Expertenanhörung, Besuche "im Kiez" und die 38. Tagung der BVV Pankow - die aktuelle Ausgabe der FraktionsInfo blickt zurück auf die Ereignisse rund um die SPD-Fraktion in den Monaten Februar/März.
Die Erweiterung des Stadtteilzentrums Pankow in der Schönholzer Straße nimmt eine weitere Hürde. Im Zuge der Sanierung des rechten Gebäudeflügels wurde heute das Richtfest gefeiert. Der Geschäftsführer des gemeinnützigen Trägers Bürgerhaus e.V., Thomas Daebel, dankte in seiner Rede allen Beteiligten. Er hob die gute Arbeit der Bauleute hervor, lobte die Zusammenarbeit mit dem Bezirk und dankte ausdrücklich dem Wahlkreisabgeordneten Torsten Schneider, der sich in den letzten Jahren erfolgreich für die Finanzierung der Erweiterung des Stadtteilzentrums eingesetzt hatte.
Am 15. März traf sich die Abteilung 13 zur jährlichen Klausurtagung. Clara West, Severin Höhmann und Tino Schopf einte die Sorge um eine sachgerechte Erweiterung des Wohnungsangebots in Prenzlauer Berg. Dabei zeigten sie Verständnis für Anliegen und Sorgen der Anwohner. In zahlreichen Infoständen vor dem Mühlencenter, bei Kaisers, in der Storkower Straße und an vielen anderen Orten in Prenzlauer Berg stehen sie den Bürgerinnen und Bürgern für Aussprachen zur Verfügung. Matthias Böttcher betont, dass für den Erhalt erschwinglicher Mieten Wohnungsbau unverzichtbar sei. Zuzug von jährlich 40000 Men-schen fördere und stärke zwar die Stadt, erfordere aber selbstverständlich die Erweiterung von Wohnraum. Baumaßnahmen seien daher unverzichtbar. Auch hinsichtlich der Flüchtlinge sieht Tino Schopf die Stadt auf einem guten Weg. Notunterkünfte würden zur Verfügung gestellt, die anfangs herrschenden schwierigen Zustände seien beseitigt, eine gründliche Erfassung der ankommenden Personen gewährleistet. Nun gelte es, die Entwicklung der Stadt voran zu treiben und zwar für alle Bürger, solche die schon immer hier wohnen und solche, die neu dazu kommen, woher auch immer.
Gestern Abend war es soweit, das Theaterstück „Letter to the world“ hatte Premiere. Aline Joers, Magdalena Scharler und Clara Schoeller als Regisseurinnen haben das Stück gemeinsam mit Flüchtlingen aus dem Rupert-Neudeck-Haus in Prenzlauer Berg in Szene gesetzt.
In ihrem Theaterstück verarbeiten neun junge, geflüchtete Männer auf der Bühne ihre Erfahrungen und Erlebnisse. Sie erzählen von ihrer Heimat, ihren Träumen, ihrem Weg nach Deutschland, dem Leben in Berlin und den Hoffnungen und Abgründen, die sie begleiten.
Es entsteht ein theatraler Raum, in dem sich ihre Stimmen, ergänzt um Textzeugnisse anderer Epochen und Kulturen, unweigerlich zu einer einzigen Frage verdichten: Der Frage des „Menschseins“.
Alles, was im Stück erzählt wird, ist den Darstellern wirklich passiert. Alle spielen sich selbst. Die Menschen bekommen durch das Darstellen ein Gesicht und eine Stimme.
Zu wünschen wäre, dass das packende Schauspiel auch vor Menschen aufgeführt wird, die skeptisch gegenüber Flüchtlingen sind. Denn vor allem mit einem Vorurteil räumt das Stück gründlich auf: Niemanden fällt es leicht, seine Heimat zu verlassen. Sich von Freunden und der Familie zu verabschieden.
Die schönen Sonnenstrahlen am Samstag zwischen Karfreitag und Ostersonntag habe ich mit Unterstützung von Genossinen und Genossen der Abteilungen 13 und 14 genutzt, um rote Ostereier zu verteilen. Unser erster Halt war am wöchentlichen Markt in der Pasteurstraße. Hier kam es zu einer kuriosen Verwechslung. Ein Passant hielt uns für eine komplett andere Partei. Momente später entdeckte er, wer wir waren und wir kamen ins Gespräch. Auch die Menschen, die im Mühlenberg Center Bersorgungen erledigten, freuten sich über unsere Osterüberraschung. Wir hielten außerdem noch an der Kreutzung Smetanstraße Ecke Berliner Allee und am S-Bahnhof Storkower Straße. An allen Standorten freuten sich die Menschen über unsere kleinen roten Ostereier. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein frohes Osterfest und ein erholsames, langes und sonniges Osterwochenende.
Tür-zu-Tür mit Linda Vierecke
03.09.2026, 17:00 Uhr
tba
Kiezspaziergang mit Dennis Buchner: True Crime Weißensee – Auf den Spuren wahrer Verbrechen
03.09.2026, 18:00 Uhr - 19:30 Uhr
Kiezbüro Dennis Buchner, Langhansstr. 19
Gemeinsamer Infostand mit der Abteilung 1 Rosenthaler Vorstadt
03.09.2026, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr
Schwedter Straße / Ecke Kastanienallee