In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserem Genossen Klaus Lommatzsch. Klaus ist im Alter von 86 Jahren am 15.Januar 2022 verstorben. Er war eine Bereicherung für die SPD in Französisch Buchholz und ein verlässlicher Partner der AWO und des Amtshauses. Mit Weitsicht und Pragmatismus blickte er auf das politische und gesellschaftliche Geschehen, wovon wir uns in vielen intensiven Debatten mit ihm überzeugen konnten. Herzlichkeit und Mütze waren prägend für seine Erscheinung. Wenn man Klaus beschreiben möchte, dann als geradlinigen, liebevollen und aufrichtigen Genossen, der immer zur Sozialdemokratie stand und trotz harter Zeiten in der DDR eine klare Haltung und Zuversicht ausstrahlte. Für ihn war das Glas immer halb voll. Und bei solch einem halb vollen Glas teilte er gern seine Erinnerungen mit uns jüngeren Genossinnen. Dank seiner Unabhängigkeit war er ein kritischer Begleiter, dem die SPD in Buchholz und in Pankow viel zu verdanken hat. Er fehlt uns sehr. Unsere Gedanken sind in diesen schweren Tagen bei seiner Familie.
Am kommenden Dienstag kommen wir mit Ana-Maria Trăsnea, der neu berufenen Bevollmächtigten des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretärin für Engagement-, Demokratieförderung und Internationales, ins Gespräch. Dazu laden wir Sie herzlich zu unserer Online-Veranstaltung am Dienstag, den 1. Februar 2022 um 19.30h ein!
Wir wollen die Gelegenheit nutzen, mit Ana-Maria Trăsnea über die Herausforderungen für ihre Arbeit und ihre Vorhaben in Zeiten von Verschwörungsdemos, Rechtsradikalismus, Ukrainekrise, Corona u.v.m. zu sprechen. Sie selbst ist die jüngste Staatssekretärin Berlins und hat auf ihrem Weg ins Amt einige Herausforderungen gemeistert. 2007 zog sie mit ihrer Familie aus Rumänien nach Treptow-Köpenick. Hier machte sie Abitur, studierte Kulturwissenschaften und wurde in der SPD aktiv: frauen-, jugend-, sozial- und migrationspolitisch. Wir freuen uns sehr auf ihren Besuch und das Gespräch mit ihr!
Die Sitzung wird von der AG Migration und Vielfalt in der SPD Pankow ausgerichtet. Diese öffnet ihren Zuschauer:innenkreis für die Gesamtpartei und andere ehrenamtlich Aktive, da Ana-Maria Trăsneas Arbeit sicherlich für viele in unserem Kreisverband und in Pankow von Interesse ist. Es sind daher alle recht herzlich eingeladen.
Wir freuen uns auf Euer zahlreiches Zuschalten!
Wenden Sie sich gerne an vorstand@ag-migration-pankow.de für die Zugangsdaten.
Investitionen in die Köpfe und Fähigkeiten junger Menschen sind doch immer die schönsten. Heute legte ich zusammen mit der BVG den Grundstein eines neuen Ausbildungszentrums unserer Verkehrsbetriebe am U Olympiastadion. Auf vier Stockwerken bietet das neue Ausbildungszentrum rund 20.000 Quadratmeter Nutzfläche. Hinzu kommt eine Außenfläche von rund 620 Quadratmetern.
41 Mio. Euro gut angelegte Bundes- und Landesmittel!
Seit einem Monat bin ich nun Staatssekretär für Energie und Betriebe. Wie sieht so ein Tag im Wirtschaftssenat eigentlich aus?
Dienstag 6:45 Uhr komm ich ins Büro. Ja, auch in meiner neuen Funktion bleibe ich ein früher Vogel. Sehr viele Emails sowie der Pressespiegel erwarten mich.
8:30 Uhr spricht sich der Senator kurz mit seinen beiden Staatssekretären zu den wichtigsten Themen ab. Der Besuch des Brandenburgischen Staatssekretärs für Wirtschaft steht ganz oben auf der Prioritätenliste.
9 Uhr trifft der Kollege aus Potsdam ein. Schnell wird klar, dass beide Seiten sich auf eine noch intensivere wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Berlin und Brandenburg freuen. Die Region wächst, wir werden viele Projekte anstoßen.
11 Uhr kommt der Leiter der Abteilung Energie zum wöchentlichen Jour fixe. Terminvorbereitungen, Stellenbesetzungen, Entscheidungsvorlagen - auch dieser Termin dauert länger als gedacht.
13 Uhr trifft sich die erweiterte Hausleitung in einer Videokonferenz für die Abstimmung zur Umsetzung des 100-Tage-Programms des Senats. In Wahrheit bleiben eigentlich nur noch 70 Tage. Es muss schnell gehen, um den Neustart der Berliner Wirtschaft, die Startup-Agenda, die Koordinierungsstelle Energieeffizienz und Klimaschutz (kurz KEK) sowie die Gigabitstrategie auf die Beine zu stellen.
15:30 Uhr bin ich schon in Kleinmachnow. Das ist natürlich schon in Brandenburg, hier ist jedoch der Sitz des gemeinsamen Landesamts für Mess- und Eichwesen, eine der Senatswirtschaftsverwaltung nachgeordnete Behörde. Wie auch in den Abteilungen treffe ich sehr motivierte und kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Nebenbei lerne ich eine Menge über Taxi-Prüfstände, Ladesäulen-Eichung und die Entwicklung von Elektro-Zählern.
18:30 Uhr Zurück im Büro nehme ich die Arbeitsmappen für den Folgetag in Empfang. Für das Studium zuhause...
19 Uhr besuche ich eine Nachbarschaftsinitiative in Weißensee, denn ich bleibe auch weiterhin ein aktiver Nachbar im Kiez.
Am nächsten Morgen wartet ein neuer langer Tag mit vielen Terminen, neuen Informationen und Menschen auf mich. Es gibt viel zu tun, auf geht's!
Mit Verwunderung haben wir zur Kenntnis genommen, dass Bausenator Andreas Geisel in einem Interview mit der Berliner Morgenpost eine Bebauung der Elisabeth-Aue mit 5.000 Wohnungen als „Maßgabe, von der wir erstmal starten“ bezeichnet hat. Diese Aussage steht im Widerspruch zur Position der SPD Berlin und dem Koalitionsvertrag.
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