Bezirks-SPD
Seit 2010 vergibt die SPD Pankow einen Preis, mit dem wir jährlich Personen oder gesellschaftliche Gruppen auszeichnen, die sich für die Menschen und die Interessen des Bezirks Pankow und seiner Stadtteile engagieren, gegen Rechtsextremismus eintreten und für Demokratie werben, sich für ein tolerantes Miteinander, Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit einsetzen.
Benannt haben wir den Preis nach Ella Kay. Ella Kay war von 1947 an stellvertretende Vorsitzende der Berliner SPD, 1955 bis 1962 Senatorin für Jugend und Sport in Berlin und von 1958 bis 1968 Mitglied des Abgeordnetenhauses. Sie verstarb 1988.
Ihrer frühen Laufbahn als politisch engagierte Frau setzen die Nazis mit ihren Machtergreifung ein jähes Ende und entließen sie 1933 aus dem Bezirksamt, in dem sie arbeitete. Sie arbeitete als Wäscherin, blieb aber politisch im Sinne der Sozialdemokratie aktiv und engagierte sich im Widerstand.
Nach dem Krieg geriet sie wieder in eine Diktatur und wechselte aus Angst vor Repressionen der sowjetischen Militäradministration nach Wilmersdorf, wo dann ihre Laufbahn neu begann. Ella Kay war ein Beispiel für Engagement, Mut und Durchhaltevermögen.
All dies zeichnet auch unsere diesjährigen Preisträger aus. In meinem Wahlkreis, zu dem auch Blankenburg gehört, verteile ich seit fast zehn Jahren etwa viermal im Jahr eine eigene Zeitung. Seit vielen Jahren ist die AfD mit einem großen Haus direkt am Dorfanger sehr präsent, mit vielen werblichen Maßnahmen und Veranstaltungen bespielt sie das Haus, das als eine Art inoffizielle Zentrale der Partei funktioniert.
Vor fünf Jahren habe ich getitelt „Das braune Haus am Dorfanger – Wie die AfD Blankenburg“ einfärben will. Nach dem Artikel habe ich recht viele Zuschriften aus dem Ortsteil bekommen, darunter auch von Menschen, die sich vor einigen Jahren dann zum Netzwerk Blankenburg zusammentaten, das heute den Ella-Kay-Preis erhält.

(Die Preisträgerinnen vom Netzwerk Blankenburg mit Dennis Bucher, MdA, Ko-Kreisvoritzender der SPD Pankow, Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey und dem Berliner SPD-Landesvorsitzenden Steffen Krach)
Respekt, Toleranz und Vielfalt in einer inklusiven, solidarischen und diversen Gesellschaft, das ist die Botschaft des Netzwerks, das sich inzwischen für weit mehr als nur „Zeichen setzen“ einsetzt.
Ein Zeichen – jede Woche – ist die Lichterkette. „Unser Dorf bleibt bunt“, das können alle sehen, die Sonntags abends um 18 Uhr in Blankenburg rund um den Dorfanger unterwegs sind. Eine halbe Stunde in der geredet wird, gesungen wird, Kontakte geknüpft werden. Ich durfte einige Male dabei sein und komme gern wieder dazu.
Aber es blieb eben nicht beim Zeichen setzen: heute ist das Netzwerk Blankenburg der Ort, wo sich all die treffen, die etwas Gutes im Ortsteil bewirken möchten:
Die Initiatoren der Bücherbox sind dort unterwegs, erfolgreich wurde eine Plauderbank aufgestellt, man wirkt am Runden Tisch in Blankenburg mit und man hat die Diskussion um ein Stadtteilzentrum für den Ortsteil angestoßen, der mit unterschiedlichen Bauvorhaben in den nächsten 15 Jahren deutlich wachsen wird.
Ob für die Jugend, für die Seniorinnen und Senioren oder für alle im Ort: in zahlreichen Arbeitsgruppen engagieren sich die Mitglieder des Netzwerks. Immer mit dem Ziel, Menschen erfolgreich zu verbinden. Aber eben auch mit dem Ziel, den Ortsteil resistenter gegen die einfachen Antworten von Rechtsextremisten zu machen.
