Schwimmhalle Thomas-Mann-Straße braucht klare Perspektive

Die Schwimmhalle in der Thomas-Mann-Straße im Prenzlauer Berg wurde nach einer routinemäßigen Begehung der Berliner Bäderbetriebe mit Vertretern des bezirklichen Gesundheitsamtes geschlossen. Schulen und Vereine, die die Halle bislang genutzt haben, erhalten Ersatzzeiten im SSE an der Landsberger Allee. Ausschlaggebend für diesen Schritt waren unter anderem Mängel in Fernwärmeleitungen. Die Funktionsfähigkeit des Schwimmbads ist nach Auffassung der zuständigen Stellen kurzfristig nicht zu gewährleisten. Dauerhaft sei eine grundlegende Sanierung im Umfang von 3,6 Millionen Euro erforderlich, so die Mitteilung der Berliner Bäder-Betriebe. Diese Sanierung sei auch ursprünglich geplant gewesen, habe aber aufgrund rechtlicher Probleme nicht realisiert werden können. Das Geld floss zwischenzeitig in ein Bad in die Gropiusstadt. Der Kreisvorsitzende der SPD Pankow, Alexander Götz, erklärt dazu:

"Die Schließung der von Schulen und Vereinen viel genutzten Schwimmhalle in der Thomas-Mann-Straße ist ein großes Problem im bevölkerungsreichen Prenzlauer Berg. Ich gehe zwar davon aus, dass die Sperrung kurzfristig notwendig war. Allerdings darf es dabei nicht bleiben. Insofern irritieren die Darstellungen der Berliner Bäderbetriebe. Es muss zügig ein Investionskonzept her, das die ja schon geplante Sanierung absichert. Inakzeptabel ist dagegen, wenn die Bäderbetriebe beiläufig die Umleitung der Mittel und de facto das Aus für die Halle verkünden. Das ist eine politische Entscheidung, die nicht dem Unternehmen zusteht und die wir so auch nicht hinnehmen werden.

Es kommt hinzu, dass sich die Bäderbetriebe offenbar durch unklare Einlassungen zu den Gründen der Schließung entlasten wollen. In einem internen Newsletter wird die Verantwortung für den bisherigen Betrieb und die angeordnete Sperrung dem Gesundheitsamt des Bezirks zugeschoben. Richtig ist hingegen, dass es gesamtheitliche und vor allem bauliche Mängel waren, die zu der einvernehmlichen Einschätzung führten, die Halle nun zunächst vom Netz zu nehmen. Umso mehr erwarten wir von den Bäderbetrieben, an einer zügigen Lösung für und nicht gegen die Schwimmhalle zu arbeiten. Mit einer dauerhaften Schließung werden wir uns nicht abfinden. Die Mittel für die lange geplante Sanierung müssen zeitnah bereitgestellt werden. Dafür werden wir uns mit Nachdruck auf Landesebene einsetzen."

 
SPD Pankow: Bürgerbeteiligung zum Mauerpark absichern

Zur weiteren Bürgerbeteiligung im Zuge der Erweiterung und Fertigstellung des Mauerparks erklärt der Kreisvorsitzende der SPD in Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee, Alexander Götz: "Alle Parteien sind gefordert, die Erweiterung des Mauerparks voranzutreiben und die dazu begonnene Bürgerbeteiligung abzusichern. Das Land muss die erforderlichen Mittel freigeben. Für Parteienzwist und Konkurrenz unterschiedlicher Initiativen ist kein Platz. Beides gefährdet das gemeinsame Ziel: einen größtmöglichen Mauerpark für alle Bürgerinnen und Bürger.

Seit Sommer 2010 arbeiten zahlreiche Akteure aus Wedding und Prenzlauer Berg in der „Bürgerwerkstatt Mauerpark Fertigstellen“ zusammen. Die Bürgerwerkstatt wirkt an der Gestaltung der vorgesehenen Erweiterungsflächen zwischen Gleim- und Bernauer Straße mit. Hieran nehmen bis zu 30 Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlichster Gruppen teil. Es handelt sich um eineinzigartiges Projekt bezirks- und kiezübergreifender Zusammenarbeit. Dafür werden Mittel aus dem Landeshaushalt benötigt, die der Hauptausschuss im Abgeordnetenhaus bislang gesperrt hat. Diese Gelder müssen nun zeitnah freigegeben werden, um die erfolgreiche Arbeit fortzusetzen. Ich fordere alle Parteien im Hauptausschuss auf, diese Form der Bürgerbeteiligung zu erhalten.

Unverständlich ist in diesem Zusammenhang die Forderung der Initiatoren der sog. Weltbürgerparkstiftung, die Haushaltsmittel und damit die Bürgerwerkstatt zu blockieren. Die SPD begrüßt das Engagement zur Gründung einer Stiftung, die Geld für den Ankauf von Flächen für eine größtmögliche Erweiterung des Mauerparks sammeln will. Allerdings wird genau dieses Vorhaben Schaden nehmen, wenn zuvor das Engagement anderer bekämpft wird. Notwendig ist stattdessen die Zusammenarbeit möglichst vieler, damit ein möglichst großer Mauerpark Wirklichkeit wird. Hier steht auch das Land in der Pflicht, mitzuhelfen. Und vor allem müssen wir die Chancen ergreifen, die in dem Dialog und der gemeinsamen Arbeit der Weddinger und Prenzlauer Berger Seite liegt."

