09.04.2021 in Umwelt von Tino Schopf

Mehr Gartenglück für Berlin

 

Für uns gehören die vielen Tausend Kleingärten zu Berlin, genauso wie die Goldelse oder das Brandenburger Tor. Deswegen haben wir uns im Koalitionsvertrag von 2016 selbstverpflichtet, Kleingärten dauerhaft zu sichern.  Als SPD-Fraktion haben wir im März einen Gesetz­entwurf beschlossen, Wohnungsbau auf landeseigenen Kleingartenflächen auszuschließen und auf privaten Flächen diesen Schutz über die Erstellung von Bebauungsplänen zu gewährleisten. Wir schützen unsere Kleingartenanlagen – für ein lebens- und liebenswertes Berlin.

Im Koalitionsvertrag von 2016 haben wir uns dazu verpflichtet, Kleingärten dauerhaft zu sichern. Die Sicherung über den Kleingartenentwicklungsplan, den die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz im September 2020 vorgelegt hat, bietet einen Schutz für einen Zeitraum bis zum Jahr 2030 und ohne gesetzliche Bindung. Hinzu kommt, dass nach aktuellen Planungen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen ab 2030 über 45 Hektar Kleingartenflächen in 20 Kleingartenanlagen für Wohnungsbau genutzt werden sollen. Aus diesem Grund haben wir als Fraktion beschlossen, Wohnungsbau auf landeseigenen Kleingartenflächen dauerhaft auszuschließen und diesen Schutz auf auf privaten Flächen zu gewährleisten.

Damit stellen wir als Alternative für einen auf neun Jahre befristeten Verwaltungsplan unser dauerhaftes Landesgesetz zur Debatte. Die Berliner Kleingärten sind ein Freiraum-Erbe, das uns die Stadtväter der vergangenen Jahrzehnte hinterlassen haben. Gerade jetzt in Zeiten des Klimawandels ist dieses Freiraum-Geschenk wertvoller denn je und muss geschützt werden. Was Ernst Reuter und Willy Brandt erhalten und an uns übergeben haben, sollte nicht leichtfertig durch Zögerlichkeit aufgegeben werden.

 

20.01.2021 in Umwelt von Tino Schopf

Saubere Sache: BSR reinigt bald doppelt so viele Grünanlagen

 

Die BSR wird ab dem 1. Mai 2021 in allen Bezirken insgesamt 79 Parks und Grünanlagen reinigen (+33). Außerdem hält sie ab diesem Stichtag 18 Erholungsflächen in Forstrevieren wie Badestellen, Waldwege und Liegewiesen sauber (+15). Neue Flächen kommen ab Mai 2021 in allen Bezirken hinzu. Die festgelegten Areale wurden gemeinsam mit den Bezirken ausgewählt.

Bisher werden durch die BSR in Pankow gereinigt:

  • Helmholtzplatz
  • Kollwitzplatz
  • der Spielplatz Marie in der Marienburger Str. 41-46
  • der Park am Weißensee
  • sowie der Blankensteinpark in meinem Wahlkreis

Zu den neuen Flächen gehören in Pankow:

  • der Humannplatz
  • der Schlosspark Schönhausen, äußerer Bereich an der Crusemarkstraße einschließlich der Spielplätze Ost und West
  • die Skateranlage nahe Wolfgang-Heinz-Str. 45 D
  • der Teutoburger Platz

Begonnen hat die BSR-Reinigung von Grünflächen in allen Bezirken im Mai 2016 mit zwölf Pilotflächen und Teilen des Forstgebiets Teufelssee. Ziel war und ist es, öffentliche Grün- und Erholungsanlagen und landeseigene Waldflächen, besser und vor allem regelmäßig zu reinigen.

Die Sauberkeit der Parks und Erholungsflächen ist immer wieder ein Anliegen der Berlinerinnen und Berliner. Attraktive Grünflächen bieten Erholung mitten in der Stadt und ihr Stellenwert ist nicht nur in Zeiten der Pandemie besonders hervorzuheben. Saubere Parks, Badewiesen und Waldwege laden zur Benutzung ein und machen eine Großstadt wie Berlin erst lebens- und liebenswert.

