Stadtentwicklung
Am 15. Oktober präsentierte die Berlinovo, 100%ige Tochtergesellschaft des Landes Berlin, dem Parlamentarischen Staatssekretär im BMUB, Florian Pronold und mir ihr geplantes Bauvorhaben an der Prenzlauer Promenade.
Dort sollen im Rahmen ihres „Konzept 2.500 – Studentisches Wohnen für Berlin“ 310 Studentenapartments in einem Neubau entstehen. Die Fläche der Apartments soll inkl. Bad eine Größe von 16qm haben. Zuvor hatte die Berlinovo eine intensive Marktrecherche durchgeführt, um auf deren wohnungsspezifischen Bedürfnisse baulich reagieren zu können.
Das Bestandsgebäude (ehem. Bürogebäude der Akademie der Wissenschaften der DDR) aus den 1980er Jahren kann weiter genutzt werden. Modulare Bauweisen, wie das geplante Vorhaben an der Prenzlauer Promenade, sollen durch ein vom BMUB entwickelten Zukunftsinvestitionsprogramm gefördert werden. Dabei geht es um die Forschung und Weiterentwicklung modularer Bauweisen.
https://www.berlinovo.de/de/artikel/studentisches-wohnen-der-prenzlauer-promenade-mut-zu-micro
Unter diesem Titel diskutierten Olaf Scholz, Dr. Jan Stöß, Professor Dr. Engelbert Lüdke-Daldrup und die beiden Bundestagsabgeordneten Michael Groß und Klaus Mindrup die Anforderungen an soziale, lebenswerte Metropolen der Zukunft.
Als symbolträchtigen Ort, für die Fraktion vor Ort der SPD-Bundestagsfraktion am 10.09.2017, hatte man den genossenschaftlich organisierten Gewerbehof in der Saarbrücker Straße in Berlin-Prenzlauer Berg gewählt. Der Gewerbehof sei ein gelungenes Beispiel für demokratisches Wirtschaften und soziale Verantwortung, welches sich aus vorrauschauender Liegenschaftsvergabe entwickelt hat, erklärte Klaus Mindrup.

Die Liegenschaftspolitik der öffentlichen Hand stand dann auch im Fokus der Diskussion. Die ungebrochene Attraktivität der Großstädte und Metropolenregionen stellt diese vor spezifische Herausforderungen. Der stetige Zustrom neuer Einwohner erfordere eine auf sozialen Ausgleich und Durchmischung angelegte Stadtentwicklungs- und Wohnungspolitik. Anhand der Beispiele von Hamburg und Berlin wurden die notwendigen und vorhandenen Modelle des Wohnungsbaus diskutiert. Die für eine soziale Stadt notwendige soziale und technische Infrastruktur dürfe darüber aber nicht vergessen werden. Vielmehr ist sie essentieller Bestandteil für eine gelungene Stadtentwicklung.
Eine besondere Rolle kommt dem Wohnungsbau zu. Olaf Scholz erläuterte das Hamburger Modell. Bei jedem neuen Bauvorhaben werde unter seine Regierung darauf geachtet, dass neben Eigentumswohnungen auch Sozialwohnungen und Mietwohnungen entstehen. Ohne seine Wahl vor 5 Jahren würde es heute in der Hafen City keine bezahlbaren Wohnungen geben. Staatssekretär Prof. Dr. Engelbert Lüdke-Daldrup erläuterte die Berliner Entwicklung und forderte dringend Änderungen des Baurechts, um auch zukünftig gemischte Quartiere mit einer angemessenen Verdichtung in den Städten bauen zu können.
Einig waren sich alle Teilnehmer, dass neben dem Neubau der Schutz der Bestandsmieter im den Altbauten zu sicher ist. Dabei kommt den kommunalen Wohnungsbauunternehmen und den Genossenschaften eine besondere Bedeutung zu.
Gefällte Bäume, die ersatzlose Bebauung von Parkplätzen und Grünflächen sowie eine übermäßige Verdichtung – die Anwohnerinnen und Anwohner der Michelangelostraße hatten in den vergangenen Wochen große Sorgen um die Zukunft ihres Wohngebietes. Entsprechend emotional verlief die bisherige Debatte zum dort geplanten Neubauvorhaben. Dass der bisherige Architektenentwurf zwar die Diskussionsgrundlage ist - mehr aber auch nicht - kann deshalb nicht oft genug betont werden. Art und Umfang der endgültigen Bebauung sind nach jetzigem Stand noch völlig offen und werden in den vertiefenden Planungen der kommenden Monate erarbeitet. Zu diesem Thema hat die SPD-Fraktion Pankow am gestrigen Montagabend VertreterInnen der Genossenschaften „Zentrum“ und MERKUR, in deren Häusern ein großer Teil der Betroffenen lebt, sowie deren MietervertreterInnen in den Quartierspavillon an der Thomas-Mann-Sraße eingeladen. Ziel des Abends war es, „rote Linien“ auszuloten, die in den weiteren Planungen zu berücksichtigen sind.
Am 15. April fand der erste Bürgerdialog zur vom Senat angedachten Bebauung der Elisabethaue statt. Diese wurde in Selbstorganisation der SPD Französisch Buchholz und des Bürgervereins realisiert. Neben VertrerInnen der Bürgerinitiative und zahlreichen interessierten BürgerInnen, waren Klaus Mindrup (MdB), Alex Lubawinski (MdA), Peter Brenn (BVV) sowie Rainer-Michael Lehmann (MdA) anwesend. Die über 100 Gäste hatten dabei auch die Möglichkeit, ihre Meinung in einem Fragebogen kund zu tun. Die darin enthaltenen Eckpunkte wurden noch während der Veranstaltung ausgewertet und anschließend präsentiert. Sie werden nun den Entscheidungsträgern der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zur Kenntnis- und Stellungnahme übermittelt, auch mit der konkreten Erwartung, dass sich diese beim weiteren Dialogprozess formell und materiell beteiligen.
Die SPD-Abteilung Französisch Buchholz und der Bürgerverein laden am Mittwoch, den 15. April 2015 um 19.00 Uhr, in den Saal der Treffpunktgemeinde an der Buchholzer Hauptstraße 64 zur Diskussion über das Wohnungsbauprojekt Elisabethaue ein. Eingeladen sind als Gesprächspartner aus der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz der zuständige Abteilungsleiter für den Wohnungsbau Dr. Lang, der stadtentwicklungspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion in der BVV Peter Brenn, das Mitglied des Abgeordnetenhauses Alex Lubawinski sowie der Bundestagsabgeordnete Klaus Mindrup.
SPD Mauerpark: Heraus zum 1. Mai!
01.05.2026, 10:30 Uhr
Strausberger Platz
Maifest der SPD Bötzowviertel und der SPD Prenzlauer Berg NO
01.05.2026, 13:00 Uhr - 18:00 Uhr
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Maifest der SPD Pankow
01.05.2026, 13:00 Uhr - 18:00 Uhr
Bürgerpark Pankow - Ecke Leonhard-Frank-Straße/Am Bürgerpark