 
SPD lädt zu Podiumsdiskussion „Arabischer Frühling“ ein

Durch die schrecklichen Ereignisse in Japan sind die Freiheitsbewegungen in Nordafrika und im Nahen Osten in der öffentlichen Wahrnehmung in den Hintergrund gerückt, bleiben aber gleichwohl wichtig. Wir wollen den Bürgerrechts- und Demokratisierungsbewegungen in der arabischen Welt mit einer Podiumsdiskussion „Arabischer Frühling“ am 22. März 2011 um 19.30h, Aula der GLS-Sprachenschule, Kastanienallee 82,
besondere Aufmerksamkeit schenken.

 
Öffentlicher Bürgerstammtisch der SPD Französisch Buchholz

Der SPD-Ortsverband Französisch Buchholz lädt am 24.03.2011 zu einer öffentlichen Versammlung. Den Bürgern und insbesondere Anwohnern soll die Möglichkeit gegeben werden Probleme und Nöte des Alltags oder in der Ortschaft vorzubringen. Hierzu werden die SPD-Abgeordneten der Nordpankower Wahlkreise und Mitglieder des Bezirksparlamentes Pankow für sachkundige Antworten zur Verfügung stehen. Die Veranstaltung findet um 19.00 Uhr im „Eisernen Gustav“, Hauptstr. 59, 13127 Berlin statt. Jedermann ist herzlich eingeladen!

 
Kein Verkauf der BIH
a.goetz_klein

Zu dem vom Berliner Finanzsenator Dr. Ulrich Nußbaum vorgeschlagenen Verkauf der Berliner Immobilienholding BIH an einen britischen Investor und der Risikoübernahme durch eine neu gegründete arabische Bank erklärt der Kreisvorsitzende der SPD Pankow Alexander Götz:

Der Verkauf der Berliner Immobilien Holding BIH ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht verantwortbar. Das gilt schon allein aufgrund der unklaren Informationslage zum Unternehmenswert. Zwar kann ich die Neigung vieler verstehen, endlich einen Schlussstrich unter den Bankenskandal zu ziehen. Doch rechtfertigt das keine Entscheidung in Unkenntnis wesentlicher Fakten. Weder der Vermögensbestand noch die Belastbarkeit einer Übernahme von Kreditgarantien des Landes für die in der BIH zusammengefassten Fondsanteile scheinen hinreichend geklärt. Hinzutreten der Verzicht auf Einnahmen aus der Grunderwerbssteuer und unpräzise Angaben zur aktuellen und weiteren Entwicklung der BIH. Ein Ja zum Verkauf ist unter diesen Umständen mindestens fahrlässig und mit dem Anspruch einer sorgfältigen Vermögenswirtschaft unvereinbar.

Daneben müssen wir das BIH-Vermögen kommunalpolitisch bewerten. Niemand wird außerhalb Berlins dauerhaft Immobilienentwicklung betreiben wollen. Allerdings haben wir eine Verantwortung für die rund 20.000 BIH-Wohnungen in Berlin. Wir können nicht einerseits Rekommunalisierung und öffentliche Wohnungswirtschaft fordern und zugleich einen großen Bestand mir nichts dir nichts weggeben. Auch wenn die Fortführung der BIH im Landeseigentum eine große Herausforderung darstellt, müssen wir uns ihr stellen. Wir tun dies im Übrigen jeden Tag mit mehreren Wohnungsbaugesellschaften.

Das gilt umso mehr im Fall einer unklaren Vermögenslage. Es wäre ein Skandal, wenn sich nach ein paar Jahren herausstellte, dass wir mit der Veräußerung auf einen Gegenwert von mehreren hundert Millionen oder gar Milliarden Euro verzichtet hätten. Ich erinnere in diesem Zusammenhang nur an die Diskussion um die Veräußerung der Bankgesellschaft. Grüne und andere in der Stadt wollten sie für einen geringen Millionen-Betrag verscherbeln. Der Vernunft des SPD-geführten Senats war es indes zu verdanken, dass für die Bank immerhin 5 Milliarden Euro erzielt werden konnten. Ich fordere deshalb die SPD-Mitglieder im Abgeordnetenhaus dazu auf, einem BIH-Verkauf unter diesen Umständen nicht zuzustimmen.

 

Nächste Termine

SPD Mauerpark: Infostand zum Ersatzneubau Schönfließer Brücke
02.07.2026, 17:30 Uhr - 19:30 Uhr

Sonnenburger Straße/Kopenhagener Straße

Abteilungsgrillen
02.07.2026, 19:30 Uhr - 22:00 Uhr

Nachbarschaftshaus am Hirschhof (Oderbergerstraße 19, 10435 Berlin)

Sommerfest im Kiezbüro Linda Vierecke
03.07.2026, 16:00 Uhr - 21:00 Uhr

Kiezbüro Linda Vierecke, Raumerstraße 22, 10437 Berlin


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