Pressemitteilung
Pankow versinkt im Verkehrschaos: Parallel verlaufende Baustellen, großräumige Umleitungen und überfüllte Straßen prägen den Alltag der Bürger:innen. Besonders die Vollsperrung der Wollankstraße zeigt, wie unkoordiniert Bauvorhaben im Bezirk derzeit umgesetzt werden. Mit dem heute beschlossenen Antrag „Baustellenchaos adé – Pankow fordert sein Koordinations-Comeback!" setzt die SPD-Fraktion ein deutliches Signal für mehr Planung, bessere Zusammenarbeit und ein Ende der Staus. Unterstützt wurde der Antrag auch von der Linken.
„Die CDU-Stadträtin Anders-Granitzki hat behauptet, der Bezirk habe keinen Einfluss auf Baustellenkoordination. Diese Haltung und die damit einhergehende Untätigkeit haben zu einer nicht hinnehmbaren Verkehrssituation im Bezirk geführt", kritisiert Katja Ahrens, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Mobilität und öffentliche Ordnung der SPD-Fraktion. „Das kann Pankow besser – das hat nun erfreulicherweise sogar die CDU erkannt. Handeln ist dringend nötig – auch wenn es bedauerlich ist, wie viel Zeit dafür verschwendet wurde."
Mit dem Antrag fordert die SPD-Fraktion die Wiedereinführung der Baustellenkoordinierungsrunde, die 2012 unter dem damaligen Stadtrat Jens-Holger Kirchner erfolgreich etabliert wurde. Ziel ist es, Bauvorhaben zwischen Bezirksverwaltung, Landesbehörden und städtischen Unternehmen besser abzustimmen, Verkehrsbehinderungen zu reduzieren und die Lebensqualität der Bürger:innen zu steigern. Bereits Anfang 2025 soll die Runde wieder tagen. Eingeladen werden sollen Vertreter:innen der BVG, Berliner Wasserbetriebe, Senatsverwaltungen, der BVV und weitere relevante Akteure.
„Die Bürger:innen von Pankow haben Besseres verdient als endlose Ausreden und unkoordinierte Baustellen", so Ahrens weiter. „Die Baustellenkoordinierungsrunde war ein Erfolgsmodell und hätte niemals abgeschafft werden dürfen. Es wird Zeit, dass die CDU-Stadträtin Verantwortung übernimmt."
Dass der Antrag in der BVV breite Unterstützung fand, zeigt, wie sehr die Notwendigkeit für Veränderungen erkannt wird. Auch die CDU, die sich in der Vergangenheit schützend vor ihre Stadträtin gestellt hatte, scheint in den letzten Wochen umgedacht zu haben. „Das ist eine gute Entwicklung", kommentiert Ahrens. „Pankow braucht jetzt keine Schuldzuweisungen mehr, sondern entschlossenes Handeln."
Mit der Baustellenkoordinierungsrunde hat Pankow die Chance, nicht nur die aktuelle Krise zu bewältigen, sondern auch Vorbild für eine bürgerfreundliche Infrastrukturplanung zu werden.
Ein einfacher Zugang zu Behördenleistungen ist für viele Menschen in unserer Gesellschaft von zentraler Bedeutung. Gerade für ältere oder schwerbehinderte Menschen sowie für Personen, die ihre Wohnung nicht verlassen können, ist der Gang zum Bezirksamt jedoch oft mit großen Hürden verbunden. Um diese Barrieren abzubauen und eine wohnortnahe sowie inklusive Versorgung sicherzustellen, brachte die SPD-Fraktion auf der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin am 11.12.2024 einen Antrag ein, der das Bezirksamt ersucht, ein Konzept für ein „mobiles Bezirksamt“ zu entwickeln.
