Wahlkreis
Ende März berichtete der rbb über die Zunahme von Jugendgruppengewalt im Prenzlauer Berg. Die Berichterstattung darüber habe ich aufgegriffen und mich hierzu im Rahmen einer Schriftlichen Anfrage an den Berliner Senat gewandt. Die Antwort gibt einen Einblick in die Entwicklung der Fallzahlen seit 2020. Wenngleich in den Corona-Jahren ein Rückgang zu verzeichnen war, gibt die aktuelle Entwicklung dennoch Grund zur Besorgnis.
Im Deliktsbereich der Jugendgruppengewalt werden tatverdächtige Personen in der Altersgruppe von 14 bis unter 18 Jahren zusammengefasst. Hierbei wurden 2023 im Ortsteil Prenzlauer Berg insgesamt 183 Delikte aus dem Bereich der Jugendgruppengewalt erfasst. Der größte Anteil entfiel dabei auf Raubdelikte mit 95 Fällen, gefolgt von gefährlicher und schwerer Körperverletzung mit 33 Fällen und einfacher Körperverletzung mit 20 Fällen. Am häufigsten ereigneten sich Übergriffe im Bereich des Mauerparks (71 Taten), dem U-Bahnhof Eberswalder Straße (20 Taten) sowie rund um die Hanns-Eisler-Straße und den Helmholtzplatz (je 16 Straftaten).
Die zuständigen Abschnitte der Polizei Berlin reagieren auf die Entwicklung mit zahlreichen Präventionsangeboten, welche unter anderem an Schulen durchgeführt werden. Dabei sensibilisiert die Polizei die Schülerinnen und Schüler auch in den Bereichen Stichwaffen, Cybermobbing sowie Drogen und schult sie in deeskalierendem Verhalten.
Mit dem Ende der Pandemie hat sich ein großer Teil des öffentlichen Lebens wieder nach draußen verlagert. Das gilt auch für jungen Menschen. Das erklärt ein stückweit den Anstieg der Delikte nach der Corona-Zeit. Trotzdem kann uns die Entwicklung nicht zufriedenstellen und sie darf auch nicht schöngeredet werden. Ich bin dankbar, dass die Präventionsteams der Polizei Berlin hier schnell und mit großem Einsatz reagieren. Dennoch: Bis zum 23. April haben wir bereits 45 Fälle von Jugendgruppengewalt im Prenzlauer Berg zu verzeichnen. Diese Entwicklung darf sich nicht fortsetzen und aus diesem Grund werde ich dieses wichtige Thema weiterhin kritisch begleiten.
Bei strahlend blauem Himmel startete meine monatlichen Bürgersprechstunden vor dem Mühlenberg-Center und am Antonplatz in den Mai. Gemeinsam mit Mitgliedern der SPD habe ich über die Arbeit vor Ort und im Abgeordnetenhaus informiert. Gleichzeitig konnte ich neue Anliegen aus der Nachbarschaft aufnehmen. Viele Menschen sprachen mich auf meine Kiezspaziergänge im Sommer an. Ich freue mich über das rege Interesse und kann Ihnen sagen, dass der Flyer mit den Terminen schon bald in Ihrem Briefkasten zu finden sein wird.
Meine nächste Bürgersprechstunde findet am 18.Mai von 10.00 – 12.00 Uhr auf dem Arnswalder Platz statt. Am 24.Mai zwischen 18.00 – 20.00 Uhr findet eine Sprechstunde, gemeinsam mit meinem Kollegen aus dem Bezirksparlament Mike Szidat, dem Alten Schlachthof statt. Sie finden uns an der Ecke Richard-Ermisch-Straße / Zur Marktflagge.
Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Bezirke Pankow und Friedrichshain-Kreuzberg sowie der polnischen Botschaft habe ich heute in Vertretung für die SPD-Fraktion in der BVV Pankow an der Gedenkveranstaltung anlässlich des Tages der Befreiung teilgenommen.
Jährlich am 8. Mai wird in Pankow am Denkmal des polnischen Soldaten und deutschen Antifaschisten im Volkspark Friedrichshain sowie auch am Gedenkstein am Ostseeplatz dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der Befreiung vom Nationalsozialismus durch die Alliierten 1945 gedacht.
Für viele im Bötzowkiez ist das SPD-Fest zum 1. Mai seit Jahren eine feste Größe und Treffpunkt für alle, die den Tag der Arbeit jenseits des großen Trubels in der Stadt verbringen möchten. Und so zog es auch in diesem Jahr viele Anwohnende auf den Arnswalder Platz. Viel Musik, Kinderspiele, eine Hüpfburg, leckeres Essen und (bei den sommerlichen Temperaturen nicht unwichtig) kühle Getränke standen für die großen und kleinen Gäste bereit. Der Tag bot neben Spiel und Spaß außerdem die Möglichkeit mit politischen Vertreterinnen und Vertretern aus Bezirk und Land ins Gespräch zu kommen: Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe war ebenso dabei wie Bausenator Christian Gaebler und die Kandidierenden für den SPD-Landesvorsitz Nicola Böcker-Giannini, Jana Bertels und Kian Niroomand. Auch unsere stellvertretende Landesvorsitzende und Bezirksstadträtin Rona Tietje, mein Fraktionskollege und Vizepräsident des Abgeordnetenhauses, Dennis Buchner sowie zahlreiche Mitglieder der BVV-Fraktion gesellten sich an diesem Tag zu uns.
Für mich ist der 1. Mai stets eine gute Gelegenheit bei einer Bratwurst oder einem Stück Kuchen die Gespräche mit den Nachbarinnen und Nachbarn im Kiez fortzusetzen und über meine Arbeit im Wahlkreis zu informieren. Ich danke den vielen Helferinnen und Helfern ganz herzlich für die gestrige Unterstützung und freue mich bereits auf das Kiezfest 2025.
Weitere Impressionen gibt es außerdem hier:
Am Samstagvormittag war ich erneut am Rande des Wochenmarktes am Arnswalder Platz mit meiner mobilen Bürgersprechstunde vor Ort. Bei frühlingshaften Temperaturen führte ich anregenden Gespräche und hatte ein offenes Ohr für die kleinen Probleme und großen Nöte.
Auch wenn ich häufig gefragt werde: Die Sprechstunden sind mir jenseits aller Wahlen eine Herzensangelegenheit. Ich freue mich über die Fragen, Anregungen und Ideen der Bürger, denn dadurch lerne ich meine Nachbarn im Kiez besser kennen und kann ihre Anregungen in meine politische Arbeit mit aufnehmen. So erfahre ich was den Menschen „unter den Nägeln brennt“ und kann mich für eine zufriedenstellende Lösung stark machen. Mit der Sprechstunde geht es bereits am 11. Mai weiter. Dann in der Zeit von 10.00 – 11.15 Uhr vor dem Mühlenberg-Center und von 11.30 – 12.30 Uhr am Antonplatz.
Infostand
12.09.2026, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
Herrmann-Hesse-Straße/ Waldstraße (vor Rewe)
Regelmäßiger monatlicher Infostand
12.09.2026, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
Hauptstraße 65-70, 13127 Berlin-Französisch Buchholz
Kiezspaziergang mit Dennis Buchner: Blankenburg und seine Geschichte(n)
12.09.2026, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
Dorfkirche Blankenburg - Haltestelle Alt-Blankenburg