Entwicklung des Kiezblocks im Komponistenviertel

Mit dem BVV-Antrag „Durchgangsverkehr im Komponistenviertel verhindern – Erschließung gewährleisten“ legte die SPD-Fraktion in Pankow im September 2019 den Grundstein für die Verkehrsberuhigung im Komponistenviertel. Durch die Abkopplung von Wohnquartieren vom Durchgangsverkehr soll ein System von Einbahnstraßen entstehen und so den Kiez verkehrlich beruhigen. Als Vorbild dienen die sogenannten „Superblocks“ in Barcelona. Dort wurden mehrere Häuserblöcke zu einem Quartier zusammengeschlossen. Ein erfolgreiches Konzept von dem ich mich 2019 bei einem Besuch in der spanischen Stadt selbst überzeugen konnte.

Nach dem erfolgreichen Antrag in der Bezirksverordnetenversammlung hat das Bezirksamt Pankow Ende 2021 ein Verkehrskonzept in Auftrag gegeben, mit dem Ziel den Durchgangsverkehr effektiv aus dem Komponistenviertel herauszuhalten. Hierbei sollten die Erfahrungen aus der Kiezblockinitiative von 2020, der Verkehrszählung aus dem Sommer 2021 und eigenen Untersuchungen vor Ort einfließen.

Das Konzept sieht dabei in der ersten Stufe ein System von Einbahnstraßen vor, dass eine durchgehende Querung des Viertels verhindern soll. Sofern die geplante Einbahnstraßenregelung wegen Missachtung nicht gewünschte Wirkung zeigen sollte, besteht die Möglichkeit der Installation von sogenannten Diagonalsperren. Die Durchfahrt von Privat-PKW wird verhindert, der Kiez bleibt jedoch durchlässig für den Rad- und Fußverkehr sowie für BSR- und Rettungsfahrzeuge. (Siehe hierzu auch: www.tinyurl.com/kiezblockkomponistenviertel)

Das Straßen- und Grünflächenamt des Bezirksamtes Pankow prüft derzeit die Auftragsvergabe an ein Bauunternehmen, das über die erforderlichen Kapazitäten verfügt, um das geplante Verkehrskonzept zeitnah umzusetzen. Bestandteil des Auftrags ist die Anfertigung und das Aufstellen von Vorwegweisern auf den übergeordneten Straßen (Berliner Allee, Indira-Gandhi-Straße und Hansastraße). Da es sich bei dem Kiezblock im Komponistenviertel um ein Modellprojekt handelt, soll das Einbahnstraßenkonzept nicht ohne Vorankündigungen umgesetzt werden. Den Anwohnerinnen und Anwohnern sollen hierzu etwa ab Ende Mai Informationsflyer zugehen und auch entsprechende Aushänge sind bereits vorbereitet.

Als Ihr Wahlkreisabgeordneter werde ich die Umsetzung des Kiezblocks auch weiterhin eng und gemeinsam mit unserem Bezirksverordneten Mike Szidat begleiten und hierzu im Austausch mit den Anwohnerinnen und Anwohnern bleiben.

 
Warme Füße in der kalten Jahreszeit - Stricken für den guten Zweck

Über mein Bürgerbüro im Wahlkreis sammle ich das ganze Jahr über Spenden für den Strassenfeger e.V.. Und die Anwohnerinnen und Anwohner beteiligen sich seit jeher fleißig an den Spendenaktionen. Besonders aktiv war Frau Meier aus dem Mühlenbergkiez. Sie hat seit 2016 bereits 450 Socken gestrickt und gespendet. Erst in dieser Woche habe ich wieder eine Spende von ihr entgegennehmen dürfen. Für ihr Engagement sowie das vieler Nachbarinnen und Nachbarn möchte ich an dieser Stelle einmal mehr ganz herzlich Danke sagen.

