Spielplätze in Pankow sichern! SPD-Fraktion fordert konsequente Nutzung von Fördermitteln

Bewegung, Ausgleich, frische Luft und ein Ort für Begegnungen: Spielplätze sind für Kinder das, was für uns Erwachsene Grünflächen sind. Sie sind ein unverzichtbarer Teil des Stadtlebens und ein Indiz dafür, wie kinderfreundlich Kommunen sind. Der Bezirk Pankow hat die Möglichkeit zu zeigen, dass Pankow ein familienfreundlicher Bezirk ist und ein echtes Interesse daran hat, bestehende Spielplätze zu erhalten, zu modernisieren und nutzbar zu machen - schließlich schmückt sich Pankow mit dem Label "Kinderfreundliche Kommune". 

Anstatt dieses Aushängeschild mit Leben zu füllen, werden Spielplätze gesperrt, abgebaut oder einfach nicht erneuert. Die Begründung ist immer dieselbe: Kein Geld, keine personellen Ressourcen. 

Die SPD-Fraktion Pankow hat deshalb auf der Bezirksverordnetenversammlung vom 10.12.2025 einen Antrag eingebracht, in welchem das Bezirksamt ganz konkret aufgefordert wird, zusätzliche Mittel für Sanierung und Erhalt der Spielplätze im Bezirk einzuwerben und die Finanzierungsquellen konsequent zu nutzen. 

Dazu Katja Ahrens, Mitglied der SPD-Fraktion Pankow: „Insbesondere der Spielplatz auf dem Brennerberg, die Spielflächen am Herthaplatz, der Bolz- und Spielplatz in der Gürtelstraße sowie der Spielplatz „An der Marie“ sollen berücksichtigt werden. Hier sollen auf Bund- Landes- und EU-Ebene Förderquellen genutzt und weitere hinzugezogen werden. Nur mit dieser Ergänzung der kommunalen Mittel sind Verbesserungen und die Realisierung weiterer Projekte möglich. Pankow muss sparen, aber Kinder haben ein Recht auf eine Umgebung, die ihren Bedürfnissen nach Weiterentwicklung, Bewegung und sozialen Kontakten gerecht wird. Darum sollten geeignete Fördermittel aktiv genutzt werden. Das entlastet den Bezirkshaushalt und wirkt gleichzeitig gegen die Verödung unserer Spielplatzinfrastruktur.  

 
Pankower SPD stellt sich für die Berlin-Wahlen 2026 auf

Mike Szidat als Bezirksbürgermeisterkandidat nominiert – Aufstellung in den Abgeordnetenhaus-Wahlkreisen und auf der Bezirksliste komplett

Die Kreisdelegiertenversammlung der SPD Pankow hat am 22. November ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Berliner Wahlen 2026 aufgestellt.


Mike Szidat führt die SPD als Spitzenkandidat im Bezirk in die Wahl und will neuer Bezirksbürgermeister werden. Nach einem spannenden, fair und respektvoll ausgetragenen Vierkampf setzte er sich gegen Georg Heyn, Muzaffer Yilmaz und Katja Ahrens durch. Alle drei sollen der künftigen SPD-Fraktion Berlin-Pankow angehören.

Rona Tietje und Dennis Buchner bilden das Spitzenduo der Pankower SPD für die Wahlen zum Abgeordnetenhaus. Bezirksstadträtin Tietje tritt auf Platz 1 der Bezirksliste an, der Vizepräsident des Abgeordnetenhauses Buchner auf Platz 2.
 



Die weitere Liste: Annette Unger (Listenplatz 3), Tino Schopf (4), Linda Vierecke (5), Torsten Hofer (6), Arne Gröschel (7), Katja Ahrens (Platz 8), Paul Krüger (9), Birgit Mickley (10), Heiko Kretschmer (11).

Auch der Spitzenkandidat der Berliner SPD, Steffen Krach, war am Samstag in Pankow zu Gast. In seinem Grußwort erinnerte er sich an die Zusammenarbeit mit der ehemaligen Pankower Senatorin Sandra Scheeres und stimmte die Delegierten auf den Wahlkampf um das Rote Rathaus ein.

 
SPD-Fraktion kämpft für den Erhalt der gemeinwohlorientierten Flächen in der Kulturbrauerei

Um den möglichen Verlust des Mietermixes aus Kultur und Kreativbetrieben in der Kulturbrauerei zu verhindern, fordert die SPD-Fraktion in ihrem Antrag zur Bezirksverordnetenversammlung am 12.11.2025 das Bezirksamt auf, sich bei der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt dafür einzusetzen, dass die gemeinwohlorientierte Anmietung von Flächen auf dem Gelände der Kulturbrauerei weiterhin die bisherige Fläche von 4500 m² umfasst.  

