Beim diesjährigen Sommerfest der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg wurde gleich „doppelt gefeiert“: Die Stiftung blickt auf 30 erfolgreiche Jahre zurück – und ich durfte rund 150 Unterschriften für mehr Sitzbänke im östlichen Bereich des Antonplatzes entgegennehmen.
Denn nach der Sanierung des Platzes lädt dieser zwar endlich wieder zum Verweilen ein. Allerdings: Wer sich im Schatten ausruhen möchte, steht derzeit vor einem Problem; Sitzgelegenheiten gibt es nur ohne Sonnenschutz an der Berliner Allee. Die früheren Bänke an der Bizetstraße wurden nach der Sanierung nicht wieder aufgestellt. Darauf wurde ich in den vergangenen Monaten immer wieder, insbesondere von Seniorinnen und Senioren, aufmerksam gemacht. Der Bezirk argumentierte bisher, dass es bereits mehr Bänke als vor der Sanierung gäbe. Rechnerisch mag dies zutreffen, aber erholsam ist die Rast in der prallen Sonne keinesfalls. Das möchte ich ändern! Und habe zur Unterschriftensammlung aufgerufen. Diesem kam eine engagierte Bewohnerin der Stiftung nach. Mein besonderer Dank gilt allen Bewohnerinnen und Bewohnern für ihr Engagement sowie dem Vorstand der Einrichtung, für die tatkräftige Unterstützung. Die Unterschriften überreiche ich nun der zuständigen Stadträtin und beteilige mich an der Finanzierung einer Bank.
Die SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Pankow hat gemeinsam mit Bündnis 90/Die Grünen einen Antrag eingebracht, um Sondernutzungen im Bereich der Schönhauser Allee unter dem sogenannten Magistratsschirm künftig planbarer und transparenter zu gestalten.
Kern des Antrags ist die Einrichtung einer behördenübergreifenden Arbeitsgruppe, in der alle relevanten Akteurinnen und Akteure frühzeitig zusammenkommen. Ziel ist es, geplante kulturelle Veranstaltungen, Ausstellungen und weitere temporäre Nutzungen gemeinsam zu beraten, mögliche Konflikte frühzeitig zu erkennen und gemeinsam praktikable Lösungen zu entwickeln. Die erste Sitzung der Arbeitsgruppe soll bereits bis zum 15. Juli 2026 stattfinden.
Mike Szidat, Sprecher für Stadtentwicklung, Bebauungsplanung und Genehmigungen der SPD-Fraktion Pankow, erklärt:
„Die Schönhauser Allee darf während der Bauarbeiten nicht zur Durchfahrtsstraße mit Bauzaun werden. Wir brauchen auf dieser wichtigen Einkaufsstraße Orte, an denen Menschen stehen bleiben, Kultur erleben und die umliegenden Geschäfte wahrnehmen. Wer den Einzelhandel stärken will, muss Anlässe in der Straße schaffen, Veranstaltungen und kreative Nutzungen ermöglichen. Dafür brauchen wir keine Abstriche bei Sicherheit oder Denkmalschutz, sondern eine frühzeitige und lösungsorientierte Zusammenarbeit aller Beteiligten."
Diana Giannone, Bezirksverordnete der SPD-Fraktion Pankow, ergänzt:
„Aus meiner beruflichen Erfahrung in der Berliner Verwaltung weiß ich, dass die besten Ergebnisse entstehen, wenn alle Beteiligten frühzeitig miteinander sprechen. Gesetze, Vorschriften und Sicherheitsanforderungen müssen selbstverständlich eingehalten werden. Gute Verwaltung zeichnet sich aber dadurch aus, dass sie innerhalb dieses Rahmens Lösungen ermöglicht. Gute Ideen dürfen nicht an fehlender Abstimmung scheitern."
Die Schönhauser Allee ist eine der wichtigsten Geschäftsstraßen Pankows und verbindet die Zentren von Prenzlauer Berg und Pankow. Die laufende Baustellensituation stellt Einzelhandel, Gastronomie und Kulturschaffende vor erhebliche Herausforderungen. Temporäre kulturelle Nutzungen und Veranstaltungen können dazu beitragen, die Aufenthaltsqualität zu erhöhen, Aufmerksamkeit für den Standort zu schaffen und die lokale Wirtschaft zu stärken.
