Medizin-Nobelpreis geht nach Berlin

Eine tolle Nachricht: Der Berliner Wissenschaftler Peter Hegemann von der Humboldt-Universität wird gemeinsam mit Georg Nagel und Karl Deisseroth mit dem Medizin-Nobelpreis 2026 ausgezeichnet. Die drei Forscher haben eine Methode mitentwickelt, mit der sich bestimmte Zellen im Körper mithilfe von Licht gezielt beeinflussen lassen. Das hat der Forschung ganz neue Möglichkeiten eröffnet – insbesondere bei der Untersuchung des Gehirns und verschiedener Erkrankungen. Der Nobelpreis ist auch eine Anerkennung für die hervorragende Wissenschaft und Forschung, die hier bei uns in Berlin geleistet wird. Herzlichen Glückwunsch zu dieser besonderen Auszeichnung!

 
Stolpersteinverlegung in der Hufelandstraße

Am Montag wurden vor der Hufelandstraße 4 im Bötzowviertel zwei Stolpersteine für Carl und Margarete Coper verlegt. Die beiden zogen 1935 mit der gemeinsamen Tochter Edith in die Hufelandstraße. Während der NS-Zeit wurde die Familie ausgegrenzt, entrechtet, enteignet und verfolgt. Ihre Tochter konnten die Eltern noch vor Mai 1939 nach England schicken. Carl und Margarete Coper wurden am 29. Oktober 1941 in das Ghetto Litzmannstadt deportiert und im September 1942 im Vernichtungslager Kulmhof ermordet.

Mit den beiden Stolpersteinen bekommen Carl und Margarete Coper nun einen sichtbaren Platz in unserem Kiez zurück. Sie erinnern uns daran, dass hinter den Millionen Opfern des Nationalsozialismus einzelne Menschen, Familien, Nachbarinnen und Nachbarn standen. Erinnerung beginnt direkt vor unserer Haustür. Und es liegt an uns, sie wachzuhalten. (Foto: Harf Zimmermann)

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Politischer Kaffeeklatsch: Nach den Wahlen in Berlin - SPD was nun?

Liebe Genossin, lieber Genosse,

bei den Wahlen in Berlin gab es sowohl im Land als auch in Pankow für die SPD ein sehr unerfreuliches Ergebnis.

- Was sind die Ursachen?
- Welche Fehler wurden im Wahlkampf gemacht?
- Was sollten wir in unserem Handeln und unserer Politik ändern?
- Und wie geht es weiter? Sollen wir uns an der Bildung des neuen Senates beteiligen und wenn ja mit wem?

Diese Fragen werden derzeit zu Recht sehr ausführlich in der Partei diskutiert. Wir wollen sie mit Dir diskutieren - in entspannter Atmosphäre. Keine strenge Tagesordnung, kein Podium. In lockerer Runde die Meinungen austauschen und einander zuhören. Und das bei einer Tasse Kaffee (oder Tee) und einem leckeren Stück Kuchen.

Am Samstag, den 10. Oktober 2026, laden wir von 15 bis 17 Uhr in die SPD-Kreisgeschäftsstelle "Gertrud Hanna" in der Berliner Straße 30, 13189 Berlin ein.

Ob gemütlicher Kaffeeklatsch, spannende Gespräche oder erste Ideen für Initiativen – alles ist willkommen. Das Treffen ist offen für alle, gern auch mit Familie. Egal ob SPD-Mitglied oder politisch interessierte Bürger. Für die Planung bitten wir um eine Voranmeldung unter bjoern.steinborn@spdpankow.de, aber auch eine spontane Teilnahme ist möglich.

Wir freuen uns auf einen lebendigen Austausch und einen schönen Kaffeeklatsch mit Euch!

