In diesem Sommer wird ein gewerbliches Lastenradförderprogramm mit einem Volumen von insgesamt 600.000,- EUR starten. Das gab die Senatsverwaltung Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (SenUVK) gestern auf ihrer Homepage bekannt. Antragsberechtigt werden Betriebe, Selbstständige und Vereine sein. Die Fördersummen betragen 1.000,- EUR für ein einfaches Lastenrad, 2.000,- EUR für E-Lastenrad und 500,- EUR für einen Fahrradanhänger. Die Förderprogramme werden wie schon die Coronahilfen über die Investitionsbank Berlin (IBB) abgewickelt.
Das Förderprogramm richtet sich ausschließlich an Berliner Unternehmen, an selbstständig Tätige und an Vereine, die mindestens ein Lastenrad, E-Lastenrad oder einen Transportanhänger für gewerbliche, freiberufliche oder gemeinnützige Zwecke anschaffen wollen.
Mit diesem zweiten Fördervolumen für 2021 von nun 600.000,- EUR will Berlin einen Beitrag zur Entwicklung eines stadtverträglichen, emissionsfreien und lärmgeminderten Verkehrs leisten. Ich sage: Das ist unterstützenswert!
Alle weiteren Informationen finden Sie hier.
Anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus erklären die beiden Kreisvorsitzenden der SPD Pankow, Rona Tietje und Dennis Buchner: "Pankow ist ein bunter und vielfältiger Bezirk. Rassismus, Diskriminierung und Gewalt haben hier keinen Platz!"
Die weltweit stattfindenden Antirassismuswochen werden auch in Pankow ab dem 15. März 2021 mit zahlreichen – zumeist virtuellen - Veranstaltungen aktiv begangen und von der SPD unterstützt.
Pankow ist in den vergangenen zehn Jahren immer bunter geworden. So beträgt der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund nunmehr über 23 Prozent der Gesamtbevölkerung. Damit nähert sich Pankow dem Bundesdurchschnitt (26 Prozent). Lebten 2010 noch 25.000 Menschen mit Migrationsbiografie in unserem Bezirk, sind es heute mehr als 96.000. "Sie bereichern unseren Bezirk und machen Pankow lebenswert", so Tietje. Eingewanderte und ihre Familien leben und arbeiten in Pankow, ihre Kinder gehen hier zur Schule, machen in Pankower Betrieben eine Ausbildung oder sie sind selbständig, etwa im Handwerk, in der Gastronomie oder als Kulturschaffende. "Eine diskriminierungsfreie Umgebung ist daher auch ein Wirtschaftsfaktor und entscheidet darüber, ob Menschen mit internationaler Geschichte zu uns kommen und unsere Kieze bereichern", so Tietje.
Dennoch käme es immer wieder, auch in Pankow vor, dass Menschen anderer Herkunft angegriffen oder diskriminiert würden. "Wir rufen alle Pankowerinnen und Pankower auf: Solidarisieren Sie sich und schützen Sie mit uns Opfer von Diskriminierung, Hass und Gewalt. Menschenfeindlichkeit jedweder Art darf keinen Platz in unserem Bezirk haben. Bekämpfen Sie Rassismus und stehen Sie mit uns ein für Vielfalt und solidarischen Zusammenhalt – das macht uns stark in Pankow", so Buchner.
Die SPD Pankow ruft auf, sich an den zahlreichen Veranstaltungen im Bezirk im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus zu beteiligen: www.pankow-gegen-rassismus.de
Die SPD Pankow lädt am Dienstag (16. März) zu einem Vortrag ein: "Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit – Befunde einer gesellschaftlichen Polarisierung".
Mehr Infos: www.spd-pankow.de
Diana Giovanna Giannone (7/7)
Ich bin Diana Giovanna Giannone, 32 Jahre alt und seit sechs Jahren in der SPD. Für mich bedeutet sozialdemokratische Politik eine generationenübergreifende und alle Gesellschaftsteile umfassende Politik, die Zusammenhalt schaffen will. Das geht uns alle etwas an!
In der Abteilung 13 bin ich Co-Vorsitzende. Mir ist eines wichtig: Teamwork. Gemeinsam mit anderen tollen Frauen (und Männern) möchte ich sozialdemokratische Politik in der Abteilung, diversen Arbeitsgruppen, auf Kreis-, Landes- und sogar Bundesebene gestalten. Nur mit gemeinsamer Arbeit können wir etwas für die Menschen leisten. Die Abteilung ist in den letzten Jahren jünger, weiblicher und diverser geworden.
In den letzten Tagen wurden großartige Frauen aus meiner Abteilung vorgestellt. Jede bringt viel Engagement und Leidenschaft in die Abteilungsarbeit und darüber hinaus für die SPD ein. Danke für euer Vertrauen und dass ihr mich in meinen Vorhaben unterstützt.
