Gemeinsam für einen sauberen Kiez

Am Freitag, den 28. Mai haben sich Anwohner im Bötzowviertel auf dem Arnswalder Platz getroffen, um am Tag der Nachbarn die erste eigene Aktion „Müll sucht Eimer“ durchzuführen. Dabei wurden an verschiedenen Stellen rund um den Stierbrunnen selbst mitgebrachte Mülleimer aufgestellt, die die Besucher dazu animieren sollen, ihren Abfall nicht achtlos neben die festinstallierten, oft überfüllten Abfallbehälter zu werfen. Da mir das Areal rund um den Stierbrunnen durch meine Unterstützung in der GärtnerInitiative selbst sehr am Herzen liegt, habe ich an der Aktion teilgenommen.

Und das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Bei einem Besuch des Arnswalder Platzes am Montag drauf, waren die Körbe voll und die Arbeit des Straßen- und Grünflächenamtes (SGA) hatte sich erheblich durch das ehrenamtliche Engagement erleichtert. Was sonst in mühevoller Kleinarbeit von den Mitarbeitern aus den Büschen eingesammelt werden muss, konnte nun durch einfaches Entleeren der Behälter unmittelbar entsorgt werden.

Aber wie geht es weiter? Provisorisch installierte Mülleimer können nämlich nur eine Interimslösung darstellen; und das nicht nur aus optischen Gründen! Die Müllproblematik am Arnswalder Platz lässt sich nur durch langfristig tragbare Konzepte in den Griff bekommen, weshalb einige Bürger nun das SGA proaktiv angeschrieben haben. Die Antwort: Etwas ernüchternd! Der Bitte um langfristige, ehrenamtliche Unterstützung in Form von Vorsortierung und der Platzierung des Mülls an überschaubaren Stellen kann von Seiten der Beteiligten in ihrer Privatzeit kaum entsprochen werden. Zumal es auch nicht das Problem löst, dass es für die Menge an Müll viel zu wenig festinstallierte Müllbehälter auf der Grünfläche gibt. Persönlich hoffe ich immer noch auf die Unterstützung des grün geführten Bezirksamtes. Den zuständigen Bezirksstadt Kuhn habe ich ebenfalls angeschrieben. Bisher ohne Antwort. Aus früheren Gesprächen weiß ich, dass oft mit dem Denkmalschutz argumentiert wird und zu viele Körbe das historische Aussehen des Platzes lädierten. Für mich unverständlich, da Müll und Unrat dieses in viel schlimmerer Weise erreicht und auch nicht selten Ratten anzieht.

Fakt ist, hier müssen Profis ran. Das Bezirksamt muss seine Haltung überdenken und zivilbürgerliches Engagement entlasten, wo immer es geht! Mein Ziel ist es, den Arnswalder Platz durch die Berliner Stadtreinigung (BSR) reinigen zu lassen.

Ich halte Sie weiterhin auf dem Laufenden!

 
Der 1. Juni ist Weltkindertag

Heute zum Kindertag besuche ich einige Kinderspielplätze in meinem Wahlkreis. Diese wurden saniert und die Spielgeräte sind wieder flottgemacht, damit die Kleinen ausgelassen und sicher spielen können. Gemeinsam mit Dennis Buchner habe ich mich dafür stark gemacht, mehr Geld für die Sanierung der Spielplätze bereitzustellen.

Es ist uns gelungen, mehr Geld für Spielplätze im Landeshaushalt bereitzustellen.

  • So konnte im Juni 2020 der Spielplatz auf dem Solonplatz wieder eröffnen.
  • Im August 2020 fand die feierliche Neueröffnung des Anton-Saefkow-Parks in meinem Wahlkreis statt. Im Zuge der Aufwertung der Grünanlage konnte auch ein neuer Bolzplatz mit Jugendfreizeitfläche und weitere neue Spiel- und Sportangeboten entstehen. Insgesamt investierten Senat und Bezirk für die Grunderneuerung des Parks rund 3,43 Millionen Euro.
  • Außerdem konnte im Zuge des Programms Stadtumbau Ost die Grün - und Spielfläche an der Thomas-Mann-Straße hinter den Wohnblöcken 2-12 neugestaltet werden.
  • Auch der Spielplatz (Bolzplatz) an der Hanns-Eisler-Straße 6 konnte mittels Bundes- und Landesmittel saniert werden und steht den Kindern wieder zum Spielen zur Verfügung.

Ich setze mich weiter dafür ein, dass die Spielplätze so schnell wie möglich saniert werden und hierfür weiterhin ausreichend finanzielle Mittel bereitstehen.