Katharina Berten
Björn Steinborn
Karoline Teuber-Wohl

 
VW kündigt Tarifverträge - Beschäftigte sollen zahlen, Aktionäre werden weiter bedient

Der VW-Konzern hat am gestrigen Mittwoch einseitig nahezu alle Tarifverträge gekündigt. Damit verschärft der größte deutsche Automobilkonzern den Druck auf seine Beschäftigten immer weiter. Dabei hat die Konzernbelegschaft längst Verantwortung übernommen: Vertreten durch ihren Konzernbetriebsrat (KBR) und die IGMetall haben die Beschäftigten akzeptiert, ab 2025 jährlich auf rund 1,5 Milliarden Euro zu verzichten. Dieser massive Beitrag zur Stabilisierung des Unternehmens steht jedoch in einem krassen Gegensatz zur Unternehmenspolitik gegenüber den Aktionärinnen und Aktionären: Ende Juli wurde denen 2,6 Milliarden Euro ausgeschüttet. Gleichzeitig spricht VW-Chef Oliver Blume angesichts wirtschaftlicher Schwierigkeiten und sinkender Gewinne (und ja: es sind immer noch üppige Gewinne) von einer Lage, die „mehr als kritisch" sei. Wer jedoch Milliarden an Aktionäre ausschüttet, während Beschäftigte auf Einkommen, Sicherheit und tarifliche Absicherung verzichten sollen, handelt diplomatisch ausgedrückt unverantwortlich! Das ist nichts anderes als Sozialraub auf Kosten der Beschäftigten während Aktionäre weiterhin schamlos bedient werden.
Als SPD-Basis fordern wir - die AfA Pankow gemeinsam mit dem AfB Pankow - die VW-
Arbeitgeberseite auf, die Kündigung der Tarifverträge unverzüglich zurückzunehmen.
Darüber hinaus muss der Vorstand endlich damit beginnen, verlorenes Vertrauen wiederherzustellen. Dazu gehört vor allem, Verantwortung für eigene wirtschaftliche Fehlentscheidungen zu übernehmen, statt deren Folgen einseitig auf die Beschäftigten abzuwälzen. Es kann nicht sein, dass einerseits Arbeitnehmerinnen Jahr für Jahr auf Milliarden verzichten sollen, während sich andererseits jene, die sich nicht an der Wertschöpfung durch Arbeit am Unternehmen beteiligen, weiterhin durch Ausschüttungen hoher Renditen bereichern. Die SPD ist historisch und politisch aus der Arbeiter*innenbewegung hervorgegangen. Deshalb muss sie in dieser Frage klar Haltung zeigen und die Arbeitgeberseite deutlich in ihre Schranken weisen. Verantwortung darf nicht nach unten delegiert, während Gewinne nach oben verteilt werden. Das gleiche gilt für die Fachkräftesicherung von morgen. Wenn für junge Talente die Übernahmegarantie nach der Ausbildung, ein Hauptargument sich für einen Betrieb zu entscheiden, wegfällt, sinkt auch die Attraktivität der betrieblichen Ausbildung. Es gilt ein einfacher Grundsatz: Erst die Übernahme sozialer Verantwortung, dann die Ausschüttung von Gewinnen!


Zusammengefasst: Tarifverträge, Arbeitsplätze und soziale Sicherheit dürfen nicht zur Verhandlungsmasse werden, während Aktionäre weiterhin Milliarden erhalten.


Lasse Klebe und Katja Boll
AfA Pankow
und Dean Gärtner
AfB Pankow

 
Viele Ideen. Viel Zuspruch. Und es geht weiter.

Am vergangenen Samstag war ich wieder mit meiner mobilen Sprechstunde am Arnswalder Platz und auch diesmal sind viele, viele Menschen auf einen Plausch vorbeigekommen. Immer wieder ging es auch um das, was wir in den vergangenen Jahren gemeinsam für unseren Kiez bewegen konnten. Viele Erinnerungen, viele Geschichten – und manches herzliche Wort, das mir sehr viel bedeutet. Und es wurde deutlich: Es gibt weiterhin viele Themen, Ideen und Pläne. Und genau darum möchte ich mich auch künftig kümmern, ansprechbar bleiben und mich gemeinsam mit den Menschen vor Ort einbringen. „Auch ohne Wahl für Sie da“ - das wird künftig auch ohne Mandat mein Credo sein.

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Nächste Termine

AG60plus: Vorstandsitzung
08.10.2026, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr

Kreisgeschäftsstelle der SPD Pankow, Berliner Straße 30, 13189 Berlin

Kostenlose DRV-Rentenberatung
08.10.2026, 14:00 Uhr - 18:00 Uhr

Kreisgeschäftsstelle der SPD Pankow, Berliner Straße 30, 13189 Berlin

Mitgliederversammlung SPD Alt-Pankow
08.10.2026, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

SPD-Kreisgeschäftsstelle "Gertrud Hanna", Berliner Straße 30, 13189 Berlin


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