Im Rahmen der laufenden Verhandlungen zur Verlängerung des Mietvertrages für die gemeinwohlorientierten Flächen innerhalb der Kulturbrauerei zeigte sich, dass, die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt beabsichtigt, nicht mehr wie bisher die Fläche von 4500 m² anzumieten, sondern nur noch eine Fläche von 3000 m².  
  
Damit würden nur noch die Flächen für institutionell geförderte Veranstaltungsstätten - darunter das Kesselhaus/ Maschinenhaus, das Ramabazamba Theater und das Haus der Poesie - durch die Senatsverwaltung angemietet, aber nicht mehr die Flächen für projekt- oder ungeförderte kulturelle Mieter:innen - darunter Panda Platforma, 17 Hippies, die Alte Kantine, Berlin on Bike, die Kindertheaterschule und die Kinderkampfkunstschule.  
  
Die Konsequenz wäre: Der gewachsene Mietermix mit seinen vielfältigen kulturellen Angeboten und damit die Gemeinwohlorientierung der Kulturbrauerei wären in Gefahr. Denn nach den bisherigen Erfahrungen mit der Eigentümergesellschaft, den Immobilienkonzern Aroundtown, kämen bei einer Neuvermietung sehr wahrscheinlich höherpreisige kulturferne Nutzungen zum Zuge. Die aufgegebenen Flächen gingen nicht nur der Kultur verloren, sondern würden zudem die verbliebenen Kulturnutzungen preislich unter Druck setzen. Dies wäre das Ende des in 34 Jahren gewachsen Berliner Kultur - und Kreativortes.  
 
Denn die beliebte und über Berlin hinaus bekannte Kulturmarke Kulturbrauerei beruht auf dem spartenübergreifenden Kulturmix aus Musik, Literatur, Theater, Kunst, Kino und kulturnahen Nutzungen. Dieses Zusammenwirken von Kultur und Kreativbetrieben macht die Kulturbrauerei auch zu einem beachteten kulturwirtschaftlichen Modell. Und mit jährlich 2,5 Mio. Besucher:innen hat sie zudem eine beträchtliche regionalwirtschaftliche Wirkung.  
  Als SPD-Fraktion wollen wir, dass der gewachsene Mietermix mit seinen vielfältigen kulturellen Angeboten auf den gemeinwohlorientierten Flächen in der Kulturbrauerei vollständig erhalten bleibt. Daher kämpfen wir an der Seite der Mieter:innen dafür, dass die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt wie bisher die bisherige Fläche von 4500 m² anmietet und nicht weniger.", so Stephanie Wölk, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Pankow. 

 
Doppelhaushalt für Pankow in schwierigen Zeiten beschlossen

Der Doppelhaushalt 2026/2027 für Pankow ist beschlossen. Die Haushaltslage im Bezirk ist schwierig. Pankow ist Konsolidierungsbezirk und muss von 2026 bis 2029 Defizite aus den Vorjahren in Höhe von 23 Mio. Euro abbauen. Auf einer Sondersitzung der Bezirksverordnetenversammlung Pankow am 1. Oktober 2025 verabschiedete die SPD-Fraktion gemeinsam mit den Fraktionen der Grünen, der CDU sowie der Gruppe der FDP den Entwurf des Doppelhaushaltsplans 2026/2027. Da in den intensiven Verhandlungen entscheidende Verbesserungen zum Haushaltsplanentwurf des Bezirksamts in den Bereichen Jugend, Soziales und der Wirtschaftsförderung erreicht werden konnten, war die SPD-Fraktion Miteinreicherin des Änderungsantrags.

„Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, Grüne, CDU und FDP davon zu überzeugen, die geplanten Kürzungen bei Jugend, Soziales und der Wirtschaftsförderung zurückzunehmen. Damit bleibt ein breites Angebot an wichtigen Einrichtungen und Projekten im Bezirk erhalten“, so Marc Lenkeit, Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion Pankow.

Das sind vor allem:

  • die Wirtschaftsförderung und die Berufsorientierung für Jugendliche
  • die Familienzentren
  • die Jugend- und Schulsozialarbeit
  • die Sozialberatung für Menschen in schwierigen Lebenslagen
  • die Begegnungsstätten für ältere Menschen und Menschen mit Beeinträchtigungen
  • die Stadtteilzentren mit ihren generationenübergreifenden Projekten
  • die Freiwilligenagentur
  • die Unterstützung für wohnungslose Menschen

Diese Angebote gehören zur Grundausstattung der sozialen Infrastruktur in Pankow: Sie schaffen Orte der Begegnung in Nachbarschaftstreffs und Familienzentren, in denen Bürgerinnen und Bürger an Bildungs-, Kultur- und Bewegungsangeboten teilnehmen und sich mit Nachbarn treffen und austauschen können. Und sie leisten konkrete Hilfe – vom warmen Mittagessen bis zum Notschlafplatz für obdachlose Menschen.

