Verkehr
Die Verkehrslage im Pankower Norden ist schon länger chaotisch und sorgt in den Hauptverkehrszeiten für lange Staus. In Blankenburg spitzt sich diese Lage zu und sorgt nicht nur für schlechte Stimmung, sondern auch für Probleme in der Einsatzbereitschaft der Feuerwehr oder in der Mobilität von Menschen mit Einschränkungen.
Die bereits angespannte Verkehrssituation im Pankower Norden wurde durch die Bauarbeiten an der Löffelbrücke, die vom April 2017 bis zum 1. Quartal 2020 andauern sollen, weiter verschärft. Gleichzeit ist noch 2017 geplant, die B2 in Malchow und den Zubringer zur A114 zu sanieren. Das bedeutet weitere Umleitungen durch Weißensee, Heinersdorf und Blankenburg. Darüber hinaus gehen die Bauarbeiten am Schienennetz der Bahnstrecke Berlin-Bernau weiter, was ebenfalls zu Behinderungen des ÖPNVs, die teilweise mehrwöchig sein werden, führen wird. Für die Blankenburger heißt das, mehr Zeit für den SEV einzuplanen.
In den vergangenen Wochen erhielt ich zahlreiche Zuschriften von Bürgerinnen und Bürgern, die ihrer Besorgnis Ausdruck verliehen, dass mit der Änderung des Grundgesetzes die Privatisierung unserer Autobahnen einherginge. Hier veröffentliche ich nun den Brief, mit dem ich auf diese Schreiben geantwortet habe.
Aufgrund von Vandalismus ist das Gehen auf dem Wirtschaftsweg zwischen Blankenburger Pflasterweg und Märchenland sehr gefährlich geworden. Poller und Schilder, die den PKW-Verkehr vom Weg fernhalten sollten, wurden beschmiert und teilweise sogar entfernt. Zusammen mit dem Blankenburger SPD-Bezirksverordneten Yasser Sabek setzt sich Dennis Buchner für die Sicherung des Weges ein. Herr Sabek hat nun eine Kleine Anfrage zu der Thematik gestellt, zu der wir bis zum 10.05.2017 eine Antwort erwarten. Über das Ergebnis werden wir Sie schnellstmöglich informieren.
Diese Woche hatte ich einen interessanten „Vor Ort“-Termin bei dem Unternehmen FlixBus am Alexanderplatz. Nach gut eineinhalbstündiger Führung durch das Haus, erhielten wir einen Vortrag zum Thema „Öffentlicher Personen Fernverkehr“ (ÖPFV). Ich nehme mit, dass Politik, Gesellschaft und Verkehrswirtschaft in den letzten Jahren ihrem Ziel nähergekommen sind, den Individualverkehr zu verringern und bei Fernstrecken vermehrt auf gemeinsame Reisen zu setzen. Darüber hinaus werden nicht nur Metropolen durch die Fernbusse angebunden, sondern auch ländliche Regionen. Durch diesen flächendeckenden Ausbau eines Busnetzes sind viele Arbeitsplätze entstanden. Alleine in Berlin arbeiten ca. 500 Mitarbeiter bei FlixBus. 1.000 Busse befördern auf 300 Linien zu mehr als 1.000 Zielen in 20 europäische Länder. Ca. 30 Millionen Fahrgäste reisten im Jahr 2016 mit FlixBus. 6 Millionen Menschen mit dem Ziel Berlin.
Die Einrichtung von Fernbus-Haltestellen außerhalb des S-Bahnringes zu Gunsten des östlichen Teils unserer Stadt, findet meine Unterstützung. Das bedeutet aber auch, dass wir über die Standortaufgabe von Haltestellen innerhalb des S-Bahnringes diskutieren müssen.
Gute Neuigkeiten für Blankenburg, Heinersdorf und Weißensee:
An gleich vier Standorten wird es 2017 neue Zebrastreifen geben.
Kennen Sie noch weitere unsichere Straßen für Fußgänger?
Schreiben Sie Ihrem Abgeordneten Dennis Buchner oder uns gerne an!
AG60plus: Vorstandsitzung
10.09.2026, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
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Mitgliederversammlung SPD Alt-Pankow
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