Verkehr
Sicher ist Ihnen aufgefallen, dass neben vielen anderen Stellen im Bezirk Pankow nun auch der U-Bahnhof-Vinetastraße komplett umgebaut wird und den Verkehr, aber auch Ihre Ruhe stört. Wir als SPD Pankow-Süd sind auch Anwohnerinnen und Anwohner des Kiezes und fragen uns, was es mit dieser großen Baustelle auf sich hat.
Illegales Parken auf Gehwegen, im Kreis fahrende Autofahrer auf der verzweifelten Suche nach einem Parkplatz, Anwohner, die sich über Lärm und Abgase ärgern: Das alles lässt sich nach Ansicht der SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Pankow minimieren, wenn der Bezirk in den stark verdichteten Kiezen im südlichen Prenzlauer Berg die Parkraumbewirtschaftung einführt. Bewohnerinnen und Bewohner sowie Kundinnen und Kunden werden dann in den Quartieren mit dem größten Parkdruck wieder eine echte Chance haben, einen legalen Parkplatz zu finden. Das geht aus einer Studie hervor, die das Bezirksamt im vergangenen Jahr hat durchführen lassen. Dazu war die Initiative ebenfalls von der SPD ausgegangen, die sich nun in ihrer damaligen Einschätzung bestätigt sieht.
„Wir wollen das Bezirksamt zur Koordination der Baumaßnahmen verpflichten und sicherstellen, dass die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig über alle Eventualitäten informiert werden“, betont der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Pankow, Roland Schröder, und zielt damit auf das drohende Verkehrschaos in Prenzlauer Berg ab.
„Gerade jetzt im Sommer ist zu beobachten, wie im Prenzlauer Berg der Fahrradverkehr besonders über die Bezirksgrenze hinweg nach Mitte zunimmt. Kein Wunder, steigen doch die Leute bei den steigenden Spritpreisen aufs Rad um, wenn sie zum Beispiel zur Arbeit wollen. Sie sollen aber auch unfallfrei und sicher dort ankommen. Deshalb müssen wir Alternativen zu stark befahrenen Hauptverkehrsstraßen wie der Schönhauser oder Kastanienallee schaffen“, begründet Klaus Mindrup, der Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Pankow, den Vorstoß seiner Fraktion für den Aufbau eines Systems von Fahrradstraßen.

Mit drei Infoständen unterstützte der SPD-Kreis Nordost die Teilnehmer der Fahrrad-Sternfahrt des ADFC am 1. Juni 2008. Nach Veranstalterangaben nahmen wieder 250.000 Radfahrer an dieser Demonstration teil.
Zahlreiche bunte Luftballons der SPD schmückten die Fahrräder der Teilnehmer, die während der Demonstration durch Pankow radelten. Die Infostände wurden betreut von den SPD-Abteilungen 01 (Niederschönhausen-Blankenfelde) 08 (Karow-Buch) und 12 (Prenzlauer Berg / Helmholtzplatz). Der Kreisvorstand bedankt sich herzlich bei allen, die zum Gelingen der Aktionen beigetragen haben.
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