25.03.2020 in Verkehr von Tino Schopf

Wer A sagt, muss auch B sagen

 

Die SPD-Fraktion begrüßt den Einsatz des BerlKönig zur Beförderung von Ärztinnen und Ärzten, Pflegepersonal und anderen in Krankenhäusern oder Gesundheitseinrichtungen tätigen Personen. Unser Dank gilt in diesen Tagen den rund um die Uhr arbeitenden Menschen in den Krankenhäusern und anderen medizinischen Bereichen. Sie zu schützen, ist unser aller Auftrag. Dass die BVG den Shuttleservice „BerlKönig“ nun umfunktioniert, ist begrüßenswert.

Dennoch sage ich: Die Solidarität darf nicht an der Tarifgrenze A aufhören, weshalb wir den Senat auffordern, den Shuttleservice auf das gesamte Stadtgebiet zu erweitern. Nicht alle Pflegekräfte wohnen und leben im S-Bahn-Ring. Darüber hinaus darf es keine zeitliche Beschränkung von 21 Uhr bis 5.30 Uhr geben. Der BerlKönig muss 24 Stunden, 7 Tage die Woche den Fachkräften im Gesundheitssektor zur Verfügung stehen.

Außerdem sollten innerhalb des Corona-Sondereinsatzes auch Dienstleistungen des Berliner Taxigewerbes einbezogen werden. Darüber hinaus ist eine Ausweitung auf weitere systemrelevante Gruppen der kritischen Infrastruktur zu prüfen.

 

28.02.2020 in Verkehr von Tino Schopf

SPD forciert den U-Bahnausbau

 

Berlin ist eine wachsende Stadt. Als SPD-Fraktion verpflichten wir uns der Mobilität von morgen. Immer mehr Menschen wollen leistungsstark, zuverlässig, robust, barrierefrei, preiswert und klimaneutral von A nach B kommen. Dass dies nicht allein durch die Straßenbahnen geschultert werden kann, liegt auf der Hand. Deshalb machen wir als SPD-Fraktion uns auch für den U-Bahnaus- und weiterbau stark. Ausschließlich die U-Bahn fährt jahreszeitenunabhängig und steht nicht zusammen mit dem Autoverkehr im Stau. Die höheren Anschaffungskosten gegenüber der Tram stehen einem Vielfachen an Beförderungskapazitäten gegenüber.

Vor diesem Hintergrund steht auch der tägliche Pendlerverkehr von Mitte nach Weißensee vor einer Neubewertung. Als SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus haben wir deshalb auch den U-Bahnausbau nach Weißensee mit in unsere in Nürnberg verabschiedete Klausurresolution aufgenommen. Die dann genannte U10 soll die Straße spürbar entlasten und die Feinstaubemissionen reduzieren. Durch die Anbindung Weißensees an das Berliner U-Bahnnetz käme dem Stadtteil eine deutliche Aufwertung an Lebensqualität zuteil.

Die komplette Resolution ist hier zu finden.

 

20.02.2020 in Verkehr von Tino Schopf

Verkehrspolitischer Dialog

 

Gestern Abend lud die SPD-Fraktion zum Verkehrspolitischen Dialog ins Berliner Abgeordnetenhaus ein. Es diskutierten Roland Stimpel von Fuss e.V., Gerlinde Bendzuck, Vorsitzende Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin, Harald Voss Vertreter für Verkehr im Landeselternausschuss und ich unter dem Motto „Ob Groß, ob Klein: Mobil sein fängt beim Gehen an!“. Für uns beginnt die Mobilität des Menschen beim Zufußgehen. Auf den Fuß- und Gehwegen unserer Stadt begegnen sich Menschen jeden Alters, Menschen auf dem Weg zur Arbeit, Familien mit Kinderwagen, Seniorinnen und Senioren mit und ohne Gehhilfen und sogar Kinder mit dem Rad auf dem Weg zur Schule. All diese Menschen, unabhängig von Alter oder möglichen Einschränkungen, haben ein Anrecht auf gesellschaftliche Teilhabe.

