Verkehr
Eigentlich sollte Berlins längste Straßenbahn bereits im Fahrgastbetrieb unterwegs sein – doch die Einführung des neuen „Urbanliner“ verzögerte sich. Statt wie zuletzt angekündigt im Sommer, rechnet die BVG nun mit einem Start im Oktober. Grund dafür sind laufende Tests, unter anderem zur Sicherheit und Technik des 50 Meter langen Fahrzeugs.
Mit Platz für 312 Fahrgäste soll die neue Tram künftig vor allem auf der stark frequentierten Linie M4 zum Einsatz kommen – später auch auf M2, M8 und M10. Die bisherigen Züge werden nach und nach ersetzt. Aktuell sind zwei „Urbanliner“ testweise im Einsatz, auch das Fahrpersonal wird bereits geschult. Insgesamt hat die BVG 65 Fahrzeuge geordert. Die vollständige Auslieferung der neuen Trams wird ab 2026 erwartet.
Dauerstau, gefährliche Situationen für Rad- und Fußverkehr, Busausfälle, Lärm und schlechte Luft – so sah der Start des neuen A100-Abschnitts aus. Eine verantwortungsvolle Verkehrsplanung sieht anders aus. Von der Verkehrssenatorin fordere ich deshalb ein Verkehrskonzept, weitere konkrete Maßnahmen für die Verkehrssicherheit und für ein Fortkommen des ÖPNV. Das habe ich auch in meiner heutigen Plenarrede deutlich gemacht. Nachzusehen in der >>rbb-Mediathek<< (ab Minute 00:26:06). Ich bleibe dran – kritisch, konstruktiv und verlässlich.
Heute habe ich mir vor Ort an der Anschlussstelle Treptower Park ein Bild der Lage gemacht. Schon vor dem Feierabendverkehr waren die Straßen überfüllt, Busspuren blockiert und das Überqueren der Kreuzung für Fußgänger ein riskanter Hindernislauf.
Ein Verkehrskonzept war nicht erkennbar – doch genau das ist dringend notwendig. Es steht nicht ohne Grund im Koalitionsvertrag. Ich erwarte, dass die Verkehrssenatorin dieses Konzept zügig vorlegt und umsetzt. Die Situation wird sich nicht von selbst entspannen. Ohne klare, lösungsorientierte Maßnahmen wird sich das gefährliche Chaos weiter verschärfen.
Eigentlich sollten in diesem Jahr ein neues Bahnsteigdach, ein modernisierter Mittelbahnsteig und ein saniertes Zugangsgebäude am S-Bahnhof Storkower Straße entstehen. Doch daraus wird erstmal nichts. Bei vorbereitenden Arbeiten im Frühjahr 2025 stieß die Deutsche Bahn auf tiefliegende Fundamente unterhalb des Bahnsteigs, welche die Sicherheit der Bauarbeiten gefährden könnten. In der Folge mussten die Baupläne grundlegend überarbeitet und zusätzliche Sicherungsmaßnahmen eingeplant werden. Da Bauarbeiten mit umfangreichen Streckensperrungen langfristig in den Fahrplan eingebunden werden müssen, ist eine kurzfristige Umsetzung nicht möglich und ein neuer Termin vor 2027 nicht realisierbar.
Die Bauarbeiten sollen nun ab 2028 gemeinsam mit weiteren Maßnahmen – wie dem Ersatzneubau der Eisenbahnüberführung Gürtelstraße und der Erweiterung des Zugbeeinflussungssystems am Nördlichen Ring – starten. Die Bauzeit ist auf etwa 1,5 Jahre angesetzt - inklusive einer sechswöchigen Komplettsperrung im Spätsommer 2029 mit Schienenersatzverkehr.
SPD Mauerpark: Frühverteilung
07.09.2026, 07:00 Uhr - 08:00 Uhr
S Schönhauser Allee
Sommer-Kiez-Tour mit Linda & Johannes
07.09.2026, 12:30 Uhr - 13:30 Uhr
Paul-Robeson-Str. 28
Kiezspaziergang: Zeiss-Großplanetarium
07.09.2026, 16:30 Uhr - 18:00 Uhr
Zeiss-Großplanetarium (Prenzlauer Allee)