Wahlkreis
Am Sonntag, den 9. Juli starten meine diesjährigen Kiezspaziergänge mit einer Führung über den Jüdischen Friedhof. Für den Sommer und den Herbst habe ich ein spannendes Programm zusammengestellt. Um die Nachbarinnen und Nachbarn in den Kiezen darüber zu informieren, bin ich mit meinem Team aktuell viel im Wahlkreis unterwegs.
Alle Termine zu den Kiezspaziergängen finden Sie in diesen Tagen in Ihrem Briefkasten, im Kalender auf meiner Webseite oder online im Flyer.
Hinsichtlich der Fußgängerampel an der Landsberger Allee auf Höhe der Ebertystraße machten mich die Elternvertretungen zweier anliegender Grundschulen auf eine gefährliche Situation aufmerksam. Seit Bestehen der Baustelle auf der Landsberger Allee vor dem ehemaligen Sport- und Erholungszentrum (SEZ), biegen regelmäßig Autos entgegen der Verkehrsführung nach links in die Conrad-Blenkle-Straße ab.
In den letzten Wochen kam es deshalb vermehrt zu Kollisionen von Fahrzeugen und der Tram, bei denen Autos auf die nahen Mittelinseln des Fußgängerübergangs geschoben wurden. Diesen nutzen auch die Schülerinnen und Schüler der Marie-Leo-Grundschule und der Tesla-Grundschule auf ihrem Schulweg. Die Mittelinseln sind sehr schmal, sodass ein Ausweichen in Gefahrensituationen praktisch nicht möglich ist. Hier besteht dringender Handlungsbedarf und deshalb habe ich den zuständigen Polizeiabschnitt über die Situation informiert und gebeten, vor Ort vermehrt Kontrollen durchzuführen. Beim Vorstand der BVG habe ich mich ferner erkundigt, wie lange die Baustelle auf der Landsberger Allee noch andauern wird. Ich werde den Vorgang weiter begleiten und mich dafür einsetzen, dass dieser Unfallschwerpunkt durch die zuständigen Stellen schnellstmöglich aufgelöst wird.
Hallo, ich bin Zara Fiona Melcher und mache vom 26.06.-07.07.2023 ein Schülerpraktikum bei Tino Schopf. Ich gehe derzeit in die neunte Klasse am Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Gymnasium. In meiner Freizeit spiele ich Geige, gehe ins Fitnessstudio und koche gerne. Außerdem interessiere ich mich seit längerem schon für Politik, da sie letztlich zeigt, in welche Richtung sich unsere Gesellschaft entwickelt. Des Weiteren werden in der Politik Dinge beschlossen und entschieden, die uns alle betreffen, dementsprechend ist es wichtig sein Recht auf Mitbestimmung geltend zu machen und dieses am Ende auch zu nutzen. Zusätzlich habe ich mich schon immer mal gefragt, wie der Alltag eines Abgeordneten ist und bin sehr dankbar, dass Tino Schopf und sein Team (Julian und Ines) mich herzlich aufgenommen haben. Ich bin sehr gespannt, was mich in den nächsten zwei Wochen alles erwartet und freue mich sehr auf die Zusammenarbeit.
Während der Pandemie begannen vor allem Jugendliche und junge Erwachsene, sich in den Abendstunden im Blankensteinpark im Alten Schlachthof verabredeten, um dort Musik zu hören und zu feiern. Seitdem finden sich dort beinahe täglich Gruppen ein und je später der Abend, umso lauter die Partys. Der Lärm ist im angrenzenden Wohngebiet unüberhörbar und an Schlaf kaum mehr zu denken. Die Anwohnenden haben bereits mehrfach das Ordnungsamt und den zuständigen Polizeiabschnitt informiert und sich nun auch an mich gewandt.
Gestern um 22 Uhr habe ich, mit Mike Szidat aus der BVV-Fraktion, rund 15 Nachbarinnen und Nachbarn zum Vor-Ort-Termin getroffen. Hierbei wurde deutlich: Bei dem nächtlichen Lärm bleibt es nicht. Auch Schmutz, Dauer-Camper, das Zelten im Park und die Durchfahrt von LKW durch das Wohnviertel sind ein Problem. Beeindruckt hat mich in den Gesprächen, dass die Nachbarinnen und Nachbarn trotz des Ärgers an einer Lösung interessiert sind, die das Bedürfnis der Jugendlichen nach gemeinsamen Treffen im Blick behält. Gemeinsam mit Mike Szidat werde ich nun in weitere Gespräche gehen und dabei auch den örtlichen Polizeiabschnitt sowie die anliegenden Gewerbetreibenden einbeziehen.
Diesem nächtlichen Termin folgte am Samstagmorgen meine mobile Sprechstunde am Arnswalder Platz mit vielen guten Gesprächen und wichtigen Hinweisen aus den Kiezen, die mich ganz bestimmt zu den nächsten Vor-Ort-Terminen mit unseren Nachbarinnen und Nachbarn führen.
Auch in diesem Jahr habe ich den “Langen Tag der StadtNatur“ begleitet. Am liebsten mache ich das natürlich in meinem Wahlkreis und so war ich beim „Weingarten Berlin e.V.“ im Prenzlauer Berg zu Gast. Dort existiert seit 1999 ein kleines Weinanbaugebiet mit rund 550 Rebstöcken, das durch den Förderverein gepflegt wird. Dr. Frank Pietsch, Co-Vorsitzender des Vereins, führte am Sonntag interessierte Bürgerinnen und Bürger durch die Rebstockreihen und berichtete über die Berliner Weinbau-Tradition.
Nachdem im 18. Jahrhundert durch die kleine Eiszeit alle Weinstöcke im Berliner Raum eingegangen waren, begannen nach dem Krieg einige Enthusiasten erneut Reben auf dem Kreuzberg anzubauen. Nach der Wende wurde ein Verein „Weingarten Berlin“ im Prenzlauer Berg gegründet und ist erfolgreich: Im letzten Jahr wurden 1.800 Flaschen des eigenen Weins „Der Beste“ produziert und im Selbstvertrieb verkauft.
Den heutigen Nachmittag haben viele Interessierte bei Kaffee und Kuchen oder bei einem Glas Wein und viel Fachsimpelei zum Weinanbau in gemütlicher Runde ausklingen lassen. Wer den Tag der StadtNatur und den Besuch des Weinbergs verpasst hat, kann aber aufatmen: Am 22. Juli und am 2. September besteht erneut die Möglichkeit, den Weingarten Berlin im Rahmen meiner Kiezspaziergänge zu besuchen. Alle Termine zu den Spaziergängen in diesem Jahr finden Sie <<hier>>.
Infostand
12.09.2026, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
Herrmann-Hesse-Straße/ Waldstraße (vor Rewe)
Regelmäßiger monatlicher Infostand
12.09.2026, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
Hauptstraße 65-70, 13127 Berlin-Französisch Buchholz
Kiezspaziergang mit Dennis Buchner: Blankenburg und seine Geschichte(n)
12.09.2026, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
Dorfkirche Blankenburg - Haltestelle Alt-Blankenburg