ARD-Beitrag: Uber und Bolt - Abzocke außer Kontrolle?

Den ARD-Beitrag "Uber und Bolt - Abzocke außer Kontrolle?" gibt es nun auch in der Lang-Version des "team.recherche" des Magazins "Report Mainz" auf Youtube.
 

 
Report Mainz: "Uber und Bolt - Abzocke außer Kontrolle?"

Seit in Berlin strenger kontrolliert wird, setzten sich immer mehr Mietwagenunternehmen, die für Uber und Bolt fahren, ins Brandenburgische Umland ab. „Report Mainz“ hat sich auf die Spuren der dubiosen Firmen begeben und festgestellt: Das Vorgehen hat deutschlandweit System – und führte den Redakteur zu Strohmännern, zu Briefkastenfirmen und sogar in ein Bordell. Mit dem Magazin sprach ich über die Situation in Berlin und die nötigen Maßnahmen, um diesen Strukturen der Organisierten Kriminalität endlich Einhalt zu gebieten. Der Beitrag ist >>hier<< verfügbar.

 

 
Mit Herz und Leidenschaft für die Berliner S-Bahn - Wir trauern um Peter Buchner

Wir trauern um Peter Buchner, den langjährigen Chef der Berliner S-Bahn. Mit ihm verlieren sowohl das Unternehmen als auch das Land Berlin eine herausragende Führungspersönlichkeit, die die Entwicklung der S-Bahn in den vergangenen eineinhalb Jahrzehnten maßgeblich geprägt hat.

Seit 2009 stand Peter Buchner an der Spitze der Berliner S-Bahn – in einer Zeit, in der das Unternehmen vor großen Herausforderungen stand. Mit Entschlossenheit, Fachwissen und großem persönlichen Engagement führte er die S-Bahn aus der tiefsten Krise ihrer Geschichte hin zu neuer Stabilität und Zuverlässigkeit. Unter seiner Leitung wurden zentrale Reformen umgesetzt, die das Unternehmen nachhaltig gestärkt und das Vertrauen der Berlinerinnen und Berliner zurückgewonnen haben.

Peter Buchner hat die Berliner S-Bahn nicht nur geführt, sondern mitgestaltet – mit Weitblick, Leidenschaft und einer tiefen Verbundenheit zu „seiner“ Bahn. Ihm war es ein Herzensanliegen, die S-Bahn zukunftsfähig zu machen. Sein Engagement war stets geprägt von der Überzeugung, dass eine funktionierende Bahn mehr ist als Technik und Takt – sondern für Lebensqualität, Verlässlichkeit und Teilhabe für Millionen Menschen steht.

Peter Buchner war Eisenbahner mit Leib und Seele. Schon als junger Mann begeisterte er sich für Züge und den öffentlichen Verkehr. Diese Begeisterung begleitete ihn sein Leben lang – in jedem Projekt, in jeder Entscheidung und in jedem Gespräch. Mit ihm verliert die S-Bahn Berlin einen geschätzten Menschen, einen klaren Denker und einen leidenschaftlichen Gestalter.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie, den Kolleginnen und Kollegen bei der Berliner S-Bahn und allen, die ihm nahestanden.

 

 
Greifswalder Straße: Schulweg wird wieder sicherer

Lange war der Fußgängerüberweg über die Greifswalder Straße auf Höhe der Christburger Straße und Pasteurstraße wegen der Bauarbeiten der Berliner Wasserbetriebe gesperrt. Das soll sich nun ändern: In der zweiten Oktoberwoche soll die ursprüngliche Verkehrsführung wiederhergestellt werden. Auch die Ampel soll dann wieder in Betrieb gehen. Daran arbeiten die Wasserbetriebe gemeinsam mit der Verkehrsverwaltung und der Firma infraSignal.

Entlang der Greifswalder Straße wird eine Haupttrinkwasserleitung erneuert. Die Baustelle musste zuletzt aus technischen Gründen ruhen, da die 91 cm starke Hauptleitung nicht wie geplant außer Betrieb genommen werden konnte. Jetzt geht es jedoch weiter – ein wichtiger Schritt für mehr Verkehrssicherheit, besonders für Schulkinder auf ihrem täglichen Schulweg.

 
Fehlende Klimaanlagen in der U-Bahn - Hitze auf ganzer Linie
U-Bahn der BVG an der Schönhauser Allee

von Linda Vierecke, MdA

Berlin bekommt neue U-Bahnen. Bis 2035 sollen 1500 neue Wagen in Betrieb gehen und dann über Jahrzehnte durch die Stadt rollen. Ist die U-Bahn zukunftsfest? Ausgelegt auf die steigende Sommertemperaturen sind die neuen Baureihen jedenfalls nicht. Sie bieten zwar mehr Platz, doch was fehlt, sind Klimaanlagen.

1,5 Millionen U-Bahn Fahrgäste müssen täglich mit der BVG befördert werden – an Hitzetagen ist es – ohne Klimaanlage – mindestens unangenehm und für viele Leute so heiß, dass sie darauf verzichten müssen, das Haus zu verlassen. Darum müssen wir uns Gedanken machen, wie wir unseren Nahverkehr auf diese Szenarien vorbereiten.

 

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