SPD forciert den U-Bahnausbau

Berlin ist eine wachsende Stadt. Als SPD-Fraktion verpflichten wir uns der Mobilität von morgen. Immer mehr Menschen wollen leistungsstark, zuverlässig, robust, barrierefrei, preiswert und klimaneutral von A nach B kommen. Dass dies nicht allein durch die Straßenbahnen geschultert werden kann, liegt auf der Hand. Deshalb machen wir als SPD-Fraktion uns auch für den U-Bahnaus- und weiterbau stark. Ausschließlich die U-Bahn fährt jahreszeitenunabhängig und steht nicht zusammen mit dem Autoverkehr im Stau. Die höheren Anschaffungskosten gegenüber der Tram stehen einem Vielfachen an Beförderungskapazitäten gegenüber.

Vor diesem Hintergrund steht auch der tägliche Pendlerverkehr von Mitte nach Weißensee vor einer Neubewertung. Als SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus haben wir deshalb auch den U-Bahnausbau nach Weißensee mit in unsere in Nürnberg verabschiedete Klausurresolution aufgenommen. Die dann genannte U10 soll die Straße spürbar entlasten und die Feinstaubemissionen reduzieren. Durch die Anbindung Weißensees an das Berliner U-Bahnnetz käme dem Stadtteil eine deutliche Aufwertung an Lebensqualität zuteil.

Die komplette Resolution ist hier zu finden.

 
Verkehrspolitischer Dialog

Gestern Abend lud die SPD-Fraktion zum Verkehrspolitischen Dialog ins Berliner Abgeordnetenhaus ein. Es diskutierten Roland Stimpel von Fuss e.V., Gerlinde Bendzuck, Vorsitzende Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin, Harald Voss Vertreter für Verkehr im Landeselternausschuss und ich unter dem Motto „Ob Groß, ob Klein: Mobil sein fängt beim Gehen an!“. Für uns beginnt die Mobilität des Menschen beim Zufußgehen. Auf den Fuß- und Gehwegen unserer Stadt begegnen sich Menschen jeden Alters, Menschen auf dem Weg zur Arbeit, Familien mit Kinderwagen, Seniorinnen und Senioren mit und ohne Gehhilfen und sogar Kinder mit dem Rad auf dem Weg zur Schule. All diese Menschen, unabhängig von Alter oder möglichen Einschränkungen, haben ein Anrecht auf gesellschaftliche Teilhabe.

 
Berliner Kieze sollen autofreier werden

Wir sind uns größtenteils einig: Die Kieze sollen autofreier werden. Wie dies u.U. aussehen könnte, hat die SPD-Fraktion in der BVV-Pankow dargelegt. Einem Antrag der SPD-Fraktion zur Folge, wird nun das Bezirksamt ersucht, gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (SenUVK), der BVG und der Polizei die Abkopplung von Wohnquartieren in Pankow vom Durchgangsverkehr zum Beispiel mittels eines Systems von Einbahnstraßen (sog. „Superblocks“) zu prüfen und im Rahmen eines Modellprojekts durchzuführen.

Eine Machbarkeitsstudie soll u.a. auch in mehreren Kiezen durchgeführt werden, die in meinem Wahlkreis liegen. Im Bötzowviertel bzw. der Grünen Stadt, im Komponistenviertel und auf dem Gebiet des Alten Schlachthofes.

Ziel des Vorstoßes ist die Einführung sogenannter Superblocks. Durch sie sollen in verkehrsberuhigten Bereichen mehr Aufenthaltsqualität für Anwohnerinnen und Anwohner entstehen. Mit Pollern und Einbahnstraßen wird die Straßenführung in den Stadtvierteln so modifiziert, dass Kfz fast immer dort herauskommen, wo sie in die Nebenstraße eingebogen sind. Der Durchgangsverkehr soll dadurch aus den Kiezen verdrängt werden. Das soll die Wohngebiete von Verkehrslärm und Abgasen befreien.