„Mobiles Bürgeramt bedeutet, dass Mitarbeiter*innen des Bezirksamtes an bestimmten Tagen in leicht zugänglichen barrierefreien Räumen im Kiez sind“, sagt Birgit Mickley, seniorenpolitische Sprecherin der SPD-Pankow. „Dort kann dann z.B. ein neuer Personalausweis oder Wohngeld beantragt werden und vieles mehr.“ Dieser wohnortnahe Service soll vor allem hochaltrigen Bürger*innen und Menschen mit Behinderungen angeboten werden. Das Team vom mobilen Bezirksamt hat im „mobilen Bürgerkoffer“, alles dabei, was für die Beantragung des Personalausweises und von Sozialleistungen erforderlich ist. Menschen , die aufgrund sehr starker Beeinträchtigungen ihre Wohnung nicht mehr verlassen können, werden auch zu Hause aufgesucht.
Zur nächsten Bezirksverordnetenversammlung Pankow haben wir drei Anträge eingereicht. Diesmal geht es um diese Themen:
27. Sitzung der BVV Pankow am 11.12.2024
Zur Verleihung des Ella-Kay-Bürgerpreises 2024 erklären die Vorsitzenden der Pankower SPD, Rona Tietje und Dennis Buchner:
Die Jury des Ella-Kay-Bürgerpreises hat in diesem Jahr entschieden, die beiden sehr aktiven Stolpersteingruppen Prenzlauer Berg und Weißensee gemeinsam mit dem Preis auszuzeichnen, der zudem mit einer finanziellen Anerkennung von 300 Euro verbunden ist.

Seit 1992 wurden mehr als 100.000 Stolpersteine, die der Künstler Gunter Demnig erfunden hat, in Deutschland und 31 weiteren Ländern verlegt. Diese erinnern vor den früheren Wohnhäusern vor allem an das Schicksal jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger, die von den Nazis verfolgt, vertrieben, ermordet, deportiert oder in den Suizid getrieben wurden.
Dass sich die Zahl der Stolpersteine in unseren Ortsteilen in den vergangenen Jahren signifikant erhöht hat, ist den ehrenamtlichen Stolpersteingruppen zu verdanken. Gemeinsam mit anderen Akteuren organisieren Sie Recherche, Beantragung und die feierliche Verlegung. Sie machen sich in besonderer Weise und ehrenamtlich um den Bezirk verdient.
Die SPD Pankow hat 2010 den Ella-Kay-Bürgerpreis gestiftet und setzt damit jedes Jahr ein Zeichen für das Ehrenamt in Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee. Der Preis ehrt Personen oder gesellschaftliche Gruppen, die sich für die Menschen und die Interessen des Bezirks Pankow und seiner Stadtteile engagieren, gegen Rechtsextremismus eintreten und für Demokratie werben, sich für ein tolerantes Miteinander, Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit einsetzen.
Am vergangenen Samstag hat die Wahlkreiskonferenz der SPD Pankow Alexandra Wend als Kandidatin für den Bundestagswahlkreis 75/Pankow nominiert.
Die Arbeitsrechtlerin und zweifache Mutter will sich im Deutschen Bundestag für eine soziale Familienpolitik einsetzen, aber auch Themen wie gute Arbeitsbedingungen und einen starken Sozialstaat vorantreiben.
"Mit Alex starten wir motiviert in einen kraftvollen, sozialdemokratischen Wahlkampf. Wir kennen sie als engagierte Streiterin für soziale Gerechtigkeit, die keinem schwierigen Gespräch an Haustür oder Infostand aus dem Weg geht und begrüßen daher, dass sie uns in Pankow vertreten möchte", so die Vorsitzenden der SPD Pankow, Rona Tietje und Dennis Buchner.
Alexandra Wend im Internet: https://alexandra-wend.de

Abteilungsversammlung SPD Mauerpark
06.10.2026, 19:30 Uhr
Kiezbüro Linda Vierecke, Raumerstraße 22
AG60plus: Vorstandsitzung
08.10.2026, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
Kreisgeschäftsstelle der SPD Pankow, Berliner Straße 30, 13189 Berlin
Kostenlose DRV-Rentenberatung
08.10.2026, 14:00 Uhr - 18:00 Uhr
Kreisgeschäftsstelle der SPD Pankow, Berliner Straße 30, 13189 Berlin