Wahlkreis
Beim diesjährigen Sommerfest der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg wurde gleich „doppelt gefeiert“: Die Stiftung blickt auf 30 erfolgreiche Jahre zurück – und ich durfte rund 150 Unterschriften für mehr Sitzbänke im östlichen Bereich des Antonplatzes entgegennehmen.
Denn nach der Sanierung des Platzes lädt dieser zwar endlich wieder zum Verweilen ein. Allerdings: Wer sich im Schatten ausruhen möchte, steht derzeit vor einem Problem; Sitzgelegenheiten gibt es nur ohne Sonnenschutz an der Berliner Allee. Die früheren Bänke an der Bizetstraße wurden nach der Sanierung nicht wieder aufgestellt. Darauf wurde ich in den vergangenen Monaten immer wieder, insbesondere von Seniorinnen und Senioren, aufmerksam gemacht. Der Bezirk argumentierte bisher, dass es bereits mehr Bänke als vor der Sanierung gäbe. Rechnerisch mag dies zutreffen, aber erholsam ist die Rast in der prallen Sonne keinesfalls. Das möchte ich ändern! Und habe zur Unterschriftensammlung aufgerufen. Diesem kam eine engagierte Bewohnerin der Stiftung nach. Mein besonderer Dank gilt allen Bewohnerinnen und Bewohnern für ihr Engagement sowie dem Vorstand der Einrichtung, für die tatkräftige Unterstützung. Die Unterschriften überreiche ich nun der zuständigen Stadträtin und beteilige mich an der Finanzierung einer Bank.
Im März habe ich die Anwohnenden im Bötzowviertel darüber informiert, dass es im April mit den letzten Arbeiten an der Fahrradstraße weitergehen soll. Die Planungen und das Vergabeverfahren haben sich jedoch verzögert. Mein aktueller Stand: Im Juli soll es losgehen und noch in diesem Sommer wird die Fahrradstraße „an den Start“ gehen. Offizielle Infos erhalten die Nachbarinnen und Nachbarn auch diesmal rechtzeitig von der landeseigenen infraVelo GmbH. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle engagagierten Anwohnenden und den Verein Pro Kiez Bötzowviertel, die mich bei der Realisierung dieses Vorhabens über die Jahre unterstützt haben. Und es soll weitergehen: Die Fahrradstraße soll über die Greifswalder Straße hinweg in die Marienburger Straße verlängert werden. Auch dafür möchte ich mich in den nächsten Jahren starkmachen.
An der Kniprodestraße entsteht bis 2027 eine moderne Spiel-, Sport- und Freizeitfläche für Jugendliche, Familien und Anwohnende. Geplant sind unter anderem Outdoor-Fitness-Geräte, Tischtennis, Bouleflächen, Trampoline, sowie eine Liegewiese und neue Grün- und Aufenthaltsbereiche. Das Projekt umfasst rund 5.200 Quadratmeter und wird mit knapp drei Millionen Euro aus dem Programm „Nachhaltige Erneuerung“ finanziert. Bereits jetzt laufen vorbereitende Arbeiten auf dem Gelände. Der politische Impuls für dieses Vorhaben stammt von der SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung, die sich frühzeitig mit der Nachbarschaft und Pro Kiez für die Entwicklung der Fläche als Ort für Begegnung, Bewegung und Erholung im Kiez eingesetzt hat.
Mit steigenden Temperaturen wird die Grillwiese im Volkspark Friedrichshain wieder stark genutzt – und das führt zu Problemen. Besonders betroffen sind die Anwohnenden auf der Pankower Seite, die seit Jahren unter Qualm, Müll und Lärm leiden. Entsprechende Petitionen im Abgeordnetenhaus begleite ich seit langem.
Vor Ort habe ich mit Parkläufern gesprochen und das Vorgehen des Ordnungsamts beobachtet. Mein Eindruck: Regeln werden ignoriert, Hinweise bleiben wirkungslos und konsequentes Einschreiten ist nicht erkennbar. Aus meiner Sicht hat der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg die Situation nicht im Griff.
Der Park soll ein Ort für Erholung, Begegnung und gemeinsame Zeit im Freien sein. Der Bezirk argumentiert damit, dass Menschen in beengten Wohnverhältnissen soziale Teilhabe ermöglicht werden soll. Aber die Belastungen für die Anwohnenden haben inzwischen ein nicht mehr akzeptables Maß erreicht. Was nützen Anpassungen der Grill-Regeln, wenn sie weder eingehalten noch kontrolliert werden?
Und dass es nicht nur um soziale Teilhabe geht, zeigt der Vorfall vom 1. Mai, bei dem ein Routineeinsatz in Gewalt endete und ein Polizist von mehreren Personen attackiert und verletzt wurde. Was wir vor Ort erleben ist inzwischen in weiten Teilen unsolidarisch, egoistisch und rücksichtslos. Hier muss sich etwas ändern und darum: Picknick ja – Grillen nein.
Er steht freundlich da und grüßt jeden der vorbeikommt: Der Gärtner von Antonplatz. Besonders gesprächig ist er nicht und das mag auch der Grund sein, warum nicht viel über ihn bekannt ist. Vermutlich liegt es aber eher daran, dass Plastiken allgemein nicht besonders redselig sind. Zuletzt wurde ich – am Rande meiner Sprechstunden – immer wieder auf den jungen Mann aus Bronze angesprochen und gefragt, was es mit dem Gärtner auf sich hat. Aufgrund des Interesses und weil an dem Werk des Künstlers Karl-Heinz Schamal selbst keine Informationen zu finden sind, habe ich mich an den Bezirk gewandt und angeregt eine Hinweistafel anzubringen. Die Geschichte des Gärtners der bereits 1979 aufgestellt wurde, dann aber verschwand, ist nämlich wirklich interessant.
SPD Mauerpark: Infostand zum Ersatzneubau Schönfließer Brücke
02.07.2026, 17:30 Uhr - 19:30 Uhr
Sonnenburger Straße/Kopenhagener Straße
Abteilungsgrillen
02.07.2026, 19:30 Uhr - 22:00 Uhr
Nachbarschaftshaus am Hirschhof (Oderbergerstraße 19, 10435 Berlin)
Sommerfest im Kiezbüro Linda Vierecke
03.07.2026, 16:00 Uhr - 21:00 Uhr
Kiezbüro Linda Vierecke, Raumerstraße 22, 10437 Berlin