Jusos
Müssen Filme die von Klimawandel und Überbevölkerung handeln immer Untergangsstimmung verbreiten? Der Film "Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen", den sich wir Jusos Pankow uns im Rahmen des AK Films angesehen haben, entscheidet sich für ein klares Nein. In ihm macht sich ein französisches Ehepaar auf, um bereits praktizierte Lösungen für ein gerechteres und nachhaltigeres gesellschaftliches Zusammenleben zu suchen. Dafür sprechen die beiden mit Wissenschaftlern, Organisationen und Aktivisten, die sich bereits engagieren.
Am 28.04. haben wir mit unserem Arbeitskreis (AK) Film an einer spannenden Veranstaltung zum Thema Datenschutz teilgenommen. Auf der Diskussionsveranstaltung "Meine Daten – Meine Wahl! Was bringt uns die Europäische Datenschutzreform?" des Instituts für Internet und Gesellschaft der Humboldt-Universität Berlin sahen den Film "Democracy. Im Rausch der Daten" und diskutierten mit dem grünen Europaabgeordneten Jan Philipp Albrecht.
Fünf Jahre nach Beginn des Arabischen Frühlings in Tunesien ist es medial ruhig geworden um die Rebellionen gegen Diktatoren und Demokratisierungsbestrebungen in Nordafrika. Libyen, das von 1969 bis 2011 von Muammar al-Gaddafi beherrscht wurde, dürfte für viele von uns fast ein weißer Fleck auf der Landkarte sein. Das wollten wir ändern - denn vor fünf Jahren stand Libyen im Zentrum unserer öffentlichen Wahrnehmung, auch weil in keinem anderen Land während des Arabischen Frühlings derart intensiv von einer westlich geführten Allianz militärisch interveniert wurde.
Am 7. April sahen die Jusos Pankow im Rahmen ihres Arbeitskreises Film (AK Film) beim 7. Arabischen Filmfestival in Berlin den Film "They Were Promised the Sea". Der Dokumentarfilm der kanadischen Regisseurin und politischen Aktivistin Kathy Wazana behandelt die Geschichte der Jüdinnen und Juden in Marokko. Das Judentum in Marokko hat eine zweitausendjährige Geschichte und bis Anfang der 1960er Jahre lebten dort 200.000 bis 300.000 Menschen jüdischen Glaubens. Der Film schildert ein sehr harmonisches Zusammenleben der Judinnen und Juden, Araberinnen und Araber, Berberinnen und Berber sowie der europäischen Ausländerinnen und Ausländer in Marokko und zeigt die Einflüsse der jüdischen Kultur in Marokko.
Auf unserer Mitgliederversammlung haben wir uns mit dem Wahlerfolg der polnischen rechtspopulistischen Partei „Prawo i Sprawiedliwość - Recht und Gerechtigkeit“ (PiS) bei den Parlamentswahlen 2015 beschäftigt, mögliche Konsequenzen für die deutsch-polnischen Beziehungen diskutiert und darüber nachgedacht, was wir aus dem Erfolg des Rechtspopulismus in Polen, aber auch in anderen europäischen Staaten, für unsere politische Arbeit ableiten können. Diskussionsgrundlage waren mehrere Texte (siehe unten), in denen das Ergebnis der Parlamentswahlen 2015, bei denen die PiS mehr als 37 Prozent der Stimmen gewann und heute die Alleinregierung stellt, kommentiert und die PiS politisch eingeordnet wurde.
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