Pankower SPD begrüßt Welcome Center der Arbeiterwohlfahrt

Die SPD Pankow begrüßt die Initiative der Arbeiterwohlfahrt zur Einrichtungen eines  Informationsdienstes für Migrantinnen und Migranten im Bezirksamt. Zwei Mitarbeiterinnen beraten jetzt im Amt an der Fröbelstraße neue Mitbürgerinnen und Mitbürger aus dem Ausland.  Da tue Unterstützung für die Neuankömmlinge dringend Not, so die SPD.

Voriges  Jahr kamen erstmals mehr Zuzügler aus dem Ausland als aus anderen Berliner Bezirken nach Pankow. Im Welcome Center der Arbeiterwohlfahrt (AWO)  können sie nun auf Polnisch, Englisch, Arabisch und Spanisch beraten werden. Gegenstand der Beratung sind Aspekte des Lebens und Arbeitens in Pankow. 

„Die Pankower Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten stehen hinter dem Konzept, auch für Migrantinnen und Migranten eine erste Kontaktstelle in Pankow zu haben“, so der Kreisvorsitzende Knut Lambertin. „Wir freuen uns sehr, dass die Arbeiterwohlfahrt diese Kontaktstelle errichtet hat.“ Dieses diene der Integration der neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger. Pankow ist der am schnellsten wachsende Bezirk in Berlin.

 
Gastfamilien in Berlin-Pankow gesucht!

Klaus Mindrup, MdB für Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee, unterstützt die gemeinnützige Jugendaustauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. bei der Suche nach Gastfamilien in Pankow.

Etwa 18.000 deutsche Jugendliche gehen jährlich im Rahmen eines Schüleraustausches ins Ausland. Im Gegenzug kommen nur knapp 2.700 ausländische Schüler nach Deutschland. Der Grund: Es gibt zu wenige Gastfamilien.

 
Mit der FraktionsInfo in den Sommer
Preisträger der Goldenen Kröte: Der Förderverein der Janusz-Korczak-Schule (Foto: BS)

Die Bezirksverordnetenversammlung macht Sommerpause: Nach der letzten BVV-Tagung vom 8. Juli mit der Verleihung des Pankower Umweltpreises 2015 kommen die Gremien im September wieder zusammen. Die aktuelle Ausgabe der FraktionsInfo blickt auf die Initiativen und Ereignisse des Juni und Juli zurück und steht hier zum Download bereit.

Die SPD-Fraktion Pankow wünscht einen schönen Sommer!

 
Für eine geschlechtergerechte Arbeitswelt!
Liebe Genossinnen und Genossen,
 
eine geschlechtergerechte Arbeitswelt:

Berufliches Fortkommen, gute Löhne und freie Verfügung über die eigene Zeit - das sind Wünsche, die Frauen und Männer gemeinsam haben. Jedoch ist das meist nur den Männern vorbehalten. Frauen haben oftmals aus unterschiedlichen Gründen nicht die gleichen Möglichkeiten einer gleichen Teilhabe am Arbeitsleben. Das zeigt sich in der Benachteiligung bei der Berufswahl, bei der Teilzeit- und Befristungsfalle, in der viele Frauen stecken oder auch die wesentlich geringere Zahl von Frauen in Führungspositionen. Die Gründe sind vielfältig: eine ungleichen Rollenverteilung innerhalb der Familie, die Notwendigkeit von Auszeiten und verkürzten Arbeitszeiten während der Kindererziehung und gesellschaftliche Erwartungshaltungen sind Hindernisse für Frauen, wenn es um das berufliche Fortkommen geht. Weiterhin gibt es immer noch strukturelle Unterscheide in der Bezahlung, sei es durch eine niedrigere Bezahlung in "typischen" Frauenberufen, aber auch durch Teilzeitbeschäftigung, ohne die Möglichkeit jemals in Vollzeit wechseln zu können. Deutschland ist von einer geschlechtergerechten Arbeitswelt weit entfernt. Die Frage, wie sich gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen ändern müssen, um dem Ziel der geschlechtergerechten Arbeitswelt näher zu kommen, wollen wir auf der nächsten Mitgliederversammlung diskutieren.

 
Mitgliederversammlung am 08.07.2015: Die Ukraine-Krise aus friedenspolitischer Perspektive mit Ute Finckh-Krämer
Mit Ute Finckh-Krämer sprachen wir in der Kiezkantine über den Ukraine-Konflikt.

Nachdem uns das Thema Ukraine-Krise im vergangenen Jahr mehrfach beschäftigt hatte, wollten wir diesmal mit einer Expertin über die politischen Konsequenzen der Krise und Lösungsansätze sprechen. Auf unserer Mitgliederversammlung am Mittwoch hatten wir deshalb die Friedenspolitikerin und SPD-Bundestagsabgeordnete Ute Finckh-Krämer zu Gast. Im Bundestag ist sie Mitglied des Auswärtigen Ausschusses, des Unterausschusses Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln, des Unterausschusses Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung sowie des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe. Außerdem ist sie seit Jahrzehnten friedenspolitisch aktiv, unter anderem im Bund für soziale Verteidigung e.V., der sich für gewaltfreie Konfliktlösungen und Abrüstung einsetzt.