Frauenpolitischer Empfang der ASF-Pankow

Gestern Abend war es wieder soweit: Volle Pankow-Power der ASF in der Brotfabrik 
beim Frauenpolitischen Empfang 2017


Über 50 Frauen aus Verbänden, Unternehmen, von Trägern und Einrichtungen in Pankow sowie Genossinnen aus Pankow sind gestern Abend der Einladung der ASF Pankow zum diesjährigen Frauenpolitischen Empfang in die Brotfabrik gefolgt. Dort bekamen sie die Gelegenheit, unsere Kandidatin und unseren Kandidaten für die beiden Pankower Wahlkreise, Cansel Kiziltepe und Klaus Mindrup, kennenzulernen und mehr über ihre politischen Projekte der letzten Legislaturperiode sowie ihre Ziele für die nächsten vier Jahre im Bundestag zu erfahren. 

Eröffnet wurde der Abend von unserer Vorsitzenden der ASF, Ulrike Rosensky, die den Startschuss für den Frauenwahlkampf der ASF Pankow für die Bundestagswahl gab und auf die vielen Aktionen der ASF und die inhaltlichen Schwerpunkte der ASF wie Gleichstellung und eine gerechtere Renten- und Pflegepolitik hinwies. Besonders gefreut haben wir uns, dass unsere Stadträtin für Jugend, Wirtschaft und Soziales, Rona Tietje die anwesenden Frauen mit einem Grußwort begrüßt hat. Als derzeit einzige Stadträtin im Pankower Bezirksamt konnte sie uns einen guten Einblick in die zu vielen Teilen immer noch männlich dominierte Politikwelt und ihre Schwerpunkt für eine solidarische und gerechte Bezirkspolitik geben.
Gestern Abend war es wieder soweit: Volle Pankow-Power der ASF in der Brotfabrik 
beim Frauenpolitischen Empfang 2017.

 
Bericht zur Juso-Mitgliederversammlung am 14. Juni 2017: Bandbreiten des Feminismus
Während der Mitgliederversammlung in der Kiezkantine.

Feministisch zu sein gehört zum Selbstverständnis von uns Jusos. Aber was genau bedeutet das? Was ist Feminismus? Welche theoretischen Ansätze gibt es und wie unterscheiden sie sich? Und gibt es den einen Feminismus, der für unsere Politik maßgeblich ist? Um diesen spannenden Fragen nachzugehen, haben wir als Expertinnen Michelle Starck von den Jusos Berlin und Anja Gerecke von der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) Pankow eingeladen. 

 
Sandra Scheeres besucht das Dorffest in Heinersdorf

Auch in diesem Jahr fand das traditionelle Dorffest im Herzen Heinerdorfs statt. Wie die Jahre zuvor, kam auch die langjährige Abgeordnete von Heinersdorf und Senatorin Sandra Scheeres vorbei und stand für alle Fragen offen. Sandra Scheeres war von 2006-2016 direkt gewählte Abgeordnete für Pankow-Süd und Heinersdorf. Im vergangenen Herbst unterlag sie bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus knapp Udo Wolf von der Linkspartei. Frau Scheeres bleibt aber auch nach der Wahl Ansprechpartnerin für den Wahlkreis und begleitet die Entwicklungen in den beiden Ortsteilen.

Trotz des regnerischen Wetters war die Stimmung heiter und das Fest gut besucht. Viele Bürgerinnen und Bürger informierten sich über die neun Entwicklungen in Heinersdorf, tauschten sich aus oder wollten einfach nur mit ihren Kindern Spaß haben. Vielen Dank an die Zukunftswerkstatt Heinersdorf für die Organisation des Festes!

 
Ehe für alle beschlossen

Der Beschluss des Deutschen Bundestags, die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare zu öffnen, ist ein historischer Meilenstein für den gesellschaftlichen Fortschritt in Deutschland. Die Eheöffnung ist das Ergebnis eines ausdauernden und stetigen Kampfes von Aktivistinnen und Aktivisten und Bürgerrechtsbewegungen der queerpolitischen Community. Die Forderung nach der Eheöffnung erheben auch die SPD und die SPDqueer schon seit langer Zeit, weil es eine Frage der Gerechtigkeit ist, nicht durch eine „Ehe zweiter Klasse“ diskriminiert zu werden.

Die Union hat in dieser Legislaturperiode bei allen gleichstellungsrelevanten Themen wichtige Gesetzesvorhaben blockiert, so auch die Ehe für alle. In dieser Woche hat die SPD die Abstimmung im Bundestag durchgesetzt. Es ist gut, dass die Abgeordneten des Deutschen Bundestages heute frei nach ihrem Gewissen abstimmen konnten und die zivilrechtliche Eheschließung für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet wurde.

Diese Woche hat gezeigt, dass die SPD Garantin für eine fortschrittliche Gleichstellungs- und Gesellschaftspolitik ist. Die SPDqueer wird weiterhin die Basisarbeit dafür leisten, dass die SPD auch in Zukunft der Motor für die Entwicklung fortschrittlicher Positionen in der Queerpolitik bleiben wird. Es gibt noch viel zu tun! Aber heute feiern wir erst einmal! Wir haben nach den vielen Jahren allen Grund dazu!

 
Besuch auf den Busbetriebshof der BVG in der Müllerstraße

Am Montag besuchte ich den Busbetriebshof in der Müllerstraße. Nach einem Vortrag des Bereichsleiters Omnibus, Torsten Mareck, konnte ich aus nächster Nähe den Betriebshof besichtigen. Mir wurden durch den Fahrdienstleiter Lutz Steinbach die Abläufe erklärt, die man als normaler Passagier in einem Bus nicht für möglich halten würde. Technikaufwand, Koordination und Abstimmung zwischen den Fahrerinnen und Fahrern sowie der Technikleitstelle sind bemerkenswert. Durch den Werkstattleiter Oliver Kästner wurden mir die technischen Prozesse eines Busses erklärt. Abschließend wurde ich durch den Akademieleiter Ulrich Lehmann und den Fahrlehrer Tobias Kutta in die Berufsausbildung eines Busfahrers eingeführt. Strenge Aufnahmekriterien und eine umfängliche Schulung sind unerlässlich für die Sicherheit auf Berlins Straßen. Sechs Monate dauert eine Busfahrerausbildung bei der BVG, drei Monate die verkürzte Ausbildung, wenn bereits ein LKW-Führerschein vorliegt.

Zum Schluss saß ich selbst am Lenkrad eines Linienbusses und absolvierte eine Testfahrt.

 

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