Berlin
Auf unserer Januarsitzung hatten wir den Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Raed Saleh, bei uns zu Gast, der mit uns zum Thema Brennpunktschulen diskutierte. Saleh stellte damals ein Programm für Brennpunktschulen in Aussicht und erläuterte erste Eckpunkte. An diesem Freitag nun präsentierte der SPD-Fraktionsvorsitzende zusammen mit der Bildungssenatorin Sandra Scheeres das konkrete Programm der Berliner SPD-Fraktion zur Unterstützung von Schulen, die vor besonderen Belastungen stehen.
Ab 2014 sollen rund 200 Berliner Schulen zusätzliche Mittel in Höhe von jährlich bis zu 100.000 Euro erhalten. Ziel des Programms ist es, Schulen mit hoher sozialer Belastung stärker als bisher zu unterstützen. Die Schulen sollen bei der Ausgabe der zusätzlichen Mittel selbstständig agieren und auf Kooperationsangebote zurückgreifen können. Dafür sind jährlich 15 Millionen Euro vorgesehen.
Die Abteilung Alt-Pankow hat auf ihrer Mitgliederversammlung am 11. April 2013 den folgenden Antrag zur Weiterleitung an den kommenden Landesparteitag beschlossen:
Politische Vernunft walten lassen - an der Schließung Tegels festhalten!
Vor dem Hintergrund der in der Öffentlichkeit stattfindenden Diskussionen um eine Offenhaltung des Flughafens Tegel auch nach Eröffnung des Großflughafens BER bekräftigt die SPD ihre bestehende Beschlusslage zu den Berliner Flughäfen. Tegel muss im Ergebnis dieser spätestens ein halbes Jahr nach Inbetriebnahme der BER-Startbahnen geschlossen werden. Initiativen für eine über diesen Zeitraum hinausgehende Offenhaltung Tegels erteilen wir eine klare Absage.
Auf ihrer Sitzung am Mittwoch, dem 13. März 2013, beschäftigten sich die Jusos Nordost mit der Liegenschaftspolitik des Landes Berlin. Unser Gast Torsten Schneider, Haushalts- und Finanzpolitischer Sprecher sowie Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, stellte die Grundzüge der Liegenschaftspolitik der zurückliegenden Jahre sowie die momentane Situation dar, erläuterte die von der SPD-geführten Großen Koalition hierzu geplanten Änderungen und beantwortete in der anschließenden Diskussion umfassend unsere Fragen. Zusätzlich zum Haupthema „Liegenschaftspolitik“ wurden auch die Probleme an der East-Side-Gallery (siehe dazu auch hier) und die Rolle der landeseigenen Wohnungsunternehmen bei der Mietentwicklung in Berlin andiskutiert. Mit dem Thema Mieten werden wir uns auf der kommenden Sitzung am 27.03.2013 noch einmal eingehender auseinandersetzen.
Die Große Koalition hat auf Initiative der SPD einen gemeinsamen Antrag ins Abgeordnetenhaus eingebracht, um über den Senat eine Beendigung des berlinschädlichen Planungschaos des grün-geführten Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg an der weltberühmten East-Side-Gallery zu erreichen und auf eine diesem Gedenkort von internationaler Bedeutung angemessene Gesamtlösung hinzuwirken.
Die Spitzen der Berliner SPD haben am Donnerstag, dem 17. Januar, ein Strategiepapier vorgelegt, das Wege für eine soziale und nachhaltige Entwicklung Berlins aufzeigt. Das von Klaus Wowereit, Raed Saleh und Jan Stöß vorgestellte Papier gibt sozialdemokratische Antworten darauf, wie sowohl der soziale Zusammenhalt als auch die wirtschaftliche Substanz Berlins ausgebaut werden können ohne dabei das zu verlieren, was unsere Stadt auszeichnet: Kreativität, Offenheit und Vielseitigkeit.
Ausgehend von den unter Führung der SPD in der Großen Koalition seit 2011 bereits umgesetzten Maßnahmen werden Perspektiven für eine sozial gerechte und wirtschaftlich erfolgreiche Politik in den nächsten Jahren aufgezeigt, die städtischen und individuellen Aufstieg miteinander verknüpft. Das Papier liefert Antworten auf drängende Fragen in den Bereichen Miet- und Wohnungspolitik, Wirtschaft und Finanzen, Arbeit, Bildung und Ausbildung sowie soziale Absicherung. So werden beispielsweise Strategien zur Schaffung neuen Wohnraums und zur Förderung von Schulen in sozialen Brennpunkten vorgestellt.
Die SPD bekräftigt damit ihre Rolle als tonangebende politische Kraft, die soziale Gerechtigkeit mit wirtschaftlicher Kompetenz zu verbinden weiß. Es ist die SPD, die die zentralen Impulse für die Gestaltung unserer Stadt setzt und damit Berlin zu der Stadt des Aufstiegs macht.
Das Papier im Volltext finden Sie hier.
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