 

19.02.2020 in Verkehr von Tino Schopf

Berliner Kieze sollen autofreier werden

 

Wir sind uns größtenteils einig: Die Kieze sollen autofreier werden. Wie dies u.U. aussehen könnte, hat die SPD-Fraktion in der BVV-Pankow dargelegt. Einem Antrag der SPD-Fraktion zur Folge, wird nun das Bezirksamt ersucht, gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (SenUVK), der BVG und der Polizei die Abkopplung von Wohnquartieren in Pankow vom Durchgangsverkehr zum Beispiel mittels eines Systems von Einbahnstraßen (sog. „Superblocks“) zu prüfen und im Rahmen eines Modellprojekts durchzuführen.

Eine Machbarkeitsstudie soll u.a. auch in mehreren Kiezen durchgeführt werden, die in meinem Wahlkreis liegen. Im Bötzowviertel bzw. der Grünen Stadt, im Komponistenviertel und auf dem Gebiet des Alten Schlachthofes.

Ziel des Vorstoßes ist die Einführung sogenannter Superblocks. Durch sie sollen in verkehrsberuhigten Bereichen mehr Aufenthaltsqualität für Anwohnerinnen und Anwohner entstehen. Mit Pollern und Einbahnstraßen wird die Straßenführung in den Stadtvierteln so modifiziert, dass Kfz fast immer dort herauskommen, wo sie in die Nebenstraße eingebogen sind. Der Durchgangsverkehr soll dadurch aus den Kiezen verdrängt werden. Das soll die Wohngebiete von Verkehrslärm und Abgasen befreien.

Als Vorbild dienen die „Superblocks“ in Barcelona. Dabei werden mehrere Häuserblöcke zu einem Quartier zusammengeschlossen. Ich selbst durfte mir letztes Jahr davon vor Ort ein Bild machen. Auch in anderen Bezirken thematisiert man den Superblock (Kiezblock). U.a. war ich dazu auf einer Podiumsdiskussion in Lichtenberg.

Weitere Informationen finden Sie hier!

 

12.02.2020 in Verkehr von Tino Schopf

Lückenschluss U5

 

Der U-Bahnhof Museumsinsel ist einer von drei neuen U-Bahnhöfen, die im Rahmen des Projekts "Lückenschluss U5" gebaut werden. Wie der Name schon sagt, befindet er sich direkt an der Museumsinsel: Unter dem Spreekanal, unter dem Boulevard „Unter den Linden“ zwischen dem Neuen Schloss, der Bertelsmann Repräsentanz und dem Deutschen Historischen Museum.

Aufgrund dieser Lage war der Rohbau des U-Bahnhofs besonders anspruchsvoll. Der gesamte Bahnsteigbereich konnte nicht in offener Bauweise gebaut werden, sondern musste im Schutz eines 28.000 Kubikmeter großen Frostkörpers bergmännisch hergestellt werden. Allein für die Herstellung des Frostkörpers waren über 100 Vereisungsbohrungen von rekordverdächtiger Länge notwendig. Seit 2012 haben unzählige Experten geplant, berechnet, gebohrt, gegraben, nachjustiert und sich von keiner Herausforderung abschrecken lassen, sondern stets eine Lösung gefunden.

Nun ist der Rohbau fertiggestellt. Am Montag fand nun das Richtfest statt. Neben dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller waren auch der neue Vorstand Betrieb der Berliner Verkehrsbetriebe, Dr. Rolf Erfurt sowie der Geschäftsführer der Implenia Construction GmbH, Henning Schrewe zugegen.

Dieses erfolgreiche Projekt unterstreicht den Stellenwert der U-Bahn in Berlin. In einer wachsenden Stadt ist der stetige Aus- und Weiterbau der U-Bahn unerlässlich. Dafür machen sich die SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus und auch ich ganz persönlich uns stark. Nachfolgende Generationen werden u.a. von diesem Projekt profitieren.

 

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