12 Anträge für die 39. Bezirksverordnetenversammlung Pankow

Die Fraktion hat zwölf Anträge für die am 24.02.2021 stattfindende 39. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Pankow eingereicht.

39. Sitzung der BVV Pankow am 24.02.2021

  • Datengrundlage über den Verkehr im Bezirk Pankow verbessern! -Antrag-
  • Aufhebung des Bezirksamtsbeschlusses zur Drucksache VIII-1140 „Kleine Anfragen beantworten! -Antrag-
  • Aufstellung einer Bücherbox am Brennerberg (Andreas-Hofer-Platz) ermöglichen -Antrag-
  • Bänke in Pankow schnell reparieren und neue Bänke aufstellen -Antrag-
  • Verkehrsberuhigung der Eddastraße -Antrag-
  • Rahmenplan für Blankenburg -Antrag-
  • Angebote fürs Schulessen schaffen! -Antrag-
  • Zusätzliche Leerung der Hausmülltonnen im Lockdown -Antrag-
  • Fortbestand des Hundeauslaufgebiets Arkenberge gewährleisten und als Bestandteil des LSG Blankenfelde aufwerten und entwickeln! -Antrag-
  • Luftschlösser aufgeben – Stadtquartiere und Siedlungsschwerpunkte sinnvoll an den Panke-Trail anbinden -Antrag-
  • Lösung für die Überquerung der Ostseestr. schaffen -Antrag-
  • Pankow wird Mitglied im Netzwerk C2C-Regionen -Antrag-
 
Jetzt wird auch im Velodrom geimpft

Mit dem Velodrom wird ab heute das Fünfte von insgesamt sechs geplanten Impfzentren in Berlin an den Start gehen. Geimpft wird mit der Moderna-Vakzine aus den USA.

Wer über 80 ist und bei der Anreise Hilfe benötigt, kann kostenlos mit dem Taxi zur Impfstelle gefahren werden. Einfach unter 030 / 202020 anrufen und ein Taxi bestellen.​

Das neue Impfzentrum ist mit den Straßenbahnen der Linien M5, M6 und M8, der Buslinie 156 und mit den Ringbahnlinien der S-Bahn erreichbar. Die Haltestelle ist Landsberger Allee.

Ich möchte an dieser Stelle noch einmal dafür werben: Wenn Sie die Benachrichtigung zu Ihrem persönlichen Impftermin bekommen: Nehmen Sie diesen wahr! Je schneller wir mehr Menschen impfen, desto zügiger sind wir aus deiner Pandemie heraus und können zu unserem normalen Leben zurückkehren.​

 
Trauer um Doris Fiebig

 

 
  • 17.09.1944 geboren
  • 05.02.2021 gestorben
1990 bis 2011                   
  • Bezirksverordnete in der BVV Prenzlauer Berg bzw. Pankow, u. a.
    Fraktionsvorsitzende in den 1990 er Jahren
    • 1992 bis 1995 Fraktionsvorsitzende
    • 2001 bis 2006 Ältestenrat
    • 2001 bis 2006 Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
    • 2006 bis 2011 Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung
    • 2006 bis 2011 Ausschuss für Gesundheit, Arbeit und Soziales
2011 bis 2017
  • Seniorenvertretung Pankow


Die SPD-Fraktion in der BVV Pankow trauert um ihre ehemalige Bezirksverordnete Doris Fiebig. Bereits in der Wendezeit 1989/90 gehörte Doris Fiebig zu den Gründungsmitgliedern der Sozialdemokratie in Pankow. Doris Fiebig engagierte sich sofort in den jungen Parteistrukturen und stellte sich auch den ersten Wahlen zu den Bezirksverordnetenversammlungen (BVV). So wurde sie bereits 1990 sie Mitglied der BVV Prenzlauer Berg. Sie gehörte zu den Politikerinnen, die das klare und offene Wort schätzen beherrschten. Als Fraktionsvorsitzende übernahm sie Verantwortung.

Nach der Bezirksfusion gehörte Doris Fiebig der BVV Pankow bis 2011 an. Ihre politischen Schwerpunkte waren die Bereiche Stadtentwicklung, Wohnen, Soziales und Gesundheit. Doris Fiebig war es wichtig, der Gentrifizierung entgegenzuwirken, nachbarschaftliche Strukturen zu erhalten und vor allem bezahlbaren Wohnraum zu sichern. Das waren Doris Fiebig Herzensanliegen. Zu den großen Erfolgen ihrer Arbeit zählt der Schutz der Mieter:innen in der „Grünen Stadt“ vor Verdrängung, als die Aufkäufer des ehemaligen GSW-Bestandes die Bestandmieter*innen durch massive Mietsteigerungen und unmögliche Bedingungen während der geplanten Luxusmodernisierung loswerden wollten. Zu dieser Zeit gerieten immer stärker die Senior:innen in ihr Blickfeld, die nicht nur von Wohnungsverlust bedroht waren, sondern für die auch kaum barrierefreie Wohnungen vorhanden waren. Doris Fiebig erkannt frühzeitig, dass in dem stark wachsenden Bezirk Pankow gerade auch die Bedarfe der älteren Menschen im Blick behalten werden müssen. Junge und ältere Menschen zusammenzubringen und generationsübergreifende Sozialstrukturen voranzutreiben war Doris Fiebig wichtig, damit die älteren nicht isoliert werden.