„Uns war immer klar: Wir tragen den Haushalt nur mit, wenn zentrale Angebote der Daseinsvorsorge nicht gekürzt werden. Pankow braucht eine verlässliche soziale Infrastruktur, die Sicherheit bietet und Zusammenhalt stärkt“, so Birgit Mickley, stellvertretende Fraktionsvorsitzende.

Im Bezirkshaushaltsplanentwurf 2026/2027 bestehen aber auch Haushaltsrisiken insbesondere bei den Bewirtschaftungsausgaben für Gebäude, bei den Hilfen zur Erziehung und bei den Eingliederungshilfen Soziales und Jugend.

„Trotz einer höheren Globalsumme führt die finanzielle Unterausstattung gerade für die staatlichen Pflichtleistungen mittlerweile in allen Berliner Bezirken zu schwerwiegenden Einschränkungen in den Bezirkshaushalten. Das gefährdet kurz- und mittelfristig die Handlungsfähigkeit der Bezirke bei ihrer Aufgabenerfüllung insgesamt. Das Abgeordnetenhaus, der Senat und die Bezirke müssen sich endlich einer Reform der Bezirksfinanzen in der Stadt Berlin stellen“, fordert Thomas Bohla, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion Pankow und Vorsitzender des Finanzausschusses.

Durch das Engagement der SPD ist es gelungen, zentrale Angebote für die Menschen in Pankow zu erhalten. Wir wollen ein starkes, soziales und wirtschaftlich lebendiges Pankow. Ein Pankow, in dem nicht auf Kosten der sozialen Infrastruktur gespart wird.

Kontakt :

Marc Lenkeit, Fraktionsvorsitzender, marc.lenkeit@spd-fraktion-pankow.de

 
Mehr Präsenz, weniger Schäden: Parkläufer-Programm dauerhaft sichern

An warmen Abenden sieht man es überall: Familien am Weißen See, Läufer im Bürgerpark, Musik im Mauerpark, Spaziergänge im Schlosspark. Wo Parkläuferinnen und Parkläufer unterwegs sind, bleiben Grillzonen sauberer, Hundehalter halten sich eher an die Leinenpflicht, Konflikte werden frühzeitig entschärft. Das ist Prävention, die wirkt – und sie ist günstiger als die anschließende Beseitigung von Vandalismus und Vermüllung.

Vor diesem Hintergrund bringt die SPD-Fraktion Pankow in der BVV am 17.09.2025 den Antrag ein, das Berliner Parkläufer-Programm über 2026 hinaus zu verstetigen. Das Bezirksamt soll sich gemeinsam mit den anderen Bezirken bei der SenMVKU und im Rat der Bürgermeister dafür einsetzen, dass die 6 Mio. Euro Landesmittel auch ab 2026 bereitstehen und nicht ersatzlos entfallen.

Warum das wichtig ist

  • Wirksam vor Ort: Aufklärung statt Eskalation – Regeln wie Leinenpflicht, Grillverbote und Grünflächenschutz werden erklärt und durchgesetzt.
  • Wirtschaftlich sinnvoll: Prävention kostet weniger als Reparaturen und Sonderreinigungen nach Schäden.
  • Sozial & sicher: Ansprechbare Teams erhöhen die Aufenthaltsqualität in stark genutzten Anlagen wie MauerparkBürgerpark PankowSchlosspark und Park am Weißen See.

Katja Ahrens, Sprecherin für Mobilität und öffentliche Ordnung:
„Parkläufer sorgen sichtbar für Sauberkeit, Sicherheit und Respekt. Ihre Arbeit verhindert Müll und Schäden, bevor Kosten entstehen. Wer hier kürzt, zahlt später doppelt. Dieses Erfolgsmodell gehört dauerhaft in den Landeshaushalt.“

Forderung an das Land: Parkläuferprogramm sichern, Mittel verstetigen, Planungssicherheit schaffen – damit Berlins Parks Orte der Erholung und des guten Miteinanders bleiben.

 

Nächste Termine

Abteilungsgrillen
02.07.2026, 19:30 Uhr - 22:00 Uhr

Nachbarschaftshaus am Hirschhof (Oderbergerstraße 19, 10435 Berlin)

Mobile Sprechstunde
04.07.2026, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr

Arnswalder Platz

Kiezspaziergang: Zentralvieh- und Schlachthof
04.07.2026, 14:00 Uhr - 16:30 Uhr

Landsberger Allee / Ecke Otto-Ostrowski-Straße


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