Endlich in einem Zug über die Straße: Bessere Ampelschaltung für Fußgänger!

Was lange währt, wird endlich gut!

Manchmal braucht es einen langen Atem, um Verbesserungen im Alltag zu erreichen. In den vergangenen Jahren wurde ich immer wieder auf die unzureichende Ampelschaltung an der Kreuzung Danziger Straße / Ecke Bötzowstraße aufmerksam gemacht. Das Problem: In der Grünphase schafften es Fußgängerinnen und Fußgänger häufig nur bis zur Mittelinsel und mussten dort auf die nächste Grünphase warten.

Damit ist jetzt Schluss!

Die Ampelschaltung wurde angepasst. Ab sofort können Sie über den Anforderungstaster die komplette Querung der Straße in einem einzigen Grün-Durchgang anfordern.

Achten Sie dabei auf den Schriftzug „Gesamtquerung angefordert“. Er zeigt Ihnen, dass die Ampel so geschaltet wird, dass Sie die gesamte Straße einschließlich aller Mittelinseln in einem Zug überqueren können.

Eine kleine Veränderung mit großer Wirkung: mehr Komfort, weniger Wartezeit und ein sichereres Gefühl beim Überqueren der Straße.

Es zeigt sich: Wer dranbleibt, kann etwas bewegen!

Vielen Dank an alle, die auf dieses Problem aufmerksam gemacht haben.

 
Gemeinsam für einen schönen Kiez: Nächster Laubeinsatz am 21. November!
Foto Carsten Meyer

Anpacken, zusammenkommen und den Kiez ein Stück schöner machen: Trotz kühler Temperaturen und drohendem Sprühregen waren am vergangenen Samstag zwölf engagierte Helferinnen und Helfer bei der gemeinsamen Aufräumaktion mit dabei. Auch ich habe den Rechen geschwungen und tatkräftig mit angepackt.

Gemeinsam ging es dem Kleinmüll auf dem Platz, den Treppen und Wegen sowie in der näheren Umgebung an den Kragen. Dabei kam einiges zusammen: jede Menge Zigarettenkippen und Kronkorken, aber auch schon eine beachtliche Menge Herbstlaub. Das Ergebnis zeigt, wie viel sich bewegen lässt, wenn Menschen gemeinsam Verantwortung für ihr direktes Umfeld übernehmen.

Natürlich durfte auch die wohlverdiente Stärkung nicht fehlen. Zimtschnecken, Nusskuchen und Brotsticks sorgten für gute Laune – auch wenn der angekündigte Regen zur Kaffeezeit schließlich doch noch für eine etwas feuchtere Überraschung sorgte. Die Stimmung blieb trotzdem bestens!

Der nächste Einsatz steht bereits fest: Am Samstag, 21. November, 13 Uhr, Stierbrunnen - geht es dem restlichen Herbstlaub an den Kragen! Dafür soll ein großer Grünschnitt-Container bestellt werden, der mit vereinten Kräften gefüllt werden soll.

Alle sind herzlich eingeladen, mitzumachen! Ob mit Rechen, Besen oder einfach mit guter Laune – jede helfende Hand zählt. Wer Zeit und Lust hat, ist willkommen. Je mehr Menschen dabei sind, desto mehr schaffen wir gemeinsam.

Also: Termin vormerken, Nachbarinnen und Nachbarn informieren und am 21. November mit anpacken. Ich freue mich auf rege Beteiligung und ein Wiedersehen bei der nächsten gemeinsamen Aktion!

 
Bushaltestelle Am Friedrichshain: Beton statt Asphalt

Nach einem schweren Fahrradunfall im Dezember 2025 hatte ich das Bezirksamt auf gefährliche Spurrillen im Bereich der Bushaltestelle Hufelandstraße aufmerksam gemacht. Die Schäden wurden zunächst beseitigt, traten jedoch wenige Monate später erneut auf. Auf (mehrfache) Nachfrage gibt es nun gute Nachrichten: Bereich wird mit Beton statt Asphalt instandgesetzt. Das widerstandsfähigere Material soll künftig verhindern, dass sich durch das Gewicht der Busse erneut gefährliche Spurrillen bilden. Nach Aushärtung des Betons, soll der Bereich Ende Oktober wieder für den Verkehr freigegeben werden.

 

 
Parkraumbewirtschaftung: Lücken endlich schließen!

Im Alten Schlachthof und im Conrad-Blenkle-Kiez fehlt weiterhin die Parkraumbewirtschaftung. Anwohnende beklagen, dass Stellplätze zunehmend durch Dauerparker und Wohnmobile belegt werden und die Parkplatzsuche immer schwieriger wird. Bereits 2023 beschloss die BVV auf Initiative meines Kollegen Mike Szidat aus der SPD-Fraktion, die Einführung einer Parkraumbewirtschaftung in beiden Gebieten prüfen zu lassen. Bislang fehlten die Finanzmittel für die Voruntersuchungen. Ende September hat die BVV deshalb einen Folgeantrag beschlossen. Das Bezirksamt soll nun die erforderlichen Mittel beim Senat beantragen und eine Zusammenarbeit mit Friedrichshain-Kreuzberg vereinbaren.

Mein Ziel: Bestehende Lücken schließen, Parkdruck verringern und die Parkplatzsituation für Anwohnende verbessern. Dafür werde ich mich weiterhin einsetzen.

 
Stolpersteinverlegung in der Hufelandstraße

Am Montag wurden vor der Hufelandstraße 4 im Bötzowviertel zwei Stolpersteine für Carl und Margarete Coper verlegt. Die beiden zogen 1935 mit der gemeinsamen Tochter Edith in die Hufelandstraße. Während der NS-Zeit wurde die Familie ausgegrenzt, entrechtet, enteignet und verfolgt. Ihre Tochter konnten die Eltern noch vor Mai 1939 nach England schicken. Carl und Margarete Coper wurden am 29. Oktober 1941 in das Ghetto Litzmannstadt deportiert und im September 1942 im Vernichtungslager Kulmhof ermordet.

Mit den beiden Stolpersteinen bekommen Carl und Margarete Coper nun einen sichtbaren Platz in unserem Kiez zurück. Sie erinnern uns daran, dass hinter den Millionen Opfern des Nationalsozialismus einzelne Menschen, Familien, Nachbarinnen und Nachbarn standen. Erinnerung beginnt direkt vor unserer Haustür. Und es liegt an uns, sie wachzuhalten. (Foto: Harf Zimmermann)

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