 
„Polizei findet draußen statt“ - Ein Besuch im Abschnitt 16 der Polizei Berlin

Gestern besuchte ich den Abschnitt 16 der Polizei Berlin in der Storkower Straße. Gemeinsam mit Heiko Feibicke, Abschnittleiter auf dem „16er“ seit Ende 2022, und einigen Kolleginnen und Kollegen sprachen wir über die Besonderheiten ihres Einsatzgebietes im Osten von Prenzlauer Berg.

Natürlich sprachen wir auch über die ersten Erkenntnisse nach der Verkehrsberuhigung im Stedinger Weg. Auch die Polizei sieht nach der Umstellung der Verkehrsführung, dass sich noch viele Autofahrerinnen und -fahrer an die neuen Regeln gewöhnen müssen. Entsprechend wurden in der ersten Zeit auch noch zahlreiche Verstöße festgestellt. In diesem Zusammenhang werden nun auch die Auswirkungen die Hauptstraßen evaluiert und weitere Lösungsoptionen beraten. Hierzu werde ich mich noch einmal gesondert an die zuständige untere Verkehrsbehörde wenden und mich hier für eine gute Lösung einsetzen.

Wir sprachen auch über die Entwicklung der Kriminalitätszahlen im Wahlkreis und hier spiegelt sich der fallende Berlin-Trend wider. Die Fallzahlen gehen zurück, aber gleichwohl behält der Abschnitt ein wachsames Auge auf das Geschehen. So wurden beispielsweise in den letzten Wochen und Monaten verstärkt Farbschmierereien am Arnswalder Platz festgestellt. Ein Ärgernis für viele Anwohner und Besucher, aber auch für all jene, die sich ehrenamtlich dafür engagieren, dass der Platz sauber und ansehnlich bleibt. Darum wird der Arnswalder Platz derzeit verstärkt durch die Polizei bestreift. Darüber hinaus sind Präventionsteams unterwegs, die aktiv das Gespräch suchen aber auch wichtiges Wissen im Bereich der Verkehrs- und Schulwegsicherheit an die Jüngsten vermitteln.

Und die Polizei Berlin braucht diese vielfältig engagierten und gut ausgebildeten Kolleginnen und Kollegen. In den kommenden Jahren werden zahlreiche Beamtinnen und Beamte die Polizei altersbedingt verlassen und Polizeinachwuchs wird dringend benötigt: Dies betrifft sowohl den mittleren wie auch den gehobenen Dienst. Hier möchte die Polizei Berlin sowohl ein attraktiver Arbeitgeber sein wie auch die Vielfältigkeit unserer Stadt abbilden.

 
Pressemitteilung: Klares Nein zur Koalition mit der CDU!

„Für die Jusos Pankow steht weiterhin fest: Wir lehnen eine Koalition mit der CDU ab! Nach diesem rechts-populistischen Wahlkampf der CDU Berlin darf die SPD Kai Wegner nicht den Weg in das Rote Rathaus ebnen. Dem rassistischen Vorgehen wie der „Vornamen-Debatte" muss die Berliner Sozialdemokratie eine klare Absage erteilen." ...

 

 
„Im Taxi mit Madeleine“ im Cinema Paris

Gestern Abend lud die Berliner Taxiinnung zur gemeinsamen Vorschau des französischen Films „Im Taxi mit Madeline“ ein. Darin wird die bewegende Geschichte des Taxifahrers Charles und seines in jeder Hinsicht außergewöhnlichen Fahrgastes Madeleine erzählt. Abenteuer, Drama und eine Zeitreise in einem Film mit viel Herz haben die Gäste am Abend sichtlich bewegt.

Selbstverständlich war der gemeinsame Abend auch geprägt vom Schock über den Mord an einem Taxifahrer am vergangenen Donnerstag im Grunewald. Leszek Nadolski, Vorsitzender der Berliner Taxi-Innung begrüßte gestern zwei Nichten des Opfers und gemeinsam gedachten die Gäste in einer Schweigeminute dem verstorbenen Kollegen.

 

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