Am Montag setzte ich meine Kiezspaziergänge fort. Diesmal besuchte ich mit rund 30 Nachbarinnen und Nachbarn aus meinem Wahlkreis das Zeiss Großplanetarium an der Prenzlauer Allee. 1987 eröffnet und etwas in die Jahre gekommen, wurde es zwischen 2014 und 2016 aufwändig saniert. Rund 2.6 Millionen Menschen haben die beeindruckenden Sternenprojektionen des „Cosmorama“ an der großen Kuppel gesehen. Mit der Sanierung wurde das riesige Gerät ausgetauscht und durch einen deutlich kleineren Projektor, das Universarium Modell IX, mit Glasfasertechnik ersetzt.
Planetariumsdirektor Tim Florian Horn führte durch das Gebäude und ermöglichte uns einen tiefen Einblick in die Geschichte und hinter die Kulissen des Hauses. Und obwohl der Blick in die Sterne immer ein Blick in die Vergangenheit unseres Universums ist, blieb an diesem Tag ausreichend Zeit, um sich über die Zukunftsvisionen des größten Planetariums Europas auszutauschen.
Auch an diesem Samstag setzte ich meine Kiezspaziergänge durch den Wahlkreis fort. Mit rund 40 Interessierten ging es an diesem Tag durch den Mühlenkiez und das Blumenviertel. Gespickt mit spannenden Hintergründen aus der Geschichte und neuen Entwicklungen in den Kiezen, führte der Weg über die Heinrich-Böll-Bibliothek, zum neuen Spielplatz „Bauernhof“, Paul-Lincke-Grundschule, der Gustav-Eiffel-Schule und den Einsteinpark. Über die Mühlenpromenade, entlang der drei Grazien ging es weiter zur KulturMarktHalle. Zum Abschluss lud ich auf ein Glas Wein in den Weingarten e.V. ein, wo der Nachmittag in gemütlicher Runde ausklang.
Mit meiner mobilen Sprechstunde vor dem Mühlenberg-Center startete ich heute meine viertägige Veranstaltungsreihe „Fraktion vor Ort“ in meinem Wahlkreis. Bei schönstem Sonnenschein und vielen guten Gesprächen hatte ich die Möglichkeit direkt vor Ort Themen und Anliegen der Nachbarinnen und Nachbarn aus den Kiezen auf- und mit in die politische Arbeit zu nehmen.
Im Anschluss besuchte ich gemeinsam mit Innensenatorin Iris Spranger den Abschnitts 16 der Polizei Berlin. Abschnittsleiter Heiko Feibicke, der heute außerdem sein 43-jähriges Dienstjubiläum feierte, gab uns gemeinsam mit Polizeivizepräsident Marco Langner und weiteren engagierten Beamten des Abschnitts einen Einblick in Schwerpunkte der Arbeit im Abschnittsgebiet im Osten von Prenzlauer Berg.
Bereits morgen geht es weiter: Von 10-12 Uhr mit meiner mobilen Sprechstunde auf dem Solonplatz. Um 14 Uhr folgt der Kiezspaziergang durch den Mühlenkiez und das Blumenviertel. Das komplette Programm gibt es >>hier<<.
Gestern wurden in der Hufelandstraße 17 im Bötzowviertel und im Beisein von rund 40 Nachbarinnen und Nachbarn zwei Stolpersteine verlegt. Gedacht wurde den jüdischen Bewohnern des Hauses, Samuel Nakler und Joachim Glass, die vor ihrer Ermordung durch die Nationalsozialisten in diesem Haus lebten.
Willi Creutzenberg, ehemaliger Geschichtslehrer und heute Mieter in der Hausnummer 17, berichtete aus ihrem Leben: Gemeinsam mit seiner Frau Rosa und seinem Sohn lebte Samuel Nakler (geb. 1886) seit 1913 in der Hufelandstraße 17. Joachim Glass (geb. 1930) kam als Pflegekind in die Familie. Während Rosa und dem gemeinsamen Sohn die Auswanderung gelang, blieb Samuel Nakler nach einer Haftstrafe wegen eines Verstoßes gegen die Nürnberger Gesetze in Nazi-Deutschland zurück und wurde im Mai 1942 im KZ Sachsenhausen ermordet. Joachim, das Pflegekind der Familie blieb ebenfalls in Berlin. Er lebte zunächst im jüdischen Kinderheim in der Schönhauser Allee, ehe er im Oktober 1942 nach Riga deportiert und dort ermordet wurde.
Die Einschränkungen am Alex – einem der zentralen Knotenpunkte der Stadt haben die Fahrgäste in den letzten Monaten deutlich gespürt. Darum bin ich sehr froh, dass die Arbeiten konzentriert und konsequent durchgezogen wurden und die U2 ab heute wieder im regulären Betrieb unterwegs ist. Die aufwändigen Sanierungsarbeiten waren nötig geworden, nachdem die Tunnelröhren der U2 aufgrund von Arbeiten in einer angrenzenden Baugrube am Alexanderplatz abgesackt waren. Pendelverkehr und Umstiege auf dieser Strecke, die in dieser Zeit nötig geworden waren, gehören damit der Vergangenheit an.