BVV
Jugendkulturangebote warten weiter auf Lösung
Zur BVV-Tagung am 1. Dezember 2010 bringt die SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Pankow eine Missbilligung des Bezirksstadtrat für Kultur, Wirtschaft und Stadtentwicklung, Dr. Michail Nelken (Linke) ein. Anlass dafür ist das fortgesetzte Nichtumsetzen zweier BVV-Beschlüsse, die im Zusammenhang mit der Umwidmung des Eliashof zur Schule stehen.
Für das Gebiet zwischen Berliner Allee, See-, Park- und Albertinenstraße in Weißensee soll ein Entwicklungskonzept erstellt werden. Das jedenfalls sieht ein Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Pankow auf Antrag von SPD, Bündnis 90/Die Grünen, CDU und FDP vom 9. Juni vor. Das vom Bezirksamt zu erarbeitende Konzept soll vorhandene Nutzungen und Leerstände sowie Baupotenziale erfassen. Ebenso sollen öffentliche Interessen, wie zum Beispiel an Grünflächen beschrieben werden. Darauf aufbauend soll in einem zweiten Schritt ein Leitbild für die Entwicklung des Areals entworfen werden. Der Beschluss basiert auf einer Initiative der SPD-Fraktion.
Gut besucht war die Festveranstaltung anlässlich des 20. Jahrestages der ersten freien Kommunalwahlen in Ost-Berlin vom 6. Mai 1990, zu der die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Pankow am 10. Juni 2010 ins Rathaus Pankow eingeladen hatte. Für neue Ein- und Überblicke sorgte die Ausstellung „Wir wussten was wir wollten, aber wir wussten nicht wie es geht“ ebenso wie der historische Fachvortrag des Leiters des Fachbereichs Museum/Geschichtsarbeit im Bezirk, Bernt Roder, zum kommunalpolitischen Aufbruch in Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee. Mit langanhaltendem Applaus wurde die spannende Gesprächsrunde mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen bedacht, die von ihrem persönlichen kommunalpolitischen Aufbruch erzählten und den Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern von heute mit auf den Weg gaben, die Lücken im System zu suchen und zum Wohle des Bezirks auszunutzen sowie Politik mit Emotion zu verbinden. Für die SPD im Bezirk Pankow bereicherten die frühere Bezirksstadträtin für Jugend und Sport im Altbezirk Pankow, Kirstin Fussan, und der frühere Bezirksbürgermeister des Altbezirks Prenzlauer Berg, Reinhard Kraetzer, die Talkrunde.
Zur Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) am 9. Juli 2010 wird die SPD-Fraktion acht Anträge einreichen: Zur Errichtung des Komödienhauses am Pfefferberg (VI-1075), für den Erhalt der Brücke an der Sudauer Straße in Buch (VI-1087), für die Vergrößerung der Abstandsflächen nach der Berliner Bauordnung (VI-1089), zur Präsentation der Ausstellung „Gegen die Regeln“ in Pankow (VI-1090), für die erneute Inbetriebnahme der Heidekrautbahn (VI-1091), gegen die Errichtung eines Turmbahnhofes am „Karower Kreuz“ (VI-1092), für Hinweis-schilder zum Schloss Schönhausen (VI-1093) sowie für ein städtebauliches Entwicklungskonzept für die Flächen rund um den Weißen See (VI-1095).
Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Pankow hat bei ihrer Sitzung am 31. März 2010 den Beschluss des Abgeordnetenhauses "Initiative Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt" (Drs. 16/2291) einvernehmlich begrüßt. Gleichzeitig hat sie eine Reihe von Maßnahmen beschlossen, mit denen die Initiative im Bezirk umgesetzt werden soll.
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