Als Vorbild dienen die „Superblocks“ in Barcelona. Dabei werden mehrere Häuserblöcke zu einem Quartier zusammengeschlossen. Ich selbst durfte mir letztes Jahr davon vor Ort ein Bild machen. Auch in anderen Bezirken thematisiert man den Superblock (Kiezblock). U.a. war ich dazu auf einer Podiumsdiskussion in Lichtenberg.

Weitere Informationen finden Sie hier!

 
Lückenschluss U5

Der U-Bahnhof Museumsinsel ist einer von drei neuen U-Bahnhöfen, die im Rahmen des Projekts "Lückenschluss U5" gebaut werden. Wie der Name schon sagt, befindet er sich direkt an der Museumsinsel: Unter dem Spreekanal, unter dem Boulevard „Unter den Linden“ zwischen dem Neuen Schloss, der Bertelsmann Repräsentanz und dem Deutschen Historischen Museum.

Aufgrund dieser Lage war der Rohbau des U-Bahnhofs besonders anspruchsvoll. Der gesamte Bahnsteigbereich konnte nicht in offener Bauweise gebaut werden, sondern musste im Schutz eines 28.000 Kubikmeter großen Frostkörpers bergmännisch hergestellt werden. Allein für die Herstellung des Frostkörpers waren über 100 Vereisungsbohrungen von rekordverdächtiger Länge notwendig. Seit 2012 haben unzählige Experten geplant, berechnet, gebohrt, gegraben, nachjustiert und sich von keiner Herausforderung abschrecken lassen, sondern stets eine Lösung gefunden.

Nun ist der Rohbau fertiggestellt. Am Montag fand nun das Richtfest statt. Neben dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller waren auch der neue Vorstand Betrieb der Berliner Verkehrsbetriebe, Dr. Rolf Erfurt sowie der Geschäftsführer der Implenia Construction GmbH, Henning Schrewe zugegen.

Dieses erfolgreiche Projekt unterstreicht den Stellenwert der U-Bahn in Berlin. In einer wachsenden Stadt ist der stetige Aus- und Weiterbau der U-Bahn unerlässlich. Dafür machen sich die SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus und auch ich ganz persönlich uns stark. Nachfolgende Generationen werden u.a. von diesem Projekt profitieren.

 
Auflösung und Integration der BT Berlin Transport GmbH in die BVG

Wir haben zurzeit den unhaltbaren Zustand, dass es FahrerInnen in unseren Bussen und U-Bahnen gibt, die für die gleiche Leistung schlechtere Rahmenbedingungen vorfinden als ihre KollegInnen. Diese sind nicht bei der BVG angestellt, sondern bei dem Tochterunternehmen Berlin Transport GmbH, kurz BT. Die BT wirbt auf ihrer Homepage offen damit: „Unsere Dienste [..] verlangen den Fahrerinnen und Fahrern ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft und Verzicht in Bezug auf ihr Privatleben ab.“ MitarbeiterInnen sind für mich das Rückgrat eines jeden Unternehmens. Mit ihnen muss fair und gerecht umgegangen werden.

Als SPD-Fraktion fordern wir deshalb den Senat auf, die BT aufzulösen und in den Mutterkonzern BVG zu integrieren. Unser Fraktionsvorsitzender Raed Saleh erklärte dazu auf einem Pressetermin: „In einem Unternehmen sollte es keine Arbeitnehmer zweiter Klasse geben. Das Land Berlin soll mit gutem Beispiel vorangehen, ehe wir mit dem Finger auf andere in der Privatwirtschaft zeigen!“

Mit diesem wichtigen Thema starten wir gleich zu Beginn des neuen Jahres.

 

Nächste Termine

Stammtisch der SPD Mauerpark
29.10.2026, 19:30 Uhr

Bornholmer Hütte, Bornholmer Str. 89, 10439 Berlin

Abteilungsversammlung SPD Mauerpark: Entfällt.
03.11.2026, 19:30 Uhr



Abteilungssitzung
05.11.2026, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Nachbarschaftshaus am Hirschhof (Oderbergerstraße 19, 10435 Berlin)


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