Ein Kommentar von Ulrike Rosensky zum neuen Feiertag in Berlin
Ich hätte es ja nicht geglaubt und wenn ich in meinem „Spreeperlen“ Taschenkalender schaue, steht dort nichts vom Feiertag zum 8. März, aber der Countdown läuft, am Freitag ist es endlich soweit!
Heute hatte ich beim Einkaufen, eine für mich nachdenkliche Begegnung. Als ich meine Fleischration für die Woche käuflich erwerben wollte (alle Veganer*innen und Vegetarier*innen mögen es mir verzeihen), belauschte ich, wie es so meine Art ist, folgendes Gespräch:
Kunde (männlich): „Watn, Freitag is ja nich offen, oder?“ Bedienung (weiblich): „Na da is doch Feiertach.“ „Echt, wat denn fürn Feiertach?“ „Irgendwat für die Frauen...“ Kunde: „Der 8. März ist doch schon Frauentach..., wat brauchen die noch extra einen Feiertach?“
Daran kann ich, die durch Anträge mit meinen Pankow Power Frauen in der SPD, die Einführung dieses Feiertags forciert hat, erkennen, dass diese für uns bahnbrechende Errungenschaft in der Bevölkerung noch lange nicht angekommen ist. Angekommen ist, dass es einen weiteren Feiertag gibt, jedoch scheinbar nicht, worauf er sich bezieht. Hier ist der Senat und wir alle gefordert, in der Bevölkerung noch deutlicher zu machen, dass es sich hierbei um den Internationalen Frauentag handelt, der nun zum Feiertag in Berlin wurde. Für uns Frauen in der SPD, ist dies nicht nur irgendein neuer Feiertag, sondern endlich werden die Errungenschaften in der Frauenpolitik deutlicher gewürdigt und auf Missstände hingewiesen. Missstände, wie zum Beispiel: Endlich gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit leben, die endgültige Streichung von §219a Strafgesetzbuch vornehmen, mehr Frauen in Führungspositionen oder die Parität in den Parlamenten einzufordern.
Die Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung stellt in ihrer FraktionsInfo für Januar und Februar ihre politische Arbeit der letzten zwei Monate vor.
Unter dem Titel „Grün, Gesund, Gerecht – Deckel auf die A100!“ hat meine Charlottenburger Kollegin Ülker Radziwill eine Online-Petition auf der Plattform change.org gestartet. Demnach soll sich die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz beim Bund dafür einsetzen, dass für den Charlottenburger Teil der Stadtautobahn im Rahmen der geplanten Modernisierung neue Tunnel gebaut werden.
Hohe Emissionen, Lärm, Betonwüste – der Autobahnabschnitt der A100 zwischen dem Dreieck Funkturm und dem Dreieck Charlottenburg steht für alles Negative, was der motorisierte Individualverkehr mit sich bringt. Mit einem Deckel über der Fahrbahn können die Abgase abgesaugt werden und die angrenzenden Kieze wieder zusammenwachsen. Oben entstünden zusätzliche Flächen für Grün, Wohnen oder Kleingärten.
Ich gehöre zu den Erstunterzeichnern und lade alle Interessierten herzlich ein, diese Petition zur Deckelung der A100 in Charlottenburg zu unterstützen.
In der Conrad-Blenkle-Str. 34 entsteht ein neues technisches Finanzamt (TFA). Am Standort im Prenzlauer Berg auf dem Grundstück des früheren DDR-Sportgymnasiums gegenüber dem Anton-Saefkow-Park werden rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig sein. Beim TFA handelt es sich um einen Standort ohne Publikumsverkehr. Und wie reisen die Mitarbeiter an? Es werden lediglich sechs Stellplätze plus zwei Behindertenstellplätze für PKW vorgesehen sein. Größtenteils werden die Beschäftigten mit dem ÖPNV anreisen. Vsl. geht ab 1. Juli 2020 der Standort des TFA an den Start.
Mit großer Trauer haben wir in dieser Woche vom Tod unserer lieben Genossin Martina Krahl erfahren. Martina war unserer Abteilung seit längerem verbunden und ist im letzten Jahr zu uns gewechselt. Sie hat sich immer besonders für Familienpolitik engagiert und insbesondere unermüdlich dafür gestritten, die Situation von Alleinerziehenden zu verbessern.
Brunch am Arnimplatz mit Linda Vierecke
30.08.2026, 11:00 Uhr
Arnimplatz
Sommer-Kiez-Tour mit Linda Vierecke & Johannes Eisenbarth
30.08.2026, 14:00 Uhr - 15:00 Uhr
Treffpunkt: Café Meta, Am Falkplatz 1
Kultur, Kuchen und Politik
30.08.2026, 16:00 Uhr - 18:00 Uhr
Kieztheater Varia Vineta, Berliner Straße 54, 13189 Berlin