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Gute Nachrichten gibt es für die Schulen und Vereine im Pankower Zentrum: Der lang ersehnte und dringend benötigte Turnhallenneubau in der Neuen Schönholzer Straße kann nunmehr realisiert werden, nachdem es eine Einigung bei den Rückübertragungsansprüchen auf das Areal gibt. Diese hatten das Projekt überraschend gestoppt. Ursprünglich sollte das Vorhaben längst in der Umsetzung sein. Vor zwei Jahren hatte der Pankower SPD-Abgeordnete Torsten Schneider beim Senat die Bereitstellung der erforderlichen Investitionsmittel durchsetzen können, das Bezirksparlament hatte daraufhin erfolgreich auf eine Ausschreibung noch 2009 gedrängt.
Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat am gestrigen Mittwoch beschlossen, in Alt-Pankow eine neue Grundschule zu schaffen. Damit reagiert der Bezirk auf den überdurchschnittlichen Anstieg der Kinder- und Schülerzahlen. Das seit 2009 in der Sanierung befindliche Schulgebäude in der Mendelstraße 54 wird ab dem 1. August 2011 die neue Grundschule aufnehmen. Organisatorisch kooperiert die neue Grundschule mit der Schule an der Strauchwiese, einer Grundschule mit dem sonderpädagogischen Schwerpunkt Sprache. Beide Schulen sollen zu einem späteren Zeitpunkt am Standort Mendelstraße verortet werden.
Der Mauergrünzug nördlich der Wollankstraße, der ehemalige Güterbahnhof Schönholz sowie der Bürgerpark und der Volkspark Schönholzer stehen nun unter Schutz. Rund 143 Hektar Landschaftsschutzgebiet hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Pankow neu ausgewiesen. Mit dem Schutz des Grüns wurde eine alte Forderung der SPD Pankow umgesetzt.
Schilda lässt grüßen: Die Unterfahrung an der neuen Brücke am S-/U-Bahnhof Pankow ist zu niedrig ausgefallen. Die darunter verlaufende Straßenbahn-Oberleitung gefährdet hohe Fahrzeuge. Die niedrige Durchfahrthöhe verhindert, dass Doppeldeckerbusse der Berliner Verkehrsbetriebe wie die der Linie M 27 die Kreuzung Florastraße/Berliner Straße befahren können. Dies erbrachte die Kleine Anfrage KA-0708/VI der SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung. Der für die chaotische Organisation des Straßenbaus in Alt-Pankow verantwortliche bündnisgrüne Stadtrat Jens-Holger Kirchner meint nun, die BVG zu einem Umbau der Dachantennen auf ihren Doppeldeckern bewegen zu können. Dann könnten auch die "Großen Gelben" die Kreuzung wieder befahren.
Die Zukunft der größten öffentlichen Pankower Bibliothek ist Thema in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Pankow. Denn möglicherweise steht ihr als Mieterin des Jüdischen Waisenhauses ein Umzug bevor. Mittlerweile ist eine Privatschule in das Gebäude in der Berliner Straße eingezogen, die eventuell expandieren will. Der Bezirk könnte wahrscheinlich eine Verlängerungsoption für die Bibliothek nutzen, doch die konkreten Rahmenbedingungen sind der BVV nicht bekannt. Außerdem sind auch andere Standorte für eine Nutzung als Bibliothek denkbar, wobei die Priorität für die SPD-Fraktion aber an einem zentralen Standort wie dem jetzigen unweit des S- und U-Bahnhofes Pankow liegt.
Die Planungen und Optionen wollen die Verordneten der SPD nun endlich in Erfahrung bringen. Deshalb soll im Rahmen einer Großen Anfrage zur Zukunft der Bibliothek das Bezirksamt mitteilen, ob und unter welchen Bedingungen die Bibliothek im Pankower Zentrum am heutigen Standort weiter bestehen bleiben kann. "Die Janusz-Korczak-Bibliothek ist ein wichtiger Bezugspunkt für die Pankowerinnen und Pankower. Im Stadtbild prägenden ehemaligen Jüdischen Waisenhaus ansässig, bereichert sie die kulturelle Angebotspalette in Alt-Pankow. Wir fordern das Bezirksamt auf, seine Pläne für die Bibliothek offen zu legen", erklärt Klaus Mindrup, der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Pankower Kommunalparlament.
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