Das Netzwerk steht allen offen, die sich zu den Grundwerten – die ich genannt habe – bekennen. Viele sind weit darüber hinaus engagiert: in der Gemeinde, bei den „Omas gegen Rechts“ oder auch in demokratischen Parteien. Im besten Sinne vernetzen Sie und spenden ihre Zeit der guten Sache.
Die Jury hat deshalb beschlossen, das Netzwerk für Respekt, Toleranz und Vielfalt Berlin-Blankenburg e.V. in diesem Jahr mit dem Ella-Kay-Preis auszuzeichnen. Der Preis ist mit 300 Euro dotiert, die Sie für ihre Vereinsarbeit verwenden können. Ich darf die Preisträger:innen nach vorn bitten. Herzlichen Glückwunsch, vor allem aber herzlichen Dank für Ihr großes Engagement im Ehrenamt.
(Laudatio des SPD-Ko-Kreisvorsitzenden Dennis Buchner, gehalten auf dem Empfang der SPD Pankow am 18. Juni 2026)
Am Freitag und Samstag findet unsere zweitägige Kreisdelegiertenversammlung zu unserem bezirklichen Wahlprogramm (Schwerpunkt am Freitag) und mit Parteiwahlen (Schwerpunkt am Samstag) statt. Einlassbeginn am Freitag um 17.30 Uhr, am Samstag um 9.30 Uhr. Weitere Informationen in den Termineinträgen zu der KDV.

Rund anderthalb Jahre vor den nächsten Berliner Wahlen hat der Kreisvorstand der Pankower SPD den Zeitplan für die innerparteilichen Nominierungsverfahren beschlossen. Mitglieder, die sich für eine Kandidatur für das Berliner Abgeordnetenhaus oder die Bezirksverordnetenversammlung interessieren sind aufgefordert, sich in ihren örtlichen Abteilungen beziehungsweise den entsprechenden Vorsitzenden zu melden. Die Abteilungen sollen spätestens in Mitgliederversammlungen im September entscheiden, welche Kandidatinnen und Kandidaten der Kreisdelegiertenversammlung (KDV) vorgeschlagen werden. Diese ist nach Parteiengesetz und Satzung zuständig, die Bewerberinnen und Bewerber für die Wahlkreise sowie die Bezirkslisten für das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlung aufzustellen und soll Ende November 2025 entscheiden.
Am vergangenen Dienstag fand die Abschlussveranstaltung der Themenreihe Ausbildung von den Jusos Pankow und der AfA Pankow statt. Gemeinsam haben wir verschiedene Akteur:innen der Berliner Ausbildungslandschaft zusammengebracht, um über die Zukunft der Ausbildung in Berlin zu diskutieren.
Im ersten Panel diskutierten die Arbeitssenatorin Cansel Kiziltepe (SenASGIVA), Knut Lambertin (DGB Pankow) und Dieter Mießen (Frisch & Faust GmbH; Mitglied im Berufsbildungsausschuss der IHK Berlin) über die Ausbildungsplatzumlage. Einigkeit herrschte dabei insbesondere bei der Frage des Handlungsbedarfs hinsichtlich der Ausbildungssituation in Berlin. Deutlich kritischer war die Debatte rund um die Einführung einer Ausbildungsplatzumlage als Teil der Lösung dieses Problems.
Im zweiten Panel ging es um die Wohnsituation für Auszubildende in Berlin. Einleitend berichtete der Auszubildende Lasse Klebe über seine Erfahrungen mit dem Berliner Wohnungsmarkt. Anschließend diskutierten Cansel Kiziltepe, Gerd Woweries (Geschäftsführer des ABB Ausbildungszentrums) sowie Arian Freund (in Vertretung für die Genossenschaft Studentendorf Schlachtensee) zunächst allgemein über Maßnahmen, mit denen Politik und Unternehmen der Wohnungsnot begegnen. Anschließend wurde noch auf das konkrete Projekt zum Bau eines Azubi-Wohnheims im Norden von Pankow eingegangen, bei dem es jedoch förderrechtliche Hindernisse gab. Bei diesem Gespräch wurde deutlich, dass auch hier weitreichende politische Schritte nötig sind, damit die Stadt sowie Betriebe allen Azubis bezahlbaren Wohnraum bereitstellen können.
