Poller verhindern künftig das Befahren der Nordpromenade im Mühlenkiez

Die Nordpromenade zwischen der B2 und einem kleinen Ausleger der Greifswalder Straße auf Höhe der Hausnummer 121 ist wegen zahlreicher Gehwegschäden eine ziemliche „Buckelpiste“. Die Promenade ist eigentlich nur für Fußgänger gedacht, hat sich in den letzten Jahren mehr und mehr zu einem Schleichweg für Transporter und Zustelldienste entwickelt. Fahrzeuge drängen sich von der B2 kommend an großen Blumenkübeln vorbei überfahren den Gehweg sowie eine Grünfläche, um so die Promenade zu erreichen. Neben der Tatsache, dass so Fußgänger gefährdet werden, ist die Nordpromenade auch nicht für den motorisierten Verkehrs ausgelegt.

Weil sich vermehrt Anwohnende wegen dieser Situation bei mir gemeldet haben, habe ich mich mit dem Thema an das Bezirksamt gewandt und erfragt, welche Maßnahmen unternommen werden, um das verkehrswidrige Befahren künftig zu unterbinden und um die Schäden auf dem Fußweg zu beheben. In der Folge wurden nun zwei Poller eingesetzt, womit die Zufahrt unterbunden wird. Die Ausbesserung der Schäden werde ich weiter begleiten und mich dafür einsetzen, dass diese möglichst bald erfolgt.

 
Endlich alles wieder schick auf dem Antonplatz?

Bis Ende April sollten die morschen Sitzgelegenheiten auf dem südlichen Antonplatz wieder hergerichtet sein. Eigentlich. Doch daraus wurde nichts. Eine Anfrage meines Kollegen Henrik Hornecker aus der SPD-Fraktion in der BVV-Pankow ergab im April: Wegen Personalengpässen im Bezirksamt wurden die Sanierungsarbeiten lange Zeit nicht einmal ausgeschrieben.

Nun geht es jedoch voran. Die Ausschreibung wurde abgeschlossen und eine Firma für Garten- und Landschaftsbau soll die Instandsetzung ab Mitte Juli durchführen und dabei die mit Holz beplankte Fläche grundlegend erneuern. Zwei Monate sollen die Arbeiten in Anspruch nehmen. Die Kosten belaufen sich dabei auf 125.000 Euro. Mit ordentlicher Verspätung wird es den Anwohnenden dann endlich möglich sein, ohne Gitter und Müll auf haltbaren Sitzgelegenheiten zumindest die Herbstsonne zu genießen und zu verschnaufen.

 
Sicher zur Schule und zurück: Tempo 30-Anordnung in der Straße „Am Friedrichshain“

Mit der Eröffnung der Schuldrehscheibe auf der Werneuchener Wiese haben sich auch die Anforderungen an die Verkehrssicherheit im Kiez geändert. Weil die Schülerinnen und Schüler des Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Gymnasiums zum Teil zwischen der Schuldrehscheibe und dem zweiten Standort in der Pasteurstraße pendeln, wurde nun entlang der Kniprodestraße und Am Friedrichshain im unmittelbaren Schulbereich ein Tempo-30-Zone angeordnet. Damit hat die Verkehrsverwaltung auf meine Initiative hin auf die neuen Gegebenheiten vor Ort reagiert und einen wichtigen Beitrag zur Schulwegsicherheit im Kiez geleistet.

 
Entwicklung der Jugendgruppengewalt im Prenzlauer Berg

Ende März berichtete der rbb über die Zunahme von Jugendgruppengewalt im Prenzlauer Berg. Die Berichterstattung darüber habe ich aufgegriffen und mich hierzu im Rahmen einer Schriftlichen Anfrage an den Berliner Senat gewandt. Die Antwort gibt einen Einblick in die Entwicklung der Fallzahlen seit 2020. Wenngleich in den Corona-Jahren ein Rückgang zu verzeichnen war, gibt die aktuelle Entwicklung dennoch Grund zur Besorgnis.
 
Im Deliktsbereich der Jugendgruppengewalt werden tatverdächtige Personen in der Altersgruppe von 14 bis unter 18 Jahren zusammengefasst. Hierbei wurden 2023 im Ortsteil Prenzlauer Berg insgesamt 183 Delikte aus dem Bereich der Jugendgruppengewalt erfasst. Der größte Anteil entfiel dabei auf Raubdelikte mit 95 Fällen, gefolgt von gefährlicher und schwerer Körperverletzung mit 33 Fällen und einfacher Körperverletzung mit 20 Fällen. Am häufigsten ereigneten sich Übergriffe im Bereich des Mauerparks (71 Taten), dem U-Bahnhof Eberswalder Straße (20 Taten) sowie rund um die Hanns-Eisler-Straße und den Helmholtzplatz (je 16 Straftaten).
 
Die zuständigen Abschnitte der Polizei Berlin reagieren auf die Entwicklung mit zahlreichen Präventionsangeboten, welche unter anderem an Schulen durchgeführt werden. Dabei sensibilisiert die Polizei die Schülerinnen und Schüler auch in den Bereichen Stichwaffen, Cybermobbing sowie Drogen und schult sie in deeskalierendem Verhalten.
 
Mit dem Ende der Pandemie hat sich ein großer Teil des öffentlichen Lebens wieder nach draußen verlagert. Das gilt auch für jungen Menschen. Das erklärt ein stückweit den Anstieg der Delikte nach der Corona-Zeit. Trotzdem kann uns die Entwicklung nicht zufriedenstellen und sie darf auch nicht schöngeredet werden. Ich bin dankbar, dass die Präventionsteams der Polizei Berlin hier schnell und mit großem Einsatz reagieren. Dennoch: Bis zum 23. April haben wir bereits 45 Fälle von Jugendgruppengewalt im Prenzlauer Berg zu verzeichnen. Diese Entwicklung darf sich nicht fortsetzen und aus diesem Grund werde ich dieses wichtige Thema weiterhin kritisch begleiten.

 
Pankow gedenkt dem Tag der Befreiung am 8. Mai 1945

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Bezirke Pankow und Friedrichshain-Kreuzberg sowie der polnischen Botschaft habe ich heute in Vertretung für die SPD-Fraktion in der BVV Pankow an der Gedenkveranstaltung anlässlich des Tages der Befreiung teilgenommen.

Jährlich am 8. Mai wird in Pankow am Denkmal des polnischen Soldaten und deutschen Antifaschisten im Volkspark Friedrichshain sowie auch am Gedenkstein am Ostseeplatz dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der Befreiung vom Nationalsozialismus durch die Alliierten 1945 gedacht.

 

 

Nächste Termine

Wie kann man neue Rechte erkennen?
24.07.2024, 19:00 Uhr

SPD-Kreisgeschäftsstelle, Berliner Str. 30, 13189 Berlin

Rentenberatung durch DRV-Versicherungsältesten
25.07.2024, 14:00 Uhr - 18:00 Uhr

SPD-Kreisgeschäftsstelle "Gertrud Hanna", Berliner Straße 30, 13189 Berlin

Rentenberatung durch DRV-Versicherungsältesten
08.08.2024, 14:00 Uhr - 18:00 Uhr

SPD-Kreisgeschäftsstelle "Gertrud Hanna", Berliner Straße 30, 13189 Berlin


Alle Termine

Jetzt in die SPD!

Spende an SPD Pankow

Melde rechte Vorfälle

Wir auf Facebook

Wir auf Instagram