Werneuchener Wiese wird zur Bürgerwiese

An der Kniprodestraße entsteht bis 2027 eine moderne Spiel-, Sport- und Freizeitfläche für Jugendliche, Familien und Anwohnende. Geplant sind unter anderem Outdoor-Fitness-Geräte, Tischtennis, Bouleflächen, Trampoline, sowie eine Liegewiese und neue Grün- und Aufenthaltsbereiche. Das Projekt umfasst rund 5.200 Quadratmeter und wird mit knapp drei Millionen Euro aus dem Programm „Nachhaltige Erneuerung“ finanziert. Bereits jetzt laufen vorbereitende Arbeiten auf dem Gelände. Der politische Impuls für dieses Vorhaben stammt von der SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung, die sich frühzeitig mit der Nachbarschaft und Pro Kiez für die Entwicklung der Fläche als Ort für Begegnung, Bewegung und Erholung im Kiez eingesetzt hat.

 
Frust kommt auf, wenn der Grill stinkt…

Mit steigenden Temperaturen wird die Grillwiese im Volkspark Friedrichshain wieder stark genutzt – und das führt zu Problemen. Besonders betroffen sind die Anwohnenden auf der Pankower Seite, die seit Jahren unter Qualm, Müll und Lärm leiden. Entsprechende Petitionen im Abgeordnetenhaus begleite ich seit langem.

Vor Ort habe ich mit Parkläufern gesprochen und das Vorgehen des Ordnungsamts beobachtet. Mein Eindruck: Regeln werden ignoriert, Hinweise bleiben wirkungslos und konsequentes Einschreiten ist nicht erkennbar. Aus meiner Sicht hat der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg die Situation nicht im Griff.

Der Park soll ein Ort für Erholung, Begegnung und gemeinsame Zeit im Freien sein. Der Bezirk argumentiert damit, dass Menschen in beengten Wohnverhältnissen soziale Teilhabe ermöglicht werden soll. Aber die Belastungen für die Anwohnenden haben inzwischen ein nicht mehr akzeptables Maß erreicht. Was nützen Anpassungen der Grill-Regeln, wenn sie weder eingehalten noch kontrolliert werden?

Und dass es nicht nur um soziale Teilhabe geht, zeigt der Vorfall vom 1. Mai, bei dem ein Routineeinsatz in Gewalt endete und ein Polizist von mehreren Personen attackiert und verletzt wurde. Was wir vor Ort erleben ist inzwischen in weiten Teilen unsolidarisch, egoistisch und rücksichtslos. Hier muss sich etwas ändern und darum: Picknick ja – Grillen nein.

 
Der Gärtner vom Antonplatz

Er steht freundlich da und grüßt jeden der vorbeikommt: Der Gärtner von Antonplatz. Besonders gesprächig ist er nicht und das mag auch der Grund sein, warum nicht viel über ihn bekannt ist. Vermutlich liegt es aber eher daran, dass Plastiken allgemein nicht besonders redselig sind. Zuletzt wurde ich – am Rande meiner Sprechstunden – immer wieder auf den jungen Mann aus Bronze angesprochen und gefragt, was es mit dem Gärtner auf sich hat. Aufgrund des Interesses und weil an dem Werk des Künstlers Karl-Heinz Schamal selbst keine Informationen zu finden sind, habe ich mich an den Bezirk gewandt und angeregt eine Hinweistafel anzubringen. Die Geschichte des Gärtners der bereits 1979 aufgestellt wurde, dann aber verschwand, ist nämlich wirklich interessant.

 

 
Wilde Müllkippe in der Pasteurstraße beseitigt

Die Arbeiten der Wasserbetriebe in der Greifswalder Straße dauern an und deshalb besteht nach wie vor die dazugehörige Baustelleneinrichtung der Strabag in der Pasteurstraße. Im Rahmen der Bautätigkeit wird dort regelmäßig Bauschutt gelagert, bevor er abtransportiert wird. In der Vergangenheit haben jedoch auch immer wieder Unbefugte ihren Müll in dem umzäunten Bereich entsorgt. Dadurch entwickelte sich im Laufe der Zeit eine regelrechte wilde Müllkippe. Nach Rücksprache mit den Wasserbetrieben wurde inzwischen gehandelt und der dort abgelagerte private Müll sowie Sperrmüll entfernt.

 
Endlich sicher in den Park

An der Kreuzung zwischen Am Friedrichshain und Käthe-Niederkirchner-Straße überqueren täglich viele Menschen auf dem Weg in den Park und zurück die viel befahrende Straße. Dadurch entsteht eine hohe Unfallgefahr. Um diese zu verringern hat Tino sich schon früher dafür eingesetzt, dass dort ein Zebrastreifen errichtet wird, indem er mit den zuständigen Behörden in Kontakt getreten ist und auch nach den Verzögerungen nachgehakt hat. Wie Sie sicher mitbekommen haben, wurde der Bau immer wieder verschoben. Doch das ist endlich vorbei und die Bauarbeiten haben begonnen. Bald kann die Kreuzung wieder sicher überquert werden. (Text: Vincent)

 

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