Dass ich eure Co-Vorsitzende sein darf, erfüllt mich mit Stolz!
In den letzten Tagen erreichen uns vermehrt Nachrichten, dass Mitglieder der Pankower SPD persönlich angefeindet werden, Beleidigungen und Drohungen ausgesetzt sind. Diese Nachrichten erfüllen uns mit Sorge und Fassungslosigkeit.
Ob im Engagement für eine solidarische Gesellschaft, für die queere Community, gegen Rechtsextremismus und Gewalt, für die Rechte von Frauen oder die SPD im Allgemeinen: wir dulden keinen Hass und keine Hetze.
Die SPD ist eine vielfältige und bunte Partei, die bei allen Meinungsverschiedenheiten solidarisch zusammensteht. Wir streiten hart in der Sache - persönlichen Anfeindungen und Drohungen treten wir entschieden entgegen. Wir lassen uns nicht auseinanderdividieren - schon gar nicht durch rechtsextreme Kräfte.
Den betroffenen Mitgliedern gilt nicht nur die Solidarität der Pankower SPD. Wer wegen seines politischen Einsatzes in der ältesten demokratische Partei Deutschlands angefeindet wird, den unterstützen wir auch bei rechtlichen Schritten gegen die Angriffe.
Rona Tietje & Dennis Buchner
Vorsitzende der SPD Pankow
Brigitte Kottlowski (6/7)
Mein Name ist Brigitte Kottlowski, ich bin seit 1990 Mitglied der SPD. Die ersten Jahre meiner politischen Aktivitäten waren geprägt von Info-Ständen, Wahlkampfunterstützungen inkl. Plakatklebeaktionen. Meine Themen waren immer Familienpolitik, sowie Gesundheit und Soziales entsprechend meiner beruflichen Orientierung als Sozialabeiterin.
Ab etwa 1995 wurde ich Mitglied der BVV, erst Prenzlauer Berg dann nach der Bezirksreform für ganz Pankow. Durch die Vergrösserung des Bezirkes und damit auch des Parlamentes wurde auch der Aufgabenbereich umfangreicher. Zu der Zeit war ich voll berufstätig und hatte Familie mit 2 Kindern. Hinzu kam, dass ich gesundheitlich sehr angeschlagen war, dazu die langen Sitzungsabende, so dass mir alles zuviel wurde. Nach ca. 7 Jahren habe ich dann mein Mandat niedergelegt. Die Zeit in der BVV hat mir viel abverlangt, mich aber auch enorm bereichert. In den Ausschüssen Gesundheit und Soziales, sowie Rechnungsprüfung habe ich mich eingebracht. In der Zeit, als wir noch Kreisverband Prenzl. Berg waren, hatte mich die Abt. gebeten, in einer 2jährigen Periode eine Instituition zu schaffen, die berechtigt ist, zahlungssäumige Parteimitglieder, vor allen Dingen Mandatsträger an ihre Zahlungsverpflichtung zu erinnern und damit die finanzielle Lage der SPD zu verbessern. Im ersten Jahr hatte ich es mit 2 Stadträten zu tun, die ihrer Zahlungsmoral nicht nachkamen (Wie die Position genau hiess, weiss ich leider nicht mehr).
Meine politische Neugier wurde nach der Wende geweckt, zumal ich aus einem sozialdemokratisch geprägten Haushalt kam. Meine Mutter war z.B.viele Jahre Sekretärin im Kreisbüro Prenzl. Allee. Nach meinem Eintritt ins Rentenalter bewarb ich mich beim BA Abt. Soziales als ehrenamtlicher Mitarbeiter einer Sozialkommission. Dieses habe ich bis jetzt mit grossem Engagament gemacht. Ausgebremst hat mich jedoch die Corona-Pandemie, so dass ich mir eine Auszeit bis vorerst Ende April genommen habe. Bis dahin habe ich meine 2. Impfung erhalten und werde über einen weiteren Einsatz nachdenken.
Kiezspaziergang mit Dennis Buchner: Im Himmel unter der Erde – Der jüdische Friedhof Weißensee
23.08.2026, 11:00 Uhr - 12:30 Uhr
Eingang zum Friedhof, Herbert-Baum-Straße
Dennis Buchner: Rundgang "Im Himmel unter der Erde" – Der jüdische Friedhof Weißensee
23.08.2026, 11:00 Uhr - 12:30 Uhr
Eingang zum Friedhof, Herbert-Baum-Straße
Kiezspaziergang: Zeiss-Großplanetarium
24.08.2026, 16:30 Uhr - 18:00 Uhr
Zeiss-Großplanetarium (Prenzlauer Allee)