Mobile Sprechstunde im Komponistenviertel

Mit unserer Stadträtin Rona Tietje sowie Katja Ahrens und Mike Szidat aus der BVV habe ich am Samstagvormittag meine Sprechstunde am Solonplatz durchgeführt. Auch weiterhin bleibt unter der Nachbarschaft die Ausgestaltung des Kiezblocks als verkehrsberuhigende und -sichernde Maßnahme ein zentrales Thema. Zwar ist die Akzeptanz seit Ende Mai 2023, als die Maßnahme begann, deutlich gewachsen und überwiegt längst – einige der Anpassungen die in der sogenannten „Stufe 2“ umgesetzt werden sollten, lassen jedoch weiter auf sich warten.

Mittlerweile ist bekannt: Das Bezirksamt hat die nötigen Verkehrszeichenpläne geschrieben. Im nächsten Schritt soll nun die straßenbehördliche Anordnung erfolgen. Aufgrund der begrenzt verfügbaren Personalressourcen im Amt sei jedoch aktuell noch unklar, wann genau dies erfolgt. Ich bleibe dran!

 
Plötzlich Pflegefall – wenn Eltern Pflege brauchen

Gemeinsam mit interessierten Gästen habe ich gestern Abend mit Thomas Palavinskas und Lutz Martin von der Zentralen Anlaufstelle Hospiz des Unionhilfswerks über die Herausforderungen gesprochen, die sich ergeben, wenn in der Familie der Pflegefall eintritt. Im Rahmen der Veranstaltung „Plötzlich Pflegefall – wenn Eltern Pflege brauchen“ in der Heinrich-Böll-Bibliothek sprachen wir über die nötigen Schritte und Kontakte sowie die verschiedenen Möglichkeiten der Unterstützung und Hilfe bei der häuslichen Pflege.

Herrn Palavinskas, Herrn Martin und allen Gästen an diesem Abend danke ich sehr herzlich für die Offenheit und den regen Austausch.

 
Kleiderspenden für den strassenfeger

Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür und in den letzten Tagen und Wochen haben erneut viele Nachbarinnen und Nachbarn an jene gedacht, für die Herbst und Winter eine große Herausforderung darstellen. Sie haben warme Kleidung und Hygieneartikel für obdachlose Menschen gespendet und helfen damit der wertvollen Arbeit des strassenfeger e.V., der bereits seit vielen Jahren in der Storkower Straße eine Notübernachtung anbietet.

Gestern war es wieder soweit und ich habe Spenden ins Auto geladen und dem Verein übergeben. Wenn auch Sie warme Kleidung und Hygieneartikel spenden möchten, kommen Sie gern bei mir im Bürgerbüro vorbei. Mein Team und ich nehmen die Spenden gern entgegen und sorgen dafür, dass sie dort ankommen, wo sie dringend benötigt werden.

 
Solar auf Schuldächern: Umsetzung in Berlin mangelhaft

Bis Ende dieses Jahres müssen eigentlich alle Dächer öffentlicher Gebäude mit Solar-Anlagen ausgestattet sein. Für Schuldächer wird das Ziel bei Weitem nicht erreicht werden. Selbst neue Schuldächer haben keine Solaranlagen, offenbart eine neue Parlamentarische Anfrage der Pankower SPD-Abgeordneten Linda Vierecke.

Nur ein Bruchteil der Schulgebäude in Berlin ist mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Wie aus der Antwort auf eine Parlamentarische Anfrage der SPD-Abgeordneten Linda Vierecke hervorgeht, sind in mehreren Bezirken weniger als ein Drittel der Schul- und Sporthallen-Dächer mit Modulen zur Stromerzeugung bestückt. Zudem teilen mehrere Bezirke mit, dass selbst bei gerade neu gebauten oder sanierten Schulbauten nicht standardmäßig Photovoltaikanlagen installiert worden sind.

„Es kann nicht sein, dass wir im Jahre 2024 noch immer Schulen neu bauen, die keine Solaranlage auf dem Dach haben. Das sind landeseigene Gebäude, wir haben es also selbst in der Hand. Zudem haben wir als Land eine Vorbildwirkung. Wir haben eindeutige gesetzliche Vorgaben, die im Land Berlin vielfach ignoriert werden. Unsere Dächer haben ein großes Potenzial für die Energiewende, das wir endlich heben sollten. Die Klimakrise drängt, hier sollten wir endlich vorankommen“, sagt die SPD-Umweltexpertin Linda Vierecke.

 
Fußgänger bei Straßenbahn-Unfall im Prenzlauer Berg tödlich verletzt

Die Nachricht des tragischen Unfalls, bei der ein Fußgänger beim Überqueren der Kreuzung Greifswalder Straße / Storkower Straße durch einen Zusammenstoß mit einer Straßenbahn der Linie M4 tödlich verletzt wurde, macht mich betroffen. Obwohl sowohl Passanten als auch zufällig anwesende Mitarbeitende eines privaten Krankentransportunternehmens sofort erste Hilfe leisteten, gelang es leider nicht das Leben des Seniors zu retten.

Meine Gedanken sind bei der Familie des Verstorbenen und mein Mitgefühl gilt auch dem Fahrer der BVG, welcher die Straßenbahn an diesem Tag führte. Ihnen wünsche ich viel Kraft, das gestrige Unglück zu verarbeiten.

 

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