Seilbahn für Berlin

Ich habe gestern in meiner Rede im Berliner Abgeordnetenhaus deutlich gemacht, dass ich mir den Ausbau der Seilbahn als Ergänzung zum ÖPNV durchaus vorstellen kann. Zum einen haben wir bereits gute Erfahrungen mit einer Seilbahn, nämlich mit jener, die für die IGA in Marzahn-Hellersdorf errichtet wurde, zum anderen ist für mich wichtig, dass ein Ausbau der Seilbahn an die Integration in den Berliner ÖPNV geknüpft ist.

Doch was politisch gewollt ist, muss auch umsetzbar sein. Politik hat auch zu berücksichtigen, inwieweit sich technische Herausforderungen meistern lassen. Eine Seilbahn mag einfacher zu errichten sein als eine S-, U- oder Straßenbahnlinie, jedoch gilt es, hier einiges zu beachten. Denn Seilbahnen sind keine Alleskönner. Sie haben einen begrenzter Aktionsradius. Ihr sinnvoller Einsatzbereich beginnt bei ca. einem und endet bei ca. 7 km.

Darüber hinaus darf die Seilbahn nicht nur ein Wahrzeichen vor der Haustür sein, das man sich nicht leisten kann. London, Barcelona oder auch Köln haben keine Seilbahnen für die täglichen Pendlerströme. Sie werden überwiegend von Touristen genutzt und eröffnet wurden sie meistens für eventträchtige Veranstaltungen.

Sind all diese Bedingungen erfüllt, steht dem Seilbahnbetrieb in Berlin aus meiner Sicht nichts im Weg.​

 
Serie zum internationalen Frauenkampftag: Unsere Abteilungsgenossinnen im Portrait

Lena Liedmeier (5/7)

Ich bin Lena und aktiv im Abteilungsvorstand sowie Co-Vorsitzende der Kreisjusos in Pankow.

Mich interessieren besonders die Themen Feminismus und Gleichstellung, sowie alles was mit Digitalisierung und der Stadt im Ganzen zu tun hat. Das Bild ist im Rahmen einer Unterstützungsaktion für die Menschen in Polen entstanden, als die Regierung kurz davor war, das Abtreibungsverbot in Kraft zu setzen - inzwischen ist dies ja leider passiert.
Die SPD ist für mich genau die richtige Partei - wir müssen Zukunft selbst gestalten, aber diese Zukunft muss alle Menschen mitdenken und sozial und nachhaltig sein.
Darüber hinaus versuche ich, insbesondere junge Frauen und Mädchen für Technik zu begeistern und unterstütze Vereine wie MoinWorld oder auch D64 – weil die Welt eben nicht nur von Männern für Männer gemacht werden sollte.

 
Serie zum internationalen Frauenkampftag: Unsere Abteilungsgenossinnen im Portrait

Christa Wurtzbacher (4/7)

Als ich 1980 in die SPD eintrat, war mir klar, daß ich mich für die Frauenpolitik engagiere. Ich habe viele Jahre als Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in meiner bayrischen Heimat dafür gekämpft, die auf dem Papier gedruckte Gleichberechtigung auch in der Realität umzusetzen.

Viele Dinge, die heute selbstverständlich sind, hat die SPD erreicht. Ich darf erinnern an die alternierende Listenaufstellung zu Wahlen. Auch jetzt noch, im etwas fortgeschrittenen Alter, liegt mir die Gleichstellung sehr am Herzen, gerade in der momentanen Zeit.

Denn das Rad kann sich ganz schnell rückwärts drehen.

 
Die SPD Blankenburg und Heinersdorf setzt sich gegen Heteronormativität in der Schule ein!

Auf unserer gestrigen Abteilungsversammlung haben wir vier Anträge zu den Themen Heteronormativität und queere Sichtbarkeit in der Schule beraten und beschlossen. Die Anträge sollen nun auf der nächsten KDV Pankow (vermutlich Mai) diskutiert und zum Landesparteitag der Berliner SPD gesendet werden. Sie finden die Anhänge unterhalb des Artikels.

Viele Lehrkräfte stemmen sich seit Jahren gegen institutionelle Diskriminierung in der Schule und versuchen Vielfalt zu thematisieren. Es ist an der Zeit, dass auch die Politik ihnen unter die Arme greift und strukturelle Diskriminierung in unseren Schulen angeht, um somit eine diskriminierungsfreie Identitätsentwicklung für alle zu ermöglichen!

 
Erklärung der SPD-Abteilung 15 zur Diskussion um Wolfgang Thierse

Wir, die Abteilung 15 (Kollwitzplatz / Winskiez / Kastanienallee) sind stolz, dass Wolfgang Thierse seit Neugründung der SPD im Osten Deutschlands Mitglied bei uns ist. Wolfgang Thierse ist ein herausragender Vertreter der DDR-Bürgerrechtsbewegung, ein engagierter Streiter gegen Rechtsextremismus, ein streitbarer Sozialdemokrat und als früherer Präsident des Deutschen Bundestages ein international hochgeachteter Vertreter des Parlamentarismus.


Anwürfe, Wolfgang Thierse sei ein „Rassist“, seine Aussagen „reaktionär“ und er Teil einer angeblich „rückwärtsgewandten SPD“, sind vollkommen unangebracht und wir weisen sie entschieden zurück. Nicht alles, was Wolfgang Thierse in der „Identitätsdebatte“ gesagt und geschrieben hat, teilen wir. Aber eine Volkspartei wie die SPD muss ein breites Meinungsspektrum abbilden und solche Debatten ohne Beleidigungen, Unterstellungen und Verletzungen organisieren und moderieren, dies gilt insbesondere für ihre Führung.