Es freut mich sehr, dass das erfolgreiche Projekt der Grünflächenreinigung durch die BSR in diesem Jahr erneut massiv ausgeweitet wird.

 

01.07.2020 in Umwelt von Tino Schopf

150 Jahre Kommunale Gartenbauverwaltung Berlin

 

Heute feiert Berlin das 150-jährige Jubiläum der städtischen Gartenbauverwaltung.

Genau vor 150 Jahren, im Juni 1870, beschloss die Stadtverordnetenversammlung Berlins die Einrichtung einer besonderen "Parkdeputation" und die Berufung eines städtischen Gartendirektors. Am 1. Juli 1870 wurde dann der königliche Hofgärtner Gustav Meyer (1816-1877) in sein Amt eingesetzt. Mit Dienstantritt Gustav Meyers begann die eigentliche Geschichte der Berliner Gartenbauverwaltung. Seitdem ist das Planen, Bauen, Entwickeln und Pflegen des Berliner Stadtgrüns eine kommunale Aufgabe der Daseinsvorsorge für die Stadtgesellschaft.

Mit dem Beschluss der Charta für das Berliner Stadtgrün im Juni 2020 hat die Berliner Politik und Verwaltung gemeinsam mit der Stadtgesellschaft eine langfristige Strategie und politische Selbstverpflichtung festgeschrieben. Die darin formulierten neun Leitlinien werden integraler Bestandteil der Berliner Stadtentwicklung. Mit dem dazugehörigen Handlungsprogramm Berliner Stadtgrün 2030 wird eine Vielzahl konkreter Maßnahmen vereinbart, die in den nächsten Jahren umzusetzen sind. Zu den geplanten Vorhaben gehören Pilotprojekte und die gezielte finanzielle und personelle Förderung des Stadtgrüns.

 

08.07.2018 in Umwelt von Torsten Hofer MdA | Anpacken! Für Pankow.

Lebenswert für Mensch und Tier

 

Vor einiger Zeit habe ich euch über meine Eichhörnchen erzählt, die sich immer bei mir austoben!

Auf dem Foto seht ihr einen meiner Racker in Aktion! 😍

In manchen Jahren habe ich Glück – dann sehe ich bei mir gleich zwei oder sogar drei Hörnchen auf einen Schlag. Sie tanzen dann immer lustig die Bäume hoch, und man wundert sich, dass sie keinen Drehwurm bekommen. Und dann hüpfen sie flink von Ast zu Ast! 🤗

Neulich habe ich auch einen meiner Rabauken gesehen, wie er nach seinem Sprung instabil auf einem Ast gelandet ist. Er ist dann aus niedriger Höhe abgestürzt – aber es ist ihm zum Glück nichts passiert. Er ist auf dem Boden gelandet wie eine Katze, hat sich kurz nach allen Seiten umgesehen – und war dann auch schon ratzfatz wieder auf dem Baum.

Ich finde: Eichhörnchen muss man einfach mögen! Es ist doch eine schöne Sache, dass sich bei uns in Berlin nicht nur die Menschen, sondern auch die Tiere wohlfühlen. 😊👍

 

16.04.2016 in Umwelt von Tino Schopf

Alles neu macht der ...

 
Fotografin: Tina Merkau

… nein, nicht der Mai, sondern der April. Frühjahrsputz im Mühlenkiez. Heute griffen die Bewohner zum Besen, schnitten Hecken, rupften Unkraut und fegten den Dreck zusammen. Da kam einiges zusammen. Nach getaner Arbeit konnten wir stolz auf das Geschaffte blicken. Da durfte die Stärkung mit Brötchen und Würstchen nicht fehlen.

Anschließend ging es weiter zum Arnswalder Platz. Hier habe ich die gleichnamige Gärtnerinitiative unterstützt. Ca. 15 Helfer*innen trafen sich um 8 Hundsrosen, 60 Dickmännchen, 60 Geranium und 8 Feuerdornen auf den Beeten Bötzowstraße und Hans-Otto-Straße zu pflanzen.

Mir hat es Spaß gemacht und ich komme gern wieder.

 

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