Kinder Kiez-Klub Pankow: SPD Pankow-Süd unterstützt Verbleib im Tiroler Viertel

Pressemitteilung der SPD Pankow-Süd

Aufgrund von Bauplanungen an der Klecks-Grundschule im Tiroler Viertel soll der durch den Kinderring Berlin e.V. betriebene Kinder Kiez-Klub Pankow von seinem derzeitigen Platz auf dem Gelände der Schule weichen – wie der Bezirk jetzt mitteilte.

Der Kinder Kiez-Klub Pankow bietet den Kindern in der Nachbarschaft spannende Freizeitangebote und kreatives Gestalten in der Natur, vom Gärtnern bis zum Werken. Mehrmals jährlich bietet die Einrichtung Ferienfahrten ins In- und Ausland an. Die SPD Pankow-Süd setzt sich dafür ein, dass der Kiez-Klub bis zum Baubeginn der Schulsporthalle auf dem Gelände verbleibt. Anschließend soll er auf einer noch zu bestimmenden Fläche im Zentrum des Kiezes weiter betrieben werden. Alina Rebholz, Co-Vorsitzende der SPD Pankow-Süd: „Der Kinder Kiez-Klub Pankow spielt mit seiner offenen Projektarbeit eine enorm wichtige Rolle in der Freizeitgestaltung von Kindern im Kiez und darüber hinaus. Ideal wäre aus unserer Sicht die künftige Unterbringung auf dem Brennerberg (Andreas-Hofer-Platz).  Dort könnte der Club den Kern für ein Familien- und Nachbarschaftszentrum bilden. Beide Vorhaben sind wesentlich – bessere Sportmöglichkeiten für die Klecks-Grundschule und die Sicherung des Kiez-Clubs.“

Bernhard Keller, Kinderring Berlin e.V.: „Das Tiroler Viertel ist im Hinblick auf die Kinderbetreuung massiv unterversorgt. Wir möchten daher den Kindern im Tiroler Viertel auch weiterhin ein attraktives Freizeit-Betreuungsangebot auf einer der Schule nahen Fläche im Kiez machen können. Der Brennerberg wäre dafür aus unserer Sicht ein besonders guter Platz“. 

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Rahmenplan für Französisch Buchholz

Gemeinsam mit der Fraktion der Linken und der CDU-Fraktion setzte sich die SPD-Fraktion auf der letzten BVV-Sitzung dafür ein, einen städtebaulichen Rahmenplan für den Ortsteil Französisch Buchholz zu erstellen. Der Rahmenplan würde für die Anwohnenden mehr Lebensqualität und die Analyse bestehender städtebaulicher Missstände bedeuten.

„Wir sehen in einer Rahmenplanung handfeste Vorteile für die Anwohner:innen in Französisch-Buchholz, denn nur ein Rahmenplan berücksichtigt sämtliche Belange und garantiert eine Analyse bestehender Missstände.“, so der Ausschussvorsitzende für Stadtentwicklung und Grünanlagen Mike Szidat.

Und weiter „Mit der Rahmenplanung verbinden wir den notwendigen Wohnungsbau mit den hierfür notwendigen Verbesserungen vor Ort. Diese sind z.B. die überfällige Aufwertung des Hugenottenplatzes, eine behutsame Teilbebauung der Elisabeth-Aue und auch ein notwendiges, übergreifendes Verkehrskonzept zwischen Ludwig-Quidde-Straße und Rosenthaler Weg. Für eine spürbare Verbesserung im ÖPNV soll die Verbindung der Tram-Linien M1 und M50 sorgen.“

Eines der geforderten Punkte ist auch die Aufwertung des Hugenottenplatzes. Die SPD-Fraktion hat sich bereits 2018 dafür ausgesprochen, dass gemeinsam mit den Anwohner:innen eine Neugestaltung und Belebung des Hugenottenplatzes auf den Weg gebracht wird.

Der Antrag wurde mit in der BVV beschlossen.

 
Früherer Kreisgeschäftsführer der SPD Pankow verstorben

Die Pankower SPD trauert um ihren langjährigen Kreisgeschäftsführer Manfred Moldenhauer, der  im Alter von 74 Jahren verstorben ist.

Manne, wie er genannt wurde, begann in der Wendezeit, sich für die SPD zu engagieren. Nach der Gründung der SDP am 7. Oktober 1989 gehörte er zu denen, die gleich danach die Partei in Pankow aufbauten. Er war der erste Geschäftsführer der Pankower SDP, zunächst ehrenamtlich und unterstützt von Wolfgang Förster, der schon vor 1961 zur SPD gehörte. Manfred bezog das erste Kreisbüro in der Johannes R. Becher-Straße, der heutigen Breite Straße.

Als Kreisgeschäftsführer organisierte er seitdem bis zum Eintreten in den Ruhestand Anfang 2012 unzählige Versammlungen, Veranstaltungen und zahlreiche Wahlkämpfe. Für die vielen Ehrenamtlichen in der SPD Pankow war er stets helfende Hand und wichtiger Ratgeber. Auch er selbst begleitete im Ehrenamt die SPD-Abteilung Niederschönhausen, war Tag und Nacht erreichbar und ein stabiler Pfosten für die SPD, gerade in der Nachwendezeit.

Besondere Verdienste hat er sich dabei auch als Mitorganisator des Maifestes der SPD im Bürgerpark erworben. Nach seinem Ausscheiden als Geschäftsführer wirkte er ehrenamtlich weiter in der SPD Pankow mit, bis ihn vor einigen Jahren mehrere gesundheitliche Schicksalsschläge stark einschränkten.

Die Pankower SPD hat Manfred Moldenhauer viel zu verdanken, wir werden ihn nicht vergessen.

 
Das Bezirksamt Pankow verschleppt die historisch-kritische Kommentierung des Thälmann-Denkmals

Unter dem Kulturstadtrat Sören Benn (Die Linke) wird seit Jahren, die von der BVV Pankow mehrfach beschlossene historisch-kritische Kommentierung des Thälmann-Denkmals verschleppt. Die SPD-Fraktion fordert daher auf der heutigen Tagung der BVV das Bezirksamt bereits zum dritten Mal auf, die historische Kommentierung des Thälmann-Denkmals gemäß den einstimmigen Beschlüssen der BVV Pankow umzusetzen.

 
Finanzierung der Drehschulschreibe Werneuchener Wiese gesichert!

Anfang August erhielt ich die Information, dass es massive Finanzierungsprobleme  des Bauprojektes Werneuchener Wiese gäbe. Der Bezirksstadtrat Dr. Kühne teilte dies dem Bezirkselternausschuss mit. Gerade im Hinblick auf den Zustand des Gymnasiums im Europasportpark (GESP) und den übrigen Schulen im Wahlkreis, die auf die Fertigstellung dieses Ersatzstandortes dringend warten, wäre der Umstand, dass sich der Baubeginn auf unbestimmte Zeit verzögert, in meinen Augen ein absolutes Fiasko gewesen.

In Anbetracht dessen wandte ich mich hilfesuchend an den Finanzstaatssekretär Fréderic Verrycken und erhielt vor wenigen Tagen die positive Rückmeldung, dass die Finanzmittel nunmehr bereitgestellt werden.

 

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