Wahlkreis
Die Tage werden kürzer und die Nächte kälter. Für obdachlose Menschen hat dies konkrete Auswirkungen und sie gilt es in der kalten Jahreszeit besonders zu schützen. Die Notübernachtung des strassenfeger e.V. bietet seinen Gästen nicht nur die Möglichkeit die Nacht im Warmen und Trockenen zu verbringen, sondern auch, sich kostenfrei mit Kleidung einzudecken.
Zu diesem Zweck nehme ich bereits seit 2016 in meinem Bürgerbüro Kleiderspenden von Nachbarinnen und Nachbarn in meinem Wahlkreis an und bringe diese zum strassenfeger in die Storkower Straße. Auch heute habe ich wieder ein ganzes Auto voll Kleidung vorbeigebracht, damit diese an Bedürftige weitergegeben werden kann.
Am Vormittag fand - wie jeden dritten Samstag im Monat - meine mobile Bürgersprechstunde am Rande des Wochenmarktes am Arnswalder Platz statt. Auch dieses Mal kam es zu einem anregenden Austausch mit den Anwohnenden zu Themen aus dem Kiez. Viele Fragen betrafen heute einen möglichen Kiezblock im Bötzowviertel. Kiezblocks können eine geeignete Maßnahme zur Reduzierung von Durchgangsverkehr sein, allerdings sollte dieses Instrument vorausschauend und mit Augenmaß eingesetzt werden. Im Bötzowviertel sehe ich persönlich die Voraussetzungen hierfür jedoch nicht erfüllt und es war gut hierzu heute mit den Nachbarinnen und Nachbarn in den Austausch zu kommen.
Meine nächste Bürgersprechstunde findet am 9. November von 10.00 bis 11.15 Uhr vor dem Mühlenberg-Center und von 11.30 bis 12.30 Uhr vor dem Edeka auf dem Antonplatz statt.
Am Donnerstag besuchte mich die 6a der Tesla-Schule im Abgeordnetenhaus. Zunächst hieß es für die Schülerinnen und Schüler auf der Besuchertribüne des Plenarsaales Aufmerksam lauschen und der Debatte folgen. Während der darauffolgenden Führung durch das Parlament erfuhren sie viel Wissenswertes über die Arbeit der Politiker im Berliner Abgeordnetenhaus. In der Mittagspause kam ich mit den Kindern ins Gespräch und freute mich über ihr Interesse und die vielen Fragen. Sie wollten z. B. wissen, warum einige Politiker dazwischenrufen während einer Rede - im Unterricht dürften sie das schließlich nicht. Spannend war für mich, auf welche Einzelheiten Kinder achten. Ich denke, es war für die Schülerinnen und Schüler ein spannender Vormittag. Schon am 7. November besucht mich eine weitere Klasse der Tesla-Schule und ich freue mich auf die jungen Menschen.
In der vergangenen Woche hat der Bezirk in der Grünen Stadt neue Fahrradbügel installiert und damit das Angebot an Abstellmöglichkeiten spürbar und sichtbar erhöht. Dies mag auch eine Reaktion darauf sein, dass zuletzt zahlreiche Räder an den Baumschutzbügeln für Jungbäume angeschlossen wurden. Zugegeben: Diese haben eine gewisse Ähnlichkeit, sind jedoch direkt in den Baumscheiben befestigt und sollen neugepflanzte Bäume in den ersten Jahren vor Beschädigungen beispielsweise durch parkende Fahrzeuge und andere äußere Einflüsse schützen Ein bisschen Gewöhnungszeit braucht es aber offenbar noch, ehe die neuen Bügel angenommen werden, wie das Beispiel aus der Bernhard-Lichtenberg-Straße zeigt.
Im Rahmen des „Freiday-Lernens“ hat sich die elfjährige Pia bei mir gemeldet und mich darauf hingewiesen, dass die Ampelschaltung an der Kniprodestraße / Conrad-Blenkle-Straße für zu Fuß Gehende keine Überquerung in einem Zug zulässt. Dies, so Pia, sei nicht nur für Kinder, sondern auch insbesondere für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen ein Problem. Um damit hat Pia absolut recht. Mehr noch: Zuvor hatte sie sich diesbezüglich bereits an den ehemaligen Ampelbetreiber „Alliander“, die Stromnetz Berlin sowie das Bezirksamt Pankow gewandt und Plakate aufgehängt.
Nachdem sich nichts änderte, meldete sich Pia im Mai bei mir und entschied sich nach einem gemeinsamen Vor-Ort-Termin eine Petition im Abgeordnetenhaus einzureichen, welche ich im Folgenden im Petitionsausschuss verantwortlich begleitet habe. Mit Erfolg: Auf Grundlage von Pias Petition wurden die nötigen Untersuchungen eingeleitet und festgestellt, dass die Grünphase für zu Fuß Gehende verlängert werden soll.
In dieser Woche trafen wir uns noch einmal am Ort des Geschehens und sind nun gemeinsam gespannt, wann die Umsetzung erfolgt. Es ist nicht selbstverständlich, dass sich Schülerinnen und Schüler in so jungen Jahren so zielstrebig und ausdauernd für Veränderungen in ihrem Lebensumfeld einsetzen. Pias Engagement erachte ich als herausragend. Es verdient unsere höchste Anerkennung und ich freue mich, dass es ihrer Schule gelingt, ihren Schülerinnen und Schülern dies in vorbildlicher Weise zu vermitteln.
Auf einen Cappuccino mit Tino im "Cafezinho"
11.09.2026, 14:00 Uhr - 16:00 Uhr
Bötzowstraße 41, 10407 Berlin
Infostand
12.09.2026, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
Herrmann-Hesse-Straße/ Waldstraße (vor Rewe)
Regelmäßiger monatlicher Infostand
12.09.2026, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
Hauptstraße 65-70, 13127 Berlin-Französisch Buchholz