Update: Sperrung Am Friedrichshain: Ende erst im Frühjahr 2027?

UPDATE: Nach dem Wasserrohrbruch im vergangenen Winter ist die Einfahrt von der Otto-Braun-Straße in Richtung Am Friedrichshain weiterhin gesperrt. Auch die Buslinie 200 wird noch umgeleitet. Grund dafür war zuletzt ein bei den Bauarbeiten beschädigter Telekom-Schacht unter der Fahrbahn. Wegen statischer Probleme konnte die Straße nicht wieder freigegeben werden. Die aufwendige Reparatur ist inzwischen abgeschlossen: Schacht und Fahrbahn sind wiederhergestellt, die zuvor abgebauten Ampelmasten wieder eingebaut.

In der kommenden Woche soll nun die Ampelanlage wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt werden. Anschließend kann die Kreuzung voraussichtlich wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden.

Ich bleibe an dem Thema dran und werde Sie über den Fortgang auf dem Laufenden halten. Eine gesamtstädtische Übersicht über Baustellen, Sperrungen und Verkehrsstörungen gibt es auf der interaktiven Karte der VIZ.

 
Ein voller Erfolg: Weitere Sitzbänke am Antonplatz

Gute Nachrichten vom Antonplatz: Heute wurden auf der Seite an der Bizetstraße zwei neue Sitzbänke aufgestellt. Damit gibt es dort endlich wieder mehr Möglichkeiten zum Ausruhen und Verweilen. Immer wieder war ich in den vergangenen Monaten – insbesondere von Seniorinnen und Senioren – darauf aufmerksam gemacht worden, dass nach der Neugestaltung des Antonplatzes auf dieser Seite des Platzes Sitzgelegenheiten fehlen. Eine engagierte Bewohnerin der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg hatte daraufhin rund 150 Unterschriften gesammelt. Dieses Anliegen habe ich an das Bezirksamt weitergegeben und mich dafür eingesetzt, dass nachgebessert wird.

Ich freue mich sehr, dass dieses Vorhaben nun umgesetzt wurde. Mein Dank gilt allen, die das Vorhaben – unterstützt haben - vor allem dem Vorstand der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg und den vielen Seniorinnen und Senioren, die fleißig unterschrieben haben.

 

 
Nordpromenade: Neuer Kiezplatz eröffnet

Der erste Bauabschnitt an der Nordpromenade zwischen Michelangelostraße und Gürtelstraße ist fertiggestellt. Entstanden sind ein erneuerter Bolzplatz, eine Streetball-Fläche, Tischtennisplatten, ein Kletterelement sowie neue Sitz- und Aufenthaltsbereiche. Auch der Weg zwischen Seniorenresidenz und Gürtelstraße wurde barrierearm ausgebaut.

Heute fand die offizielle Eröffnung des neuen Kiezplatzes statt. Neben Kaffee, Kuchen und vielen guten Gesprächen mit Nachbarinnen und Nachbarn gab es Fußball- und Tischtennisturniere sowie Informationen zur weiteren Entwicklung des Kiezes. Der zweite Bauabschnitt soll voraussichtlich 2027 beginnen. Insgesamt investiert Berlin rund 4,23 Millionen Euro in die Neugestaltung der Nordpromenade.

 
Fahrradstraße Hufelandstraße auf der Zielgeraden

In der kommenden Woche starten die Markierungsarbeiten für die neue Fahrradstraße in der Hufelandstraße - endlich. Begonnen wird im ersten Bauabschnitt zwischen Greifswalder Straße und Esmarchstraße. Die Arbeiten erfolgen abschnittsweise, sodass die Hufelandstraße außerhalb des jeweils aktuellen Baustellenbereichs grundsätzlich weiter genutzt werden kann. In den Bauabschnitten werden temporäre Halteverbote eingerichtet, die jeweils 72 Stunden vor Beginn der Arbeiten ausgeschildert werden. Zu Einschränkungen bei einzelnen Zufahrten soll es dabei nur zeitweise kommen. Über den aktuellen Stand und die nächsten Bauabschnitte informiert infraVelo fortlaufend auf www.infravelo.de/projekt/hufelandstrasse.

 
Grill-Situation im Volkspark Friedrichshain bleibt außer Kontrolle

Bei einem Ortstermin im Juli hatte mir Bezirksstadträtin Annika Gerold zugesichert, die angesprochenen Probleme mit ins Bezirksamt zu nehmen und mir anschließend eine Rückmeldung zu geben. Einen Monat später herrscht trotz meiner Erinnerung weiterhin Funkstille.

Dabei zeigen die vergangenen Wochenenden, dass die Probleme keineswegs Einzelfälle sind: Es wird außerhalb der ausgewiesenen Flächen gegrillt, Regeln zu Grills und Gruppengrößen werden missachtet. Hinzu kommen private Feiern mit DJs und großen Musikanlagen, Müll, Wildpinkeln und falsch abgestellte Fahrzeuge.

Besonders deutlich wird die Situation durch eine Stellungnahme des Kiosk-Pächters. Er spricht von einer regelrechten Überlastung des Grillbereichs und erklärt, dass selbst das Zusammenspiel von Ordnungsamt, Polizei, Stadtreinigung, Parkläufern und Kioskpersonal nicht mehr ausreiche, um Ordnung und die Einhaltung der Regeln sicherzustellen.

Das ist ein alarmierendes Eingeständnis. Friedrichshain-Kreuzberg darf die Situation nicht aussitzen. Auch die Anwohnenden auf Pankower Seite haben Anspruch auf einen sauberen, sicheren und nutzbaren Park. Es muss verhindert werden, dass sie die Leidtragenden einer verfehlten Bezirkspolitik werden. Wie der Bezirk die Situation in den Griff bekommen will, bleibt er bislang schuldig.