Güterbahnhof: Vorher diskutieren und mitgestalten

Der Abgeordnete Schneider und Eigentümer Krieger eröffnen die Infobox und begehen das Gelände Was soll aus der größten Brachfläche in Pankow werden? Soll der einst größte innerstädtische Rangierbahnhof der DDR wieder in Betrieb gehen, samt lautem Zug- und LKW-Verkehr durch Pankow, wie die Grünen vorschlagen? Sollen Schule, Parks und Einkaufsmöglichkeiten entstehen? Am 27. Mai 2011 werden das Pankower Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin Torsten Schneider (SPD) und der Eigentümer der Brache Kurt Krieger offiziell die 300 m² große Infobox eröffnen. Es besteht die Möglichkeit, das Gelände zu begehen. Der Eigentümer stellt sich den Fragen und Anregungen der Pankower und wird den derzeitigen Planungsstand vorstellen.

 
Mauerpark Fertigstellen- Die Bürgerwerkstatt arbeitet trotz ruhendem Bebauungsplanverfahren weiter

von Prof. Dr. Rainer Krüger, Bürgerwerkstatt Mauerpark

Ein von der Vivico, dem Grundstückseigentümer der Mauerparkflächen auf der Weddinger Seite, ausgelobter Städtebaulicher Wettbewerb sollte für die Formulierung eines Bebauungsplans wichtige Anregungen vermitteln. Die im Februar vorgestellten acht Architekturenwürfe waren so wenig parkverträglich, dass sie von den am Verfahren beteiligten Delegierten der Bürgerwerkstatt nicht akzeptiert werden konnten. Vor allem deshalb ruht das Bebauungsplanverfahren. Es gibt derzeit keine Mehrheit für dessen Verabschiedung in der Bezirksverordnetenversammlung Mitte.

 
SPD für offene Verkehrsplanung in Karow und Buch

VON LUCAS KOPPEHL

Spekulationen über einen Autobahnanschluss stoßen auf nachhaltigen Widerstand.

 
Entwicklung des Rangier- und Güterbahnhofs Pankow SPD fordert frühzeitige und umfassende Anwohnerbeteiligung
Alexander Goetz

Auf dem Gelände des ehemaligen Rangierbahnhofs zwischen Berliner Straße und Prenzlauer Promenade will die Krieger Grundstück GmbH ein Möbelhaus, Einzelhandel und einen Park errichten ebenso wie eine Schule für 1.200 Schülern bereitstellen. Der Stadtentwicklungsausschuss der BVV Pankow hat dem Vorhaben zugestimmt, wenn klare Vorgaben erfüllt werden: Das Einkaufszentrum soll im Osten des Areals stehen und nicht mehr als 30.000 qm Verkaufsfläche haben. Die Konkurrenz für die Gewerbetreibenden am Pankower Anger und entlang der Berliner Straße wird damit beschränkt. Auf dem Areal muss ökologisch gebaut werden und der Verkehrszugang darf die umliegenden Quartiere nicht belasten. Auf Antrag der SPD beschloss die BVV außerdem, dass dem Projekt eine umfassende Bürgerbeteiligung vorausgehen wird, deren Ergebnisse im anschließenden Bebauungsplanverfahren zu berücksichtigen sind. Statt nur zu informieren, sollen ein Dialog eröffnet, Kritik und Anregungen aufgenommen werden. Damit beschreitet der Bezirk bundesweit Neuland, denn die Bürger werden nicht mit fertigen Konzepten konfrontiert, sondern können die Entwicklung auf dem Gelände früh und grundlegend mitgestalten.

Alexander Götz, SPD-Kreisvorsitzender Pankow und Bezirksverordneter

 
Bedeutung der Filmstadt Weißensee endlich angemessen würdigen

Bereits seit Sommer vergangenen Jahres setzt sich die SPD-Fraktion in der BVV Pankow dafür ein, die Bedeutung der ehemaligen Filmproduktionsstätten in Weißensee für die Geschichte des Films aufzuarbeiten und angemessen zu würdigen. „Wie schon der erste Antrag dazu im letzten Jahr wurde auch der Aktuelle mit großer Mehrheit von der BVV angenommen. Das Bezirksamt muss nun endlich handeln“, betont Clara West, Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Bildung in der BVV Pankow.

 

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