Bildung
Gestern konnten sich Interessierte über den neuen Schulstandort an der Heinersdorfer Straße informieren. Etwa 50 Leute, darunter vor allem Anwohner der Anlage Blankenburg, kamen zur der zweistündigen Veranstaltung im Margaretensaal der evangelischen Kirchengemeinde Heinersdorf zusammen.
Die Schulregion Blankenburg/ franz. Buchholz und die Schulregion Heinersdorf/ Weißensee benötigen dringend neue Schulen. Bereits heute fehlen pro Schulregion 2,6 Züge, was je etwa 374 Schülerinnen und Schülern entspricht. Im Schuljahr 2023/2024 wird mit einem Mangel von 4,8 Zügen (691 Schulplätze) im Grundschulbereich pro Region gerechnet. Dabei ist der Wohnungsbau noch nicht mitberechnet. Dieser wird voraussichtlich bis 2023 noch einmal 2,5 Züge mehr benötigen. Das neue Wohnbauprojekt Blankenburger Süden wird weitere Schulneubauten verlangen.
Handeln ist also dringend erforderlich! Neben dem Ausbau der GS unter den Bäumen entsteht an der Heinersdorfer Straße / Schmöckpfuhlgraben eine vier-zügige GS, die später um eine ISS erweitert werden soll. Damit möglichst wenig Platz verloren geht, wird die Schule kompakt gebaut. Sie soll vier bis fünf Geschosse umfassen und damit Platz für Schulhof, eine große Sporthalle und ein großes Sportfeld bieten. Letztere werden in der Region nicht nur für Schulen, sondern auch für den Vereinssport dringend benötig. Die vorgestellten Entwürfe folgen modernen pädagogischen Anforderungen und ermöglichen es Lernenden und Lehrenden schnell von einem Raum in den anderen zu kommen und so wichtige Unterrichtszeit zu sparen.
Probleme bereitet noch der Umgang mit „Elterntaxis“, welche die bereits stark befahrene Heinersdorfer Straße weiter belasten würden. Eine Erschließungsstraße ist hierbei derzeit nicht vorgesehen. Zur Verhinderung, dass Eltern ihre Kinder bis vor die Schule transportieren, wird in Zusammenarbeit mit der BVG nach einer Lösung gesucht, sowie der Radweg attraktiver gestaltet.
Bis Ende April haben Sie noch Zeit sich beim Projekt einzubringen.
Ab heute entfallen für Berliner Eltern die Gebühren für die Betreuung ihrer Kinder in Kitas oder bei Tagesmüttern. Damit hat Berlin als erstes Bundesland die Kita-Gebühren komplett abgeschafft. Derzeit gibt es in Berlin rund 170.000 Kita-Plätze. Eltern haben einen Rechtsanspruch auf sieben Stunden Kinderbetreuung täglich. In der wachsenden Stadt steigt der Bedarf, daher baut das Land die Kinderbetreuung seit Jahren aus.
Ab 1. September wird auch die Höhe der Zuzahlung für zusätzliche Sportangebote, Bio-Essen, Musik- oder Sprachunterricht gesetzlich begrenzt. Gerade einkommensschwächere Eltern werde so vor unangemessenen finanziellen Forderungen geschützt. Die Regelung sieht eine Obergrenze von 90 Euro vor, wenn die Eltern zusätzliche Angebote wünschen. Sie enthält auch Vorgaben, welche Zusatzbeiträge für welche Leistungen möglich sind. Eine Meldepflicht für Kitas, wozu sie welche zusätzlichen Zahlungen von den Eltern erheben, soll zudem mehr Transparenz bringen.
Mit der Abschaffung der Gebühren fördern wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und investieren in die frühkindliche Bildung.
Zur Sitzung am 6. März hatte die AfB Pankow die Pankower SPD-Bildungssenatorin Sandra Scheeres eingeladen. Viele Pankower Genossinnen und Genossen, darunter viele Neumitglieder, nutzten die Chance, mit der Bildungssenatorin über aktuelle Entwicklungen in der Berliner Bildungspolitik zu sprechen. Bedeutende Themen waren Politik als Schulfach sowie das Neutralitätsgesetz, das auf einhellige Zustimmung unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Abends traf.

Gestern Abend hat die Arbeitsgemeinschaft für Bildung ihren neuen Vorstand gewählt. Anne Pohling (Alt-Pankow) wurde einstimmig zur neuen Kreisvorsitzenden der AfB Pankow gewählt. Als Stellvertreter wurden Gregor Kijora (Alt-Pankow), Till Graßmann (Blankenburg und Heinersdorf) sowie Stephan Krauss (Französisch Buchholz) gewählt. Schriftführer bleibt Jean-Pierre Grasse (Niederschönhausen). Die Quotierung konnte angesichts mangelnder Teilnahme von Frauen leider nicht erreicht werden.
Die AfB Pankow nominierte außerdem Gregor Kijora für den Kreisvorstand sowie Jean-Pierre Grasse und Till Graßmann als Vertreter für den Landesvorstand der Berliner AfB. Knut Lambertin wurde einstimmig als Vorsitzender des Kreises Pankow nominiert.
Der neue Vorstand möchte die engagierte Arbeit des letzten Jahres fortsetzen und weiterhin daran arbeiten, den Arbeitskreis in Pankow zu stabilisieren. Bildungspolitische Themen sollen in Pankow wieder breiter diskutiert werden. Hierfür wirbt die AfB um Mitglieder, die sich für Bildung von der Kita bis zur Uni/ Ausbildung interessieren. Bereits im März wird mit Sandra Scheeres eine weitere interessante Sitzung gestaltet werden, zu der eine baldige Einladung folgen wird.
Gemeinsam mit Cansel Kiziltepe, SPD Bundestagsabgeordnete, besuchte ich heute erneut die Gustave-Eiffel-Schule in der Hanns-Eisler-Straße.
Die viel beschworene Politikverdrossenheit trifft bei den Schülerinnen und Schülern der 11. Klasse nicht zu. Uns hat es sehr gefreut, dass die Jugendlichen so viele scharfsinnige Fragen zu aktuellen politischen Themen hatten und vor allem neugierig auf Politik sind. Somit drehten sich die Fragen um den "Brexit", das deutsch-türkische Verhältnis, die Integration der Flüchtlinge, den gesetzlichen Mindestlohn, die Mieten, unser Gesundheitssystem und „Was macht ein würdevolles Leben im Alter aus?“
Ich bin begeistert über das große Interesse der Jugendlichen und deren Kenntnisse der Politik und freue mich auf ein Wiedersehen in wenigen Wochen im Deutschen Bundestag.
Aus meinem Schulbesuch nehme ich aber auch mit, dass die Außenfassade der Schule erneuerungsbedürftig ist.
Gemeinsame Abteilungssitzung mit Abt. Wilhelmsruh-Rosenthal
16.06.2026, 19:00 Uhr - 20:30 Uhr
Dittmann´s, Hauptstraße 106, 13158 Berlin
Abteilungsversammlung im Juni
16.06.2026, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr
Gaststätte Dittmann's, Hauptstraße 106, 13158 Berlin
Vorstandssitzung SPD Mauerpark
16.06.2026, 19:30 Uhr
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