Unsere Veranstaltung zeigt, wie wichtig der Austausch zwischen den verschiedenen Akteur:innen in Wirtschaft und Politik ist. Die Diskussion war sehr bereichernd und wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für die Diskussion!
Liebe Genossinnen, liebe Genossen,
wir laden Euch herzlich zur Wahlsitzung unserer Arbeitsgemeinschaft für Bildung Pankow (AfB Pankow) ein.
Der Wahltermin ist angesetzt für Samstag, den 31. Mai 2025, 11.00 Uhr. Als Dauer sind maximal 90 Minuten vorgesehen. Ort ist die Kreisgeschäftsstelle der SPD Pankow »Gertrud Hanna«, Berliner Str. 30, 13189 Berlin. Die vorläufige Tagesordnung wurde per E-Mail bzw. per Briefpost übersandt; Ihr findet sie auch unten.
Liebe Genossinnen, liebe Genossen,
wir würden uns freuen, wenn Ihr zahlreich an dem Wahltermin teilnehmen würdet und Euch für ein Engagement in der AfB Pankow begeistern ließet.
Mit solidarischen Grüßen
Dennis Buchner, Rona Tietje
Vorsitzende der SPD Pankow
Wahlversammlung der AfB Pankow
Vorläufige Tagesordnung:
1. Begrüßung und Konstituierung
a. Wahl der Versammlungsleitung (per Akklamation)
b. Wahl der Mandatsprüfungskommission (per Akklamation)
c. Wahl der Zählkommission (per Akklamation)
d. Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung
e. Beschluss über die Tagesordnung
2. Bericht der Vorsitzenden
3. Aussprache über den Bericht
4. Bericht der Mandatsprüfung
5. Beschlussfassung über die Anzahl (gemäß Richtlinie der Arbeitsgemeinschaft)
a. Vorsitzende (Einzelvorsitz oder Doppelspitze)
b. Stellvertretende Vorsitzende
c. Beisitzer:innen
6. Wahlen
a. der oder des Vorsitzenden (Einzelvorsitz Einzelwahl, Doppelspitze Listenwahl oder getrennte Einzelwahl)
b. der stellvertretenden Vorsitzenden (eine Stellvertretung Einzelwahl, sonst Listenwahl)
c. der Schriftführerin bzw. des Schriftführers (Einzelwahl)
d. von Beisitzer:innen (ein Beisitz Einzelwahl, sonst Listenwahl)
e. Nominierung der Vertretung der Arbeitsgemeinschaft im Kreisvorstand der Partei als Wahl (Einzelwahl) und ggf. hilfsweise Nominierung (Einzelwahl)
7. Schlusswort des oder der neuen Vorsitzenden
In der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) sind zusammengefasst: Alle Lehrberufe aus den Bereichen Regelschule, Hochschule, Berufsschule, Sonderschulbereiche und kultureller Unterricht sowie Erzieher/innen, Pädagog/innen, Dozent/innen und pädagogische Führungsfunktionen (Schuldirektor/innen etc.); und die Mitglieder, die den Beitrittswunsch über AG-Beitrittserklärung oder über „meine.spd.de“ erklärt haben (der Beitritt zur AfB kann auch unmitelbar vor Ort vor Beginn der Wahl erfolgen).
Die Kreisgeschäftsstelle der SPD Pankow ist mit U-Bahn, S-Bahn (Bahnhof Pankow) oder Tram (Station Masurenstraße) erreichbar. Der Sitzungsort ist barrierearm: Nach vorheriger Information kann eine Rampe am Eingang angelegt werden. Die Sanitäranlagen sind nicht barrierefrei.
SPD Mauerpark: Infostand zum Ersatzneubau Schönfließer Brücke
02.07.2026, 17:30 Uhr - 19:30 Uhr
Sonnenburger Straße/Kopenhagener Straße
Abteilungsgrillen
02.07.2026, 19:30 Uhr - 22:00 Uhr
Nachbarschaftshaus am Hirschhof (Oderbergerstraße 19, 10435 Berlin)
Sommerfest im Kiezbüro Linda Vierecke
03.07.2026, 16:00 Uhr - 21:00 Uhr
Kiezbüro Linda Vierecke, Raumerstraße 22, 10437 Berlin