Mit dem Antrag wollen SPD und Grüne sicherstellen, dass Sicherheits-, Denkmal-, Verkehrs- und Wirtschaftsbelange nicht gegeneinander ausgespielt, sondern frühzeitig miteinander abgestimmt werden. Die geplante Arbeitsgruppe soll dazu beitragen, Genehmigungsverfahren transparenter zu gestalten, Konflikte frühzeitig zu lösen und kulturelle Nutzungen im öffentlichen Raum zu erleichtern.
Die Antragstellenden sind überzeugt: Gute Ideen scheitern selten am fehlenden Engagement der Beteiligten, sondern oft an fehlender Abstimmung. Mit der Arbeitsgruppe soll ein konstruktiver Rahmen geschaffen werden, der rechtssichere Entscheidungen ermöglicht und gleichzeitig neue Impulse für die Schönhauser Allee setzt.
Gute Ideen brauchen Platz – nicht Zuständigkeitsgrenzen.

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,
ich biete Ihnen Mitte Juli wieder die Gelegenheit, das Berliner Abgeordnetenhaus näher kennenzulernen. Dabei gebe ich Ihnen die Möglichkeit, mehr über die bewegende Geschichte des Gebäudes zu erfahren, aber auch über die Arbeit des Parlaments.
Preußischer Landtag, Gründungsort der KPD, von den Nazis ,,entweiht”, in der DDR vergessen und nach der Wiedervereinigung wieder Landesparlament. Erfahren Sie auch mehr über die Berliner Ehrenbürger.
Mittwoch, 15. Juli 2026, 17:00 Uhr
Dauer: ca. 120 Minuten
Treffpunkt: vor dem Abgeordnetenhaus, Margot-Friedländer-Platz, bitte Ausweis nicht vergessen
Melden Sie sich noch heute an, einfach per Email, telefonisch unter (030) 22050710 oder in meinem Kiezbüro in der Langhansstraße 19.
Die Umgestaltung der Hufelandstraße zur Fahrradstraße wird fortgesetzt: Ab voraussichtlich 10. Juli führt die infraVelo die abschließenden Arbeiten durch: Fahrbahnmarkierungen, rote Kreuzungsbereiche, Fahrradbügel, Fahrradsymbole und die Beschilderung.
Die Arbeiten finden überwiegend während der Ferien statt, um die Auswirkungen möglichst gering zu halten. Für die Umsetzung ist dennoch eine Sperrung der Hufelandstraße einschließlich der Kreuzungsbereiche für etwa fünf Wochen erforderlich. Parken im Baustellenbereich ist in dieser Zeit nicht möglich, einzelne Abschnitte werden jedoch schrittweise wieder freigegeben. Die Zufahrt zu Tiefgaragen bleibt bestehen, auch Feuerwehr, Rettungsdienste, Müllabfuhr und Lieferverkehr können die Straße weiterhin erreichen. Die Carsharing-Ladesäulen stehen während der Bauphase nicht zur Verfügung.
Seit 2010 vergibt die SPD Pankow einen Preis, mit dem wir jährlich Personen oder gesellschaftliche Gruppen auszeichnen, die sich für die Menschen und die Interessen des Bezirks Pankow und seiner Stadtteile engagieren, gegen Rechtsextremismus eintreten und für Demokratie werben, sich für ein tolerantes Miteinander, Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit einsetzen.
Benannt haben wir den Preis nach Ella Kay. Ella Kay war von 1947 an stellvertretende Vorsitzende der Berliner SPD, 1955 bis 1962 Senatorin für Jugend und Sport in Berlin und von 1958 bis 1968 Mitglied des Abgeordnetenhauses. Sie verstarb 1988.
Ihrer frühen Laufbahn als politisch engagierte Frau setzen die Nazis mit ihren Machtergreifung ein jähes Ende und entließen sie 1933 aus dem Bezirksamt, in dem sie arbeitete. Sie arbeitete als Wäscherin, blieb aber politisch im Sinne der Sozialdemokratie aktiv und engagierte sich im Widerstand.
Nach dem Krieg geriet sie wieder in eine Diktatur und wechselte aus Angst vor Repressionen der sowjetischen Militäradministration nach Wilmersdorf, wo dann ihre Laufbahn neu begann. Ella Kay war ein Beispiel für Engagement, Mut und Durchhaltevermögen.
All dies zeichnet auch unsere diesjährigen Preisträger aus. In meinem Wahlkreis, zu dem auch Blankenburg gehört, verteile ich seit fast zehn Jahren etwa viermal im Jahr eine eigene Zeitung. Seit vielen Jahren ist die AfD mit einem großen Haus direkt am Dorfanger sehr präsent, mit vielen werblichen Maßnahmen und Veranstaltungen bespielt sie das Haus, das als eine Art inoffizielle Zentrale der Partei funktioniert.
Vor fünf Jahren habe ich getitelt „Das braune Haus am Dorfanger – Wie die AfD Blankenburg“ einfärben will. Nach dem Artikel habe ich recht viele Zuschriften aus dem Ortsteil bekommen, darunter auch von Menschen, die sich vor einigen Jahren dann zum Netzwerk Blankenburg zusammentaten, das heute den Ella-Kay-Preis erhält.

(Die Preisträgerinnen vom Netzwerk Blankenburg mit Dennis Bucher, MdA, Ko-Kreisvoritzender der SPD Pankow, Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey und dem Berliner SPD-Landesvorsitzenden Steffen Krach)
Respekt, Toleranz und Vielfalt in einer inklusiven, solidarischen und diversen Gesellschaft, das ist die Botschaft des Netzwerks, das sich inzwischen für weit mehr als nur „Zeichen setzen“ einsetzt.
Ein Zeichen – jede Woche – ist die Lichterkette. „Unser Dorf bleibt bunt“, das können alle sehen, die Sonntags abends um 18 Uhr in Blankenburg rund um den Dorfanger unterwegs sind. Eine halbe Stunde in der geredet wird, gesungen wird, Kontakte geknüpft werden. Ich durfte einige Male dabei sein und komme gern wieder dazu.
Aber es blieb eben nicht beim Zeichen setzen: heute ist das Netzwerk Blankenburg der Ort, wo sich all die treffen, die etwas Gutes im Ortsteil bewirken möchten:
Die Initiatoren der Bücherbox sind dort unterwegs, erfolgreich wurde eine Plauderbank aufgestellt, man wirkt am Runden Tisch in Blankenburg mit und man hat die Diskussion um ein Stadtteilzentrum für den Ortsteil angestoßen, der mit unterschiedlichen Bauvorhaben in den nächsten 15 Jahren deutlich wachsen wird.
Ob für die Jugend, für die Seniorinnen und Senioren oder für alle im Ort: in zahlreichen Arbeitsgruppen engagieren sich die Mitglieder des Netzwerks. Immer mit dem Ziel, Menschen erfolgreich zu verbinden. Aber eben auch mit dem Ziel, den Ortsteil resistenter gegen die einfachen Antworten von Rechtsextremisten zu machen.
Das Netzwerk steht allen offen, die sich zu den Grundwerten – die ich genannt habe – bekennen. Viele sind weit darüber hinaus engagiert: in der Gemeinde, bei den „Omas gegen Rechts“ oder auch in demokratischen Parteien. Im besten Sinne vernetzen Sie und spenden ihre Zeit der guten Sache.
Die Jury hat deshalb beschlossen, das Netzwerk für Respekt, Toleranz und Vielfalt Berlin-Blankenburg e.V. in diesem Jahr mit dem Ella-Kay-Preis auszuzeichnen. Der Preis ist mit 300 Euro dotiert, die Sie für ihre Vereinsarbeit verwenden können. Ich darf die Preisträger:innen nach vorn bitten. Herzlichen Glückwunsch, vor allem aber herzlichen Dank für Ihr großes Engagement im Ehrenamt.
(Laudatio des SPD-Ko-Kreisvorsitzenden Dennis Buchner, gehalten auf dem Empfang der SPD Pankow am 18. Juni 2026)
Rentenberatung durch Versicherungsältesten
12.08.2026, 10:00 Uhr - 14:00 Uhr
Kiezbüro Dennis Buchner, Langhansstraße 19, 13086 Berlin
AG60plus: Vorstandsitzung
13.08.2026, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
Kreisgeschäftsstelle der SPD Pankow, Berliner Straße 30, 13189 Berlin
Kostenlose DRV-Rentenberatung
13.08.2026, 14:00 Uhr - 18:00 Uhr
Kreisgeschäftsstelle der SPD Pankow, Berliner Straße 30, 13189 Berlin