Geschlechtergerechte Stadt, feministische Stadtplanung, Genderplanning: Es gibt viele Begriffe, die das Mitbedenken aller und ihre Bedürfnisse umschreiben. Egal ob es um städtebauliche Entwicklungen geht, die Nutzung und Sicherheit öffentlicher Räume oder auch die individuellen Bedürfnisse der Bewohner:innen, lange Zeit wurden Frauen in diesen Aspekten nicht ausreichend berücksichtigt. Dies könnte sich in Pankow nun ändern. Das forderte zumindest die SPD-Fraktion auf der heutigen digitalen Bezirksverordnetenversammlung.
Das Bezirksamt wurde ersucht, den „Frauenbeirat Stadtplanung" einzurichten. Der Beirat soll Problemlagen und Fragen von Frauen* im Bezirk in der Stadt- und Bauplanung, bei den Themen Wohnen, Grünplanung, Umweltschutz, Mobilität und Straßengestaltung aufgreifen und dazu konkrete Anregungen geben, kurz gesagt, Frauen künftig verstärkt in stadtpolitischen Entwicklungen und Planungen mitbedenken und auch einbeziehen. Stadtplaner und Architekten dominieren die Branche. Durch diese Ungleichheit wird die Perspektive von Frauen auf die Stadt nicht ausreichend berücksichtigt. Dabei unterscheiden sich allein schon die Alltagswege von Frauen und Männern sehr deutlich. Frauen legen durch die stärkere Einbindung in Care-Arbeit nicht nur mehr Wege zurück, sondern sind auch in besondererweise auf eine funktionierende Infrastruktur angewiesen. Der Antrag sieht vor, dass die Ausschreibung und die Erarbeitung des Konzeptes neben dem Stadtentwicklungsamt auch mit der bezirklichen Gleichstellungsbeauftragten, dem Frauenbeirat Pankow und Träger der bezirklichen Frauenarbeit erfolgt, um so die Expertise dieser auszuschöpfen und die Problemlage möglichst alltagsnah widerzuspiegeln.
Dazu die Frauen*- und Gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Ulrike Rosensky:
„Der Frauenbeirat Stadtplanung könnte die Perspektiven und Sicht der Frauen u.a. für zukünftige Bauvorhaben im Bezirk in den Blick nehmen und die Arbeit im feministischen Sinne zusätzlich anregen, beflügeln und erweitern. Die SPD-Fraktion in Pankow setzt sich für die Einrichtung eines solchen Beirates ein."
Mit starker Besetzung haben wir am 08. Januar unsere monatliche mobile Bürgersprechstunde abgehalten.
Neben unserem Staatssekretär für Energie und Betriebe, Tino Schopf, waren unsere Bezirksverordnete Diana Giannone sowie unsere stellvertretende Kreisvorsitzende Anette Unger mit an Bord. Neben allgemeinen Fragen zur neuen Regierung in Berlin und dem neuen Bündnis im Bezirk Pankow standen die Themen Mieten, Verkehr und Bauen sowie die weitere Entwicklung unserer Kieze im Mittelpunkt. Es ist uns wichtig, auch und gerade zwischen den Wahlen mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und zu hören, was sie bewegt und wo wir als SPD helfen können. Daran werden wir festhalten.
Glück auf!
Bereits über einen längeren Zeitraum sind gesellschaftliche Veränderungen insbesondere in Stadtgesellschaften zu beobachten hin zu mehr Vielfalt, Diversität, Buntheit und individuellen Freiheiten. Das traditionelle Modell des Zusammenlebens im Familienverband bröckelt zugunsten von Single-Haushalten, die in Berlin bereits die vorherrschende Wohnform ist (über 55 % aller Haushalte). Dies führt in vielen Fällen, insbesondere im Alter, aber auch zu mehr Vereinsamung und weckt den Bedarf nach neuen Formen des sozialen Zusammenlebens in Gemeinschaften.
Darüber diskutierten wir beim Abteilungstreffen am 6.1.22 mit Constanze Cremer, Geschäftsführerin und Nele Trautwein von der Stattbau Stadtentwicklungs GmbH. Diese Gesellschaft berät und kümmert sich als „Netzwerkagentur GenerationenWohnen“ – beauftragt von der Senatsbauverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen – um die Realisierung von gemeinschaftlichen Wohnprojekten. Die Motive der Interessent:innen für solche Projekte sind vielfältig:
Familien, deren Kinder groß sind, wollen sich den „2. Lebensabschnitt“ neu gestalten
Alleinerziehende, ältere Menschen („Nicht allein und nicht ins Heim“) und solche mit Behinderungen, die Unterstützung suchen.
Menschen, die teilen und helfen wollen, Nähe suchen, ökologisch wohnen und gemeinschaftlich leben wollen.
Das Stattbauteam fördert und unterstützt Gruppen, die sich zu einem solchen Projekt zusammenfinden wollen, berät sie über mögliche Rechtsformen, z. B. Baugemeinschaften, Genossenschaften und Mietergemeinschaften, stellt Kontakte zu Partnern her und betreut die Gruppe über den Verlauf des Prozesses von der Idee bis zur Realisierung des Projektes. Wichtige Standards, die es zu erreichen gilt: die Errichtung von Gemeinschaftsflächen, Beteiligungsprinzip, Selbstverwaltung und nicht hierarchische Strukturen. Auch in Pankow wurden bereits Projekte erfolgreich umgesetzt: im Wohnkomlex Mendelstraße sowie bei der Mietergruppe „Wilde 13“ in der Sredzskistr. Aktuell betreut Stattbau auch ein Wohn-Gemeinschaftsprojekt, das im Rahmen eines derzeit im Bau befindlichen Wohnkomplexes im Hofbereich der Mühlenstr (Alt Pankow) realisiert werden soll.
Um zukünftig noch mehr Bauprojekte mit Möglichkeiten für gemeinschaftliches Wohnen realisieren zu können, wäre eine Förderung von Gemeinschaftsflächen ein wichtiges Instrument.
Interessenten für solche Wohnmodelle können sich informieren und Rat einholen auf der Webseite: https://www.netzwerk-generationen.de/aktu
Beim letzten Infostand der SPD Niederschönhausen-Blankenfelde kurz vor Weihnachten wurde nach der Baustelle in der Kuckhoffstraße gefragt. Unsere Bezirksverordnete und Abteilungsmitglied, Katja Ahrens, hat daraufhin eine kleine Anfrage an das Bezirksamt gestellt.
Die Information für die Anwohnenden zu den Bauarbeiten in der Kuckhoffstraße finden Sie hier und in Ihrem Briefkasten.
14 Anträge hat die Fraktion der SPD zur dritten Bezirksverordnetenversammlung Pankow eingereicht:
03. Sitzung der BVV Pankow am 12.01.2022
Rentenberatung
07.04.2026, 10:00 Uhr - 14:00 Uhr
Bürgerbüro
Rentenberatung durch Versicherungsältesten
08.04.2026, 10:00 Uhr - 14:00 Uhr
Kiezbüro Dennis Buchner, Langhansstraße 19, 13086 Berlin
AG60plus: Vorstandsitzung
09.04.2026, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
Kreisgeschäftsstelle der SPD Pankow, Berliner Straße 30, 13189 Berlin