Wahlkreis
Bei strahlendem Sonnenschein habe ich heute mit Unterstützung der Abteilung 13 meine beiden mobilen Sprechstunden im Mühlenkiez und auf dem Antonplatz durchgeführt. Viele Gespräche mit bekannten und neuen Nachbarinnen und Nachbarn haben mir dabei einmal mehr einen guten Einblick in die Themen in den Kiezen gegeben. Dafür bin ich sehr dankbar und freue mich, wenn wir diesen guten Austausch auch in Zukunft fortsetzen.
Besonders gefreut hat mich, dass ich bei den beiden mobilen Sprechstunden den Menschen im Kiez mein druckfrisches Programm für meine Kiezspaziergänge in 2023 mit auf den Weg geben konnte. Gemeinsam mit mir können Interessierte die Kieze in meinem Wahlkreis mal ganz anders erleben und besser kennenlernen. In diesem Jahr neu dabei: Führungen über den jüdischen Friedhof in Weißensee, Spaziergänge zum jüdischen Leben im Bötzow-Viertel und besondere Einblicke in das Zeiss-Großplanetarium. Wer es heute nicht zur mobilen Sprechstunde geschafft hat, findet den Programm-Flyer auch >>hier<<.
Heute Nachmittag fand im Komponistenviertel die Dialogveranstaltung „Kiezblock: Straße frei“ des Bezirksamtes Pankow statt. Am Solonplatz konnten sich ab 13 Uhr Groß und Klein am Spielmobil vergnügen und ab 15 Uhr den Markt der Möglichkeiten besuchen, bei dem sich lokale Initiativen vorstellten. Mit Spannung erwartet wurde das Kiezblockforum ab 17 Uhr. Hier hatten alle Interessierten die Möglichkeit, ihre bisherigen Erfahrungen mit dem Kiezblock im Komponistenviertel zu teilen und Änderungswünsche zu äußern.
Das gleichnamige Verkehrskonzept hat das Ziel ortsfremden Durchgangsverkehr aus dem Wohnviertel herauszuhalten. Umgesetzt wird dies vor allem durch Einbahnstraßenregelungen. Den Grundstein hierfür habe ich bereits 2018 gemeinsam mit der SPD-BVV-Fraktion gelegt.
Für viele Verkehrsteilnehmende, welche den Weg durch das Komponistenviertel häufig als Abkürzung zwischen Berliner Alle und Indira-Gandhi-Straße nutzen, führte nun die Umstellung zu Irritationen. Auch für Anwohnende brachte der Start zum 1. Juni einige Veränderungen mit sich.
Die heutige Veranstaltung gab sowohl Befürwortern wie auch Kritikern die Möglichkeit mit den zuständigen Akteuren des Bezirks ins Gespräch zu kommen. Und obwohl es zum Start des Projekts durchaus zu Beeinträchtigungen im Zuge der Umgewöhnung kam, hatte ich heute den Eindruck, dass ein überwiegender Teil der Anwohnenden den Kiezblock positiv aufgenommen hat. Und für alle Aspekte bei denen es noch nicht rund läuft, bot die heutige Veranstaltung die Gelegenheit, auf diese Punkte aufmerksam zu machen und sie direkt an das Bezirksamt zu adressieren
Über diesen Austausch habe ich mich sehr gefreut und ich bin überzeugt davon, dass der Kiezblock in kurzer Zeit sein volles Potenzial im Hinblick auf die Verkehrsberuhigung und -sicherheit entfalten wird.
Die Schildchen „zu verschenken“ auf Pappkartons vor den Häusern kennen die meisten Menschen in Berlin. Manchmal finden sich darin kleine Schätze, oft genug wird auf diese Weise aber auch Sperrmüll auf die Straße gestellt. Dem möchte der Bezirk heute gemeinsam mit der BSR etwas entgegensetzen. Mit dem BSR-Kieztag soll den Nachbarinnen und Nachbarn die Möglichkeit gegeben werden, Sperrmüll und andere Wertstoffe einfach, nah und vor allem legal zu entsorgen.
So können heute private Haushalte in der Zeit von 13.00 bis 17:30 Uhr in der Bötzowstraße 59, (10407 Berlin) kostenfrei u.a. Sperrmüll, Elektroaltgeräte und Alttextilien abgeben. (Eine vollständige Liste finden Sie unter: https://www.berlin.de/ba-pankow/aktuelles/pressemitteilungen/2023/pressemitteilung.1330263.php)
Für Dinge aber, die tatsächlich noch das Schildchen „zu verschenken“ verdient hätten, gibt es heute zeitgleich den Tausch- und Verschenkmarkt. Alte und neue Schätze, die an diesem Nachmittag kein neues Zuhause finden, werden jedoch nicht entsorgt, sondern werden zum Ende der Aktion in das Gebrauchtwarenkaufhaus der BSR nach Reinickendorf gebracht. Ich finde, das ist eine tolle Aktion und eine gute Gelegenheit, sich Keller und Dachboden noch einmal genauer anzusehen und vielleicht ausgerechnet heute mal „auszumisten“.
Heute Vormittag war ich zu Gast beim DSTRCT.Berlin auf dem Gelände des Alten Schlachthofs. Vor Ort machte ich mir gemeinsam mit Vertretern von HB Reavis, welche auf dem Areal des Zentralvieh- und Schlachthofes ein Bürogebäude errichtet und die ehemaligen Schlachthäuser aufwendig saniert haben, einen eigenen Eindruck. Insgesamt sind rund 2.400 Arbeitsplätze entstanden, weitere 1.000 sollen demnächst in einem weiteren Neubau folgen. Auch in den alten Schlachthäusern kehrt wieder Leben ein. Neben Büroflächen, soll es hier künftig ein Fitness-Angebot geben. Für die Beschäftigten findet sich eine gute Anbindung - vor allem durch den nahegelegenen S-Bahnhof Landsberger Allee. Im DSTRCT.Berlin stehen darüber hinaus ein Fahrrad-Parkhaus mit 850 Stellplätzen sowie eine eigene Tiefgarage mit 140 PKW-Stellflächen - davon 80 mit Lade-Möglichkeiten für E-Autos - zur Verfügung.
Auf dem Gelände soll künftig auch ein kleines Restaurant entstehen. Das war in den Vorgesprächen zu diesem Bauvorhaben auch den Anwohnenden im Kiez wichtig. Mit dem geplanten Neubau sollen zwei weitere Gastronomie-Angebote hinzukommen. Mit der denkmalgerechten Sanierung der alten Schlachthäuser hat der Kiez in meinen Augen eine echte Aufwertung erfahren und bietet Unternehmen gleichzeitig einen attraktiven und gut angebundenen Standort.
Hier kann man wirklich sagen: Was lange währt, wird endlich gut. Klar ist aber auch: 30 Jahre hätte es dafür nicht gebraucht. So lange dauern nämlich bereits die Bemühungen, dem S-Bahnhof Prenzlauer Allee zu einem zweiten Zugang zu verhelfen. Darum habe ich im Mai eine Schriftliche Anfrage an den Senat gestellt. In ihrer Antwort teilte mir die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt mit, dass im Februar 2027 mit dem Baubeginn und im Mai 2028 mit der Fertigstellung und Inbetriebnahme des zweiten Zugangs zu rechnen sei. Diese Ankündigung begrüße ich sehr, denn nun liegt endlich ein konkreter Zeitrahmen vor. Ich hoffe zudem, dass die Vereinfachung des Zugangs für viele Menschen eine Einladung sein wird, das Berliner ÖPNV-Netz vielleicht noch ein bisschen häufiger zu nutzen als bisher.
Die Schriftliche Anfrage „S-Bahnhof Prenzlauer Allee: Ein Generationenprojekt? – 30 Jahre warten auf den zweiten Zugang“ zum Nachlesen finden Sie unter: https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/19/SchrAnfr/S19-15488.pdf
Infostand
12.09.2026, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
Herrmann-Hesse-Straße/ Waldstraße (vor Rewe)
Regelmäßiger monatlicher Infostand
12.09.2026, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
Hauptstraße 65-70, 13127 Berlin-Französisch Buchholz
Kiezspaziergang mit Dennis Buchner: Blankenburg und seine Geschichte(n)
12.09.2026, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
Dorfkirche Blankenburg - Haltestelle Alt-Blankenburg