Jusos
Bei der Jahreshauptversammlung am 14.02.2018 haben wir Jusos Pankow turnusgemäß einen neuen Vorstand gewählt. In den letzten zwei Jahren leiteten Ferike Thom und Rolf Henning, stellvertretender Kreisvorsitzender der SPD Pankow, unseren Verband. Unser langjähriger Vorsitzender Rolf Henning stellte sich aus Altersgründen nicht erneut zur Wahl. Als Vorstandsmodell haben wir uns wieder für die Doppelspitze entschieden, die sich in den letzten Jahren bewährt hat. Juso-Vorsitzende sind jetzt Ferike Thom und Lukas Münninghoff. Als Stellvertreter*innen wurden Tannaz Falaknaz, Alexandra Kunde, Constanze Mayer, Lars Nichterlein und Darwin Veser gewählt, als Beisitzer*innen Bengt Rüstemeier, Karoline Tippelt-Wohl und Stephanie Wölk.
Auch in der SPD-Pankow besteht angesichts des nun vorliegenden Koalitionsvertrages zwischen CDU, CSU und SPD sowie des Schlingerkurses des SPD-Bundesvorstands großer Diskussionsbedarf zu einer möglichen Neuauflage der - inzwischen in Umfragen auf 46 Prozent Zustimmung der Wähler*innen geschrumpften - “Großen Koalition”. Denn am Ende wird es die SPD-Basis sein, die in einem Mitgliederentscheid über Zustimmung oder Ablehnung zu einem neuerlichen Gang in die Koalition mit den beiden konservativen Parteien entscheidet. Entsprechend gut besucht war die Kreisvollversammlung am 13.02. im Rathaus Pankow mit dem SPD-Kreisvorsitzendem Knut Lambertin, dem Pankower SPD-Bundestagsabgeordneten Klaus Mindrup und der Juso-Vorsitzenden Ferike Thom auf dem Podium.
Was treibt junge Menschen in den Djihadismus? Wie funktioniert militant-islamistische Radikalisierung? Wie sieht die salafistische Szene in Berlin aus? Und welche politischen Instrumente helfen, was ist kontraproduktiv? Um diese Fragen ging es bei unserer Mitgliederversammlung am 24. Januar. Als Expertin hatten wir Claudia Dantschke von der Beratungsstelle für Deradikalisierung HAYAT-Deutschland der ZDK Gesellschaft für Demokratische Kultur gGmbH zu Gast.
Auf unserer ersten thematischen Mitgliederversammlung nach der Bundestagswahl haben wir uns mit der Frage auseinandergesetzt, warum es eine neue Debatte über Abtreibung braucht, wie diese Debatte aussehen kann und wie sie aussehen sollte. Denn obwohl das Recht auf Abtreibung eines der wichtigsten Themen der Frauen*bewegung ist, wird es heute kaum noch aus progressiver Perspektive debattiert. Im Gegenteil, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, aber auch in Europa sind sogenannte „Lebensschützer*innen“ auf dem Vormarsch.
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