Freiraum und Unordnung als Gebot der Stunde! Ein Plädoyer für flexible Stadtentwicklung.
Alexander Goetz

Kommentar von Alexander Götz Rückblickend hat der Bezirk Pankow eine erfreuliche Entwicklung genommen. Ganze Straßenzüge wurden in wenigen Jahren umgestaltet und erstrahlen in neuem Glanz. Besonders augenfällig ist das im Prenzlauer Berg. Dieser Prozess war gewollt und wurde üppig gefördert. Doch es gibt auch Schattenseiten. In vielen Quartieren hat sich die Bevölkerung seit 1990 nahezu ausgetauscht. Häufig ging die städtebauliche Aufwertung zu Lasten von Geringverdienern und älteren Menschen. Neudeutsch nennt man das Gentrifizierung. Ihr Gegenstück ist soziale Verdrängung. Und beides schreitet unverändert voran. Die SPD in Pankow hat deshalb im Frühjahr einen Schutzschirm für Mieter initiiert, der Sozialpläne und Grenzen für Luxussanierungen vorsieht. Unlängst beantragten die Sozialdemokraten ähnliche Vorgaben für einen Komplex rund um die Straßburger Straße im südlichen Prenzlauer Berg. Dies alles wird und soll die beschriebene Entwicklung nicht gänzlich aufhalten. Allerdings kann Politik steuern und Betroffenen wirksamer helfen, als viele meinen. Die benannten Maßnahmen zeigen das.

 
Bericht zur Auftaktveranstaltung des Bürgerbeteilungsverfahrens zum Mauerpark

Ein kleiner Bericht zur Auftaktveranstaltung für das Bürgerbeteiligungsverfahren zum Mauerpark am Mittwoch, dem 7. Juli 2010, im Olof-Palme-Haus:

 
Gemeinsame Veranstaltung der SPD Pankow-Süd mit den Einzelhändlern des Stadtgebietes zum Thema Rangierbahnhof
Der ehemalige Güterbahnhof Pankow_Quelle: Wikimapia

Ein Einkaufszentrum auf dem ehemaligen Güterbahnhof:
Chance oder Bedrohung für die
Einzelhändler in Pankow-Süd?

 
HOWOGE kündigt bei SPD-Besuch sozialverträgliche Mieten an

Am Freitag besuchten fünfzehn Mitglieder der Pankower SPD und der SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Pankow das Servicebüro der HOWOGE in Buch, um sich auf einem Rundgang ausführlich über die geplanten Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen von Geschäftsführer Krischner und Prokurist Wagner informieren zu lassen. Dabei erläuterte die HOWOGE auch die Idee eines Bürgerzentrums an der Ecke Alt-Buch/Wiltbergstraße.

 
Fragwürdig, utopisch, Lüscher.
Berlin-Mitte 1920 (© Förderverein Berliner Historische Mitte e.V.)

Mit der Vorstellung einer Reihe von „Visionen“ für die Gestaltung des Innenstadtquartiers vor dem Roten Rathaus, stellt sich Senatsbaudirektorin Regula Lüscher wiederholt bewusst außerhalb historisch durchdachter Berliner Städtebaupolitik. Dies lässt an der Eignung für ihr Amt zweifeln.

 

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