 
Tag der Nachbarn

Am Freitag, den 28. Mai ist es so weit. Im Rahmen einer bundesweiten Aktion wird am „Tag der Nachbarn“ der Kiez auf Vordermann gebracht. Am Arnswalder Platz startet die Aktion „Müll sucht Eimer“. Für die Durchführung dieser Aktion bedarf es dringend der Mithilfe möglichst vieler Nachbar*innen, denn gesucht werden diverse Behältnisse, die sich als Abfallbehälter eignen wie z.B. Mülleimer, Papierkörbe, Wassereimer, Kübel, Tonnen. Wichtig dabei ist, dass die Behälter völlig unterschiedlich in Material, Größe, Form, Farbe sind. Je bunter, desto besser! Wer ein geeignetes Modell im Keller oder in der Wohnung beherbergt, das er ohnehin längst ausrangieren wollte, kann jetzt sogar noch eine gute Tat damit vollbringen, indem er es einfach neben die unzulänglichen öffentlichen Mülleimer im Park stellt.

Die Aktion soll die zuständigen Ämter wachrütteln, dass es an der Zeit ist, endlich zu reagieren. Die aktuellen - völlig unzweckmäßigen und permanent übervollen - Mülleimer müssen ausgetauscht werden!

Unser Kiez - Unsere Entscheidung. Engagiert Euch und macht mit! Start: Freitag, ca. 17 Uhr / Ende: Sonntag, ca. 17 Uhr

 
Marktführer sigo weiht erste E-Lastenradstation in Berlin ein

Die Charlottenburger Baugenossenschaft geht in Zusammenarbeit mit der sigo GmbH aus Darmstadt mit einem E-Lastenrad-Angebot für ihre Mieter:innen neue Wege. Heute Morgen habe ich zusammen mit dem Geschäftsführer der sigo GmbH, Herrn Lochen, und dem Technischen Vorstand der Charlottenburger Baugenossenschaft, Herrn Röding, die erste sigo Lastenradstation eingeweiht. Im Komponistenviertel entstand der erste von insgesamt drei Abstellorten. Die beiden anderen Ausleihstation entstehen in Hakenfelde und Wilmersdorf.

Die Charlottenburger Baugenossenschaft stellt die Flächen für die Lastenradstationen bereit, weil sie von dem Konzept der nachhaltigen Mobilität überzeugt ist. Mieter:innen haben somit eine attraktive Transportmöglichkeit vor der eigenen Tür, ohne umständlich auf Parkplatzsuche mit dem Auto gehen zu müssen. Als Verkehrspolitiker, der alle Mobilitätsformen stärken möchte, ein Grund, sich zu freuen. Die Räder unterstützen den Nutzer mit einem elektrischen Antrieb, erzielen eine Reichweite von ca. 50km und sind in fünf Stunden wieder aufgeladen.

Ich wünsche Allzeit gute Fahrt.

 
In den Startlöchern - Der Kiezblock im Komponistenviertel kommt!

In dem BVV-Beschluss VIII-0944 „Mehr Raum zur Entfaltung - attraktive Wohnviertel durch Entschleunigung“ sind durch uns acht Wohnviertel zur Erprobung eines umfassenden Einbahnstraßensystems - genannt Superblocks/Kiezblocks vorgeschlagen worden. Unser Ziel ist es, mit der (zunächst) testweisen Einführung in möglichst vielen Pankower Kiezen, den Durchgangsverkehr aus den Wohngebieten fernzuhalten.

Durch verschiedene Initiativen wurden insgesamt sogar 19 Kieze vorgeschlagen.  Da leider nicht alle Kieze gleichzeitig ausgewählt werden konnten, wurde eine Prioritätenliste im Rahmen der Sitzung des Ausschusses für Verkehr und Öffentliche Ordnung vom 12. November festgelegt. Prioritär wurde u.a., neben dem Arnimkiez, das Komponistenviertel als Modellprojekt ausgewählt.

Die konkreten Maßnahmenvorschläge wurden rechtlich geprüft und weiterentwickelt. Derzeit wird die Vergabe der Leistung zur Untersuchung vorbereitet. Wissenschaftlich begleitet den Prozess die Technische Universität Dresden sowie die Technische Universität Berlin. In allen Phasen des Feldversuchs ist eine Beteiligung der Anwohner:innen vorgesehen.

Die Erprobung der Kiezblocks startet noch in der zweiten Jahreshälfte!

Endlich kommen wir unserem Ziel näher, das Komponistenviertel im Ganzen vom Durchgangsverkehr zu befreien und den Anwohnenden ein stückweit Lebensqualität zurückzugeben.

 

Nächste Termine

Infostand
12.09.2026, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr

Herrmann-Hesse-Straße/ Waldstraße (vor Rewe)

Regelmäßiger monatlicher Infostand
12.09.2026, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr

Hauptstraße 65-70, 13127 Berlin-Französisch Buchholz

Kiezspaziergang mit Dennis Buchner: Blankenburg und seine Geschichte(n)
12.09.2026, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr

Dorfkirche Blankenburg - Haltestelle Alt-Blankenburg


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