Geschichte
Vor fünfzig Jahren wurde durch den Bau der Berliner Mauer die Teilung Deutschlands für die ganze Welt sichtbar zementiert. Die SED-Diktatur stoppte mit Beton, Stacheldraht und Schießbefehl die Abwanderung ihrer Bürgerinnen und Bürger in die Bundesrepublik. Die SPD gedenkt in diesen Tagen des Mauerbaus, der den Menschen in Ostdeutschland für lange Zeit Freiheit genommen hat.
Am 13. August 2011 jährt sich der Bau der Berliner Mauer zum fünfzigsten Mal. Den Jahrestag begeht die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Pankow in zweifacher Weise: Um 9.30 Uhr gedenken die Bezirksverordneten gemeinsam mit dem Bezirksamt an der Grabstätte von Peter Fechter auf dem Friedhof der evangelischen Auferstehungsgemeinde in der Indira-Gandhi-Straße in Weißensee der Frauen und Männer, die in den Jahren der deutschen Teilung an der Mauer ihr Leben verloren haben. Im Anschluss startet um 11 Uhr am Eingang zum Mauerpark in der Eberswalder Straße eine kommentierte Fahrradtour entlang des ehemaligen Mauerverlaufs.
Üblicherweise trifft sich die SPD-Fraktion am Montag abend, um Themen zu besprechen und Sitzungen vorzubereiten. An diesem Montag ist das anders: Die Fraktion feiert gemeinsam mit den Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten und den Bürgerinnen und Bürgern aus Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee den Fall der Mauer vor 20 Jahren. Seit dem historischen Ereignis am 9. November 1989 kommen Menschen aus Ost und West am Jahrestag des Mauerfalls an der Böse-Brücke zusammen - dorthin, wo sich der Schlagbaum zu allererst hob. Auch in diesem Jahr werden sich die Bezirksbürgermeister aus Pankow und Mitte gegen 20 Uhr auf der Brücke die Hand reichen. Vor Ort wird dann auch der Entwurf für die Gestaltung des "Platz des 9. November 1989" zu sehen sein. Die Idee, einen solchen Platz an der Böse-Brücke zu gestalten, geht auf einen Beschluss der BVV vom Februar 2005 zurück.
Am 7. Oktober 1989 trafen sich mutige Menschen in Schwante, um die ostdeutsche Sozialdemokratie wieder erstehen zu lassen.
Konrad Elmer-Herzig, SDP-Gründungsmitglied und Pankower Bundestagsabgeordneter von 1990 bis 1994, erinnert sich:
"Auf den Anfang kommt es an!" (PDF-Dokument)
Am 7. Mai 1989 wurde der Wahlbetrug in der DDR zum öffentlichen Thema. Die staatlich verordneten Fälschungen bei der Kommunalwahl beschleunigten das Erstarken der Bürgerrechtsbewegung. Umwelt- und Kirchengruppen und schließlich die Gründung der SDP im Oktober 1989 zeigten die Grenzen der SED-Herrschaft.
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