Nach dem Ausscheiden aus der BVV Pankow setzte Doris Fiebig ihr Engagement in der Pankower Seniorenvertretung fort und wurde deren Vorsitzende. “Wir alle werden alt – und das geht schneller als Sie denken”, äußerte Doris Fiebig einmal auf einer Veranstaltung und erinnerte daran, dass städtische Infrastruktur für alle Lebenssituationen ausgerichtet sein muss. Bis 2017 engagierte sich Doris Fiebig in der Pankower Seniorenvertretung.

Doris Fiebig hat engagiert für ihre Themen und Überzeugungen gekämpft, klare Positionen vertreten und politische Erfolge erreicht. Wir trauern mit allen Angehörigen und Bekannten. Wir werden sie nicht vergessen.

 
Trauer um Doris Fiebig

Die Pankower SPD trauert um ihre ehemalige Bezirksverordnete Doris Fiebig. Sie starb Anfang Februar im Alter von 76 Jahren.

In der Wendezeit 1989/90 gehörte Doris Fiebig zu den Gründungsmitgliedern der Sozialdemokratie in Pankow. Von Anfang an engagierte sie sich in den jungen Parteistrukturen und stellte sich auch den ersten Wahlen. Bereits 1990 wurde sie Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung Prenzlauer Berg. Sie gehörte zu den Politikerinnen, die das klare und offene Wort beherrschten. Als Fraktionsvorsitzende übernahm sie Verantwortung.

Nach der Bezirksfusion gehörte Doris Fiebig der BVV Pankow noch bis 2011 an. Ihr politischer Schwerpunkt war weiterhin der Bereich Stadtentwicklung und Wohnen. Ihr war es wichtig, der Gentrifizierung entgegenzuwirken, nachbarschaftliche Strukturen zu erhalten und vor allem bezahlbaren Wohnraum zu sichern. Das waren ihre Herzensanliegen. Hierbei gerieten immer stärker die Senior*innen in ihr Blickfeld, die nicht nur von Wohnungsverlust bedroht waren, sondern auch kaum barrierefreie Wohnungen finden konnten. Sie sah früh, dass es wichtig war, im wachsenden Bezirk Pankow die Bedürfnisse der älteren Menschen im Blick zu behalten. Junge und ältere Menschen zusammenzubringen und generationsübergreifende Sozialstrukturen voranzutreiben war ihr wichtig, damit die älteren nicht isoliert werden.

Nach ihrem Ausscheiden aus der Bezirksverordnetenversammlung setzte Doris Fiebig ihr Engagement als Vorsitzende der Pankower Seniorenvertretung fort. “Wir alle werden alt — und das geht schneller als Sie denken”, äußerte sie einmal auf einer Veranstaltung und erinnerte daran, dass städtische Infrastruktur für alle Lebenssituationen ausgerichtet sein muss. Bis 2017 engagierte sich Doris Fiebig für die Seniorenpolitik.

Ob in der SPD, der Arbeiterwohlfahrt oder der Seniorenvertretung: Doris Fiebig hat engagiert gekämpft für ihre Themen und Überzeugungen, Positionen vertreten und politische Erfolge erreicht. Wir trauern mit denen, die ihr nah waren und werden sie nicht vergessen.

Rona Tietje & Dennis Buchner
Vorsitzende der Pankower SPD

 
Abteilungssitzung mit Themenschwerpunkt Stadtentwicklung an der Michelangelostraße

Auf unserer heutigen digitalen Mitgliederversammlung haben wir mit Vertreter:innen vom "Verein für Lebensqualität an der Michelangelostraße" über den Umbau ihres Quartiers gesprochen.

Im Mittelpunkt stand hierbei die verkehrliche Erschließung der Michelangelostraße im Zuge des Neubaus von 1.200 Wohnungen.
Neue Radwege und Quartiersgaragen oder neue Haltestellen für Bus und Straßenbahn - das direkte Lebensumfeld der Anwohner:innen wird sich spürbar ändern.

Da dies aus unserer Sicht nur im stetigen Austausch mit den Betroffenen geschehen sollte, haben wir seit 2016 die Bürgerbeteiligung über das gesetzliche vorgeschriebene Maß hinaus forciert - allen voran unser Abgeordneter Tino Schopf und die SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) von Pankow.

Auch heute sind wir dankbar für einen regen Austausch und Anregungen, die wir gerne weitertragen und prüfen, wie z.B. alternative Mobilitätskonzepte abseits von Auto und Straßenbahn.

Veränderung geht nur mit den Menschen vor Ort.
In diesem Sinne bleiben wir auch weiterhin alle miteinander im Gespräch.

Weniger anzeigen