Politischer Kaffeeklatsch: Nach den Wahlen in Berlin - SPD was nun?

Liebe Genossin, lieber Genosse,

bei den Wahlen in Berlin gab es sowohl im Land als auch in Pankow für die SPD ein sehr unerfreuliches Ergebnis.

- Was sind die Ursachen?
- Welche Fehler wurden im Wahlkampf gemacht?
- Was sollten wir in unserem Handeln und unserer Politik ändern?
- Und wie geht es weiter? Sollen wir uns an der Bildung des neuen Senates beteiligen und wenn ja mit wem?

Diese Fragen werden derzeit zu Recht sehr ausführlich in der Partei diskutiert. Wir wollen sie mit Dir diskutieren - in entspannter Atmosphäre. Keine strenge Tagesordnung, kein Podium. In lockerer Runde die Meinungen austauschen und einander zuhören. Und das bei einer Tasse Kaffee (oder Tee) und einem leckeren Stück Kuchen.

Am Samstag, den 10. Oktober 2026, laden wir von 15 bis 17 Uhr in die SPD-Kreisgeschäftsstelle "Gertrud Hanna" in der Berliner Straße 30, 13189 Berlin ein.

Ob gemütlicher Kaffeeklatsch, spannende Gespräche oder erste Ideen für Initiativen – alles ist willkommen. Das Treffen ist offen für alle, gern auch mit Familie. Egal ob SPD-Mitglied oder politisch interessierte Bürger. Für die Planung bitten wir um eine Voranmeldung unter bjoern.steinborn@spdpankow.de, aber auch eine spontane Teilnahme ist möglich.

Wir freuen uns auf einen lebendigen Austausch und einen schönen Kaffeeklatsch mit Euch!

Katharina Berten
Björn Steinborn
Karoline Teuber-Wohl

 
VW kündigt Tarifverträge - Beschäftigte sollen zahlen, Aktionäre werden weiter bedient

Der VW-Konzern hat am gestrigen Mittwoch einseitig nahezu alle Tarifverträge gekündigt. Damit verschärft der größte deutsche Automobilkonzern den Druck auf seine Beschäftigten immer weiter. Dabei hat die Konzernbelegschaft längst Verantwortung übernommen: Vertreten durch ihren Konzernbetriebsrat (KBR) und die IGMetall haben die Beschäftigten akzeptiert, ab 2025 jährlich auf rund 1,5 Milliarden Euro zu verzichten. Dieser massive Beitrag zur Stabilisierung des Unternehmens steht jedoch in einem krassen Gegensatz zur Unternehmenspolitik gegenüber den Aktionärinnen und Aktionären: Ende Juli wurde denen 2,6 Milliarden Euro ausgeschüttet. Gleichzeitig spricht VW-Chef Oliver Blume angesichts wirtschaftlicher Schwierigkeiten und sinkender Gewinne (und ja: es sind immer noch üppige Gewinne) von einer Lage, die „mehr als kritisch" sei. Wer jedoch Milliarden an Aktionäre ausschüttet, während Beschäftigte auf Einkommen, Sicherheit und tarifliche Absicherung verzichten sollen, handelt diplomatisch ausgedrückt unverantwortlich! Das ist nichts anderes als Sozialraub auf Kosten der Beschäftigten während Aktionäre weiterhin schamlos bedient werden.
Als SPD-Basis fordern wir - die AfA Pankow gemeinsam mit dem AfB Pankow - die VW-
Arbeitgeberseite auf, die Kündigung der Tarifverträge unverzüglich zurückzunehmen.
Darüber hinaus muss der Vorstand endlich damit beginnen, verlorenes Vertrauen wiederherzustellen. Dazu gehört vor allem, Verantwortung für eigene wirtschaftliche Fehlentscheidungen zu übernehmen, statt deren Folgen einseitig auf die Beschäftigten abzuwälzen. Es kann nicht sein, dass einerseits Arbeitnehmerinnen Jahr für Jahr auf Milliarden verzichten sollen, während sich andererseits jene, die sich nicht an der Wertschöpfung durch Arbeit am Unternehmen beteiligen, weiterhin durch Ausschüttungen hoher Renditen bereichern. Die SPD ist historisch und politisch aus der Arbeiter*innenbewegung hervorgegangen. Deshalb muss sie in dieser Frage klar Haltung zeigen und die Arbeitgeberseite deutlich in ihre Schranken weisen. Verantwortung darf nicht nach unten delegiert, während Gewinne nach oben verteilt werden. Das gleiche gilt für die Fachkräftesicherung von morgen. Wenn für junge Talente die Übernahmegarantie nach der Ausbildung, ein Hauptargument sich für einen Betrieb zu entscheiden, wegfällt, sinkt auch die Attraktivität der betrieblichen Ausbildung. Es gilt ein einfacher Grundsatz: Erst die Übernahme sozialer Verantwortung, dann die Ausschüttung von Gewinnen!


