch die ASF Pankow dafür ein, dass endlich ein Paritätsgesetz auf den Weg gebracht wird und fordert 50/50 in der Politik und in den Parlamenten. Dazu wird ein "Suffragetten Infostand" am Samstag, den 21.07.2018, ab 12 Uhr, am S-Bahnhof Prenzlauer Allee, durchgeführt. Vorbeikommen lohnt sich, die eine oder andere Suffragette wird vor Ort sein. 100 Jahre Frauenwahlrecht - Politik erlebbar gestalten - ASF Pankow!

 

06.06.2018 in Frauen von AsF Pankow

Gemeinsamer Aufruf der ASF Pankow und der Jusos Pankow

 

Am Samstag ruft die AfD Politikerin Leyla Bilge zum zweiten Mal zu einem "Marsch der Frauen" auf. Der Marsch ist der Versuch, die #MeToo-Bewegung und feministische Kämpfe für islamophobe Hetze zu instrumentalisieren. Dem stellen wir uns gemeinsam und entschieden dagegen. Unser Feminismus bleibt antirassistisch! Wir treffen uns zur Gegendemo am Samstag, den 09. Juni 2018 um 14 Uhr am Cafe Madame, Mehringplatz 10. Kommt zahlreich!

Ulrike Rosensky (ASF Vorsitzende Pankow)

Ferike Thom (Juso Vorsitzende Pankow)

 

22.05.2018 in Frauen von AsF Pankow

Es ist Zeit, dass sich unsere demokratische Gesellschaft wehrt!

 

Aufruf zur Teilnahme an der Gegenkundgebung gegen die AfD "Stoppt den Hass, Stoppt die AfD!" am Sonntag, den 27. Mai 2018, 11.30 Uhr vor dem Reichstag und auf dem Pariser Platz.

Liebe Genossinnen und Genossen,

die ASF Pankow (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in Pankow) ruft zur Teilnahme an den Gegenkundgebungen zum Aufmarsch der AfD am Sonntag auf. Es ist Zeit, dass sich unsere demokratische Gesellschaft wehrt - gegen Rassismus, Antifeminismus und Fremdenhass. Die AfD offenbart tagtäglich in den Parlamenten und im ganzen Land, wo ihre Gesinnung und ihre Zielsetzung liegt. Das lassen wir nicht weiter zu und zeigen Flagge!

Wir fahren gemeinsam zur Gegenkundgebung und treffen uns am Sonntag, den 27. Mai 2018 um 10.30 Uhr am S-Bahnhof Schönhauser Allee. Kommt zahlreich und bringt genügend Fahnen mit!

Ulrike Rosensky (ASF Vorsitzende Pankow)

 

 

08.05.2018 in Frauen von AsF Pankow

ASF Pankow zeigt radikale Solidarität mit Paula Panke

 

Mit Entsetzen haben wir heute erfahren, dass die Pankower AfD auf ihrer Internetseite das Frauenzentrum "Paula Panke" bedroht. Dort wird geschrieben: "Der Tag wird kommen, an dem wir diesen ökokommunistischen Sumpf trockenlegen." Diese Äußerungen verurteilen wir scharf und zeigen uns solidarisch mit dem Frauenzentrum Paula Panke!

Unter dem Motto: "Nur ohne Hetze und Hass macht der 1. Mai Spaß!" organisierte das Pankower Frauenzentrum einen friedlichen Protest und logistische Unterstützung für alle, die sich dieser rassistischen und demokratiefeindlichen Partei entgegenstellen wollten. An diesem Tag öffneten die Frauen von Paula Panke nicht nur für Gegendemonstrant*innen ihre Türen, sondern auch für besorgte Anwohner*innen, die Informationen und Solidarität dort erfahren wollten.

Auch die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in Pankow (ASF Pankow) unterstütze die friedliche und bunte Aktion von Paula Panke und war mit Vorstandsmitgliedern vor Ort: "Die Verurteilung mehrerer Mitglieder der AfD wegen Volksverhetzung vor Gericht, dokumentiert das wahre Gesicht der AfD immer wieder, daher ist es für uns als ASF von großer Bedeutung, die Kritik an dieser Partei laut zu äußern und sich solidarisch mit den engagierten Einrichtungen und Initiativen, wie Paula Panke e.V. und den Anwohner*innen zu zeigen!"

Ulrike Rosensky, ASF Vorsitzende Pankow und Katharina Berten, stellv. ASF Vorsitzende Pankow

 

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