Abteilung
Im Mittelpunkt der Abteilungsversammlung vom 27. Mai im Hua Li Du in Niederschönhausen stand eine grundsätzliche Diskussion zur politischen Lage mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen im Herbst 2026. Unter dem Titel „Die (Un-)Ruhe vor dem Sturm – in welche Richtung steuert unser Land?“ tauschten sich zahlreiche Mitglieder über aktuelle politische Entwicklungen und Herausforderungen aus.
Zudem wurde über die Situation und aktuelle Themen aus Pankow berichtet.
Weitere Schwerpunkte waren die Vorbereitung des Wahlkampfs 2026, organisatorische Fragen, anstehende Termine sowie der bevorstehende „Tag der Nachbarn“ auf dem Herthaplatz am 29. Mai.
Die SPD Mauerpark war auf Stolperstein-Tour im Gleimviertel unterwegs. Gemeinsam mit Anwohner*innen haben wir die Geschichten von Nachbar*innen gelesen, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert und ermordet wurden, und wir haben ihre Stolpersteine geputzt.
Gerade in diesen Tagen ist das besonders wichtig: Erst vor zwei Wochen wurden in unserem Kiez antisemitische Parolen und Mordaufrufe an Hauswände geschmiert. Umso notwendiger ist es, hinzusehen, ihre Namen sichtbar zu machen und die Geschichten der Menschen zu erzählen, die entrechtet, verfolgt und ermordet wurden.
Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung – doch für Millionen Menschen kam diese Befreiung zu spät. Viele Überlebende mussten auch nach 1945 weiter um Anerkennung, Entschädigung und Würde kämpfen. Ihre Schicksale sind für uns Motivation, klare Kante gegen Rechts und jeden Antisemitismus zu zeigen.
Gemeinsam stark für Pankow-Süd, auf geht´s!
In unserer letzten Abteilungsversammlung haben wir gute Ideen für das Programm "Nachhaltige Stadtentwicklung" gesammelt, die im Rahmen der Förderung umgesetzt werden können.
Ein weiteres Thema war die weitere Planung von Wahlkampfaktionen unseres Kandidaten* für das Abgeordnetenhaus, Arne Gröschel, und unserer Kandidatin für die Bezirksverordnetenversammlung, Birgit Mickley.

Wir stehen solidarisch an der Seite aller Jüdinnen und Juden sowie aller Menschen, die von Antisemitismus betroffen sind. Für uns ist klar: Wegsehen ist keine Option. Hass und Gewaltaufrufe betreffen unsere gesamte Nachbarschaft.
Zum wiederholten Male wurden in unserem Kiez Häuserwände mit antisemitischen Mordaufrufen sowie verfassungsfeindlichen Symbolen beschmiert. Diese abscheulichen Taten erschüttern uns zutiefst. Sie erinnern an die dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte – und genau deshalb dürfen wir ihnen niemals gleichgültig begegnen.
Mietrechtsberatung
17.09.2026, 16:00 Uhr - 17:00 Uhr
Bürgerbüro
Auf einen Cappuccino mit Tino im "Cafezinho"
18.09.2026, 14:00 Uhr - 16:00 Uhr
Bötzowstraße 41, 10407 Berlin
Kiezspaziergang mit Dennis Buchner: True Crime Weißensee – Auf den Spuren wahrer Verbrechen
18.09.2026, 18:00 Uhr - 19:30 Uhr
Kiezbüro Dennis Buchner, Langhansstraße 19, 13086 Berlin