Zusammengefasst: Tarifverträge, Arbeitsplätze und soziale Sicherheit dürfen nicht zur Verhandlungsmasse werden, während Aktionäre weiterhin Milliarden erhalten.


Lasse Klebe und Katja Boll
AfA Pankow
und Dean Gärtner
AfB Pankow

 
Viele Ideen. Viel Zuspruch. Und es geht weiter.

Am vergangenen Samstag war ich wieder mit meiner mobilen Sprechstunde am Arnswalder Platz und auch diesmal sind viele, viele Menschen auf einen Plausch vorbeigekommen. Immer wieder ging es auch um das, was wir in den vergangenen Jahren gemeinsam für unseren Kiez bewegen konnten. Viele Erinnerungen, viele Geschichten – und manches herzliche Wort, das mir sehr viel bedeutet. Und es wurde deutlich: Es gibt weiterhin viele Themen, Ideen und Pläne. Und genau darum möchte ich mich auch künftig kümmern, ansprechbar bleiben und mich gemeinsam mit den Menschen vor Ort einbringen. „Auch ohne Wahl für Sie da“ - das wird künftig auch ohne Mandat mein Credo sein.

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Mein Versprechen gilt: Auch ohne Wahl für Sie da!

Seit letztem Sonntag haben mich unglaublich viele Zuschriften von Nachbarinnen und Nachbarn aus dem Wahlkreis erreicht. Viele haben persönliche Erinnerungen an Begegnungen und gemeinsame Erlebnisse der vergangenen Jahre geteilt, sich für meine Arbeit bedankt und ihr Bedauern über den Ausgang der Wahl ausgedrückt. Eine Auswahl der rund 300 Zuschriften, die mich in den vergangenen Tagen erreicht haben, sehen Sie über diesem Beitrag. Gerade die vielen persönlichen Erinnerungen und Rückblicke haben mich sehr bewegt. Dafür danke ich Ihnen und Euch von Herzen.

Gleichwohl: Ich bin nicht aus der Welt. Meinen Slogan „Zuverlässig. Konsequent. Engagiert.“ habe ich stets um ein Versprechen ergänzt: „Auch ohne Wahl für Sie da!“ Und hier dürfen Sie mich beim Wort nehmen. Ich werde auch weiterhin für Sie ansprechbar und regelmäßig vor Ort sein. Wenn Sie mögen, gleich heute. Um 10 Uhr bin ich (wie gewohnt) mit meinem Infostand für Sie vor Ort am Arnswalder Platz und freue mich auf die Gespräche mit Ihnen.

 
Wie geht’s weiter an der Tesla-Schule?

Die alte Sporthalle der Tesla-Schule ist inzwischen Geschichte. Doch wie geht es mit dem Neubau und der Neugestaltung der Außenanlagen weiter? Ich habe mich einmal schlaugemacht.

Der Abriss begann im Mai 2025, verzögerte sich wegen Schadstofffunden jedoch um rund drei Monate. Auch darüber hinaus kam das Vorhaben immer wieder ins Stocken – unter anderem wegen fehlender Finanzmittel, personeller Engpässe und Streitigkeiten mit Planungsbüros. Der Auftrag für den Neubau ist bislang noch nicht vergeben. Derzeit werden die Planungen noch einmal geprüft. Wenn diese Prüfung abgeschlossen und die Finanzierung gesichert ist, soll der Bauauftrag vergeben werden.

Für das gesamte Vorhaben werden inzwischen gut 35,5 Millionen Euro veranschlagt. Dazu gehören neben der neuen Sporthalle auch der Ganztagsbereich sowie die Außen- und Sportanlagen. Als Fertigstellungstermin wird derzeit September 2029 genannt. Nach den bisherigen Verzögerungen bleibt zu hoffen, dass dieser Zeitplan nun hält.

 

Nächste Termine

Abteilungsversammlung SPD Mauerpark
06.10.2026, 19:30 Uhr

Kiezbüro Linda Vierecke, Raumerstraße 22

AG60plus: Vorstandsitzung
08.10.2026, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr

Kreisgeschäftsstelle der SPD Pankow, Berliner Straße 30, 13189 Berlin

Kostenlose DRV-Rentenberatung
08.10.2026, 14:00 Uhr - 18:00 Uhr

Kreisgeschäftsstelle der SPD Pankow, Berliner Straße